
Foto: YONHAP News Die Verteidigungschefs Südkoreas und Schwedens führten Gespräche zur Verbesserung der bilateralen Verteidigungs- und Rüstungskooperation und markierten damit das erste Ministertreffen zwischen den beiden Nationen seit 14 Jahren. Das Verteidigungsministerium teilte am Donnerstag mit, dass sich Minister Ahn Gyu-back mit dem schwedischen Verteidigungsminister Pål Jonson in Stockholm zu eingehenden Gesprächen über die Stärkung der Zusammenarbeit in der Verteidigungs- und Rüstungsindustrie getroffen habe. Die beiden Minister einigten sich darauf, die Zusammenarbeit in Verteidigungswissenschaft und -technologie zur Vorbereitung auf künftige Kriegsführung zu vertiefen, einschließlich künstlicher Intelligenz, bemannter und unbemannter Teambildung, Luft- und Raumfahrt, Drohnen und Technologien zur Abwehr von Drohnen. Ahn hob die Fähigkeiten der konventionellen Waffen Südkoreas hervor, etwa des Panzers K2, der selbstfahrenden Haubitze K9 und der Mehrfachraketenwerfer Chunmoo. Jonson äußerte die Hoffnung, die für beide Seiten vorteilhafte Verteidigungskooperation mit Südkorea auszubauen, und verwies auf dessen Produktionskapazität, schnelle Lieferung und Kostenwettbewerbsfähigkeit. Ahn forderte Schweden außerdem auf, Südkoreas Bemühungen um Frieden und Denuklearisierung auf der koreanischen Halbinsel zu unterstützen, und betonte die Bedrohung durch Nordkoreas fortschreitende Atom- und Raketenprogramme und seine illegale militärische Zusammenarbeit mit Russland.