„So etwas habe ich noch nie erlebt“: Plan für britische Staatsfinanzen und Steuererhöhungen landet zu früh online

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    5 Kommentare

    1. Worried_Crow7597 on

      >Die wichtigste Maßnahme ist eine Art stille Steuererhöhung, in Deutschland als kalte Progression bekannt. Die Regierung will die Schwellenwerte einfrieren, ab denen höhere Steuersätze greifen. Wenn Löhne wie in den vergangenen Jahren nominal steigen – etwa durch Tarifabschlüsse oder ausgleichend zur Inflation -, rutschen viele Beschäftigte automatisch in höhere Steuerklassen. Sie zahlen dann mehr Steuern, obwohl sie real – also inflationsbereinigt – nicht mehr Geld im Portemonnaie haben. Durch diesen Effekt rechnet der Staat hingegen mit mehr Steuereinnahmen.

      >Finanzministerin Reeves sagte, mit dem Einfrieren der Schwellenwerte bitte sie „alle, einen Beitrag zu leisten“. Sie räumte ein, dass sie mit diesem Schritt Wahlversprechen der Labour-Partei breche, weil es sich „um eine Entscheidung handelt, die arbeitende Menschen treffen wird“.

      Reform UK wird die nächste Wahl gewinnen. Und bei der Regelmäßigkeit an der Labour den Leuten ins Gesicht spuckt (Pornokontrolle, Steuern, Encryption, etc.) bin ich mir nicht wirklich sicher ob das jetzt so viel schlimmer ist.

      Das ist ja schon nicht mehr Unfähigkeit sondern eher Hass auf die eigene Bevölkerung.

    2. Reeves und Starmer sind so unglaublich dämlich. Ich bin davon überzeugt, dass ein Pferd es besser könnte.

    3. Nick_Lange_ on

      Da hat wohl jemand einen Lindner gepullt. Vom Gebrauchtwagenhändler lernen heißt verlieren lernen.

    4. Das Angleichen von Schwellenwerten in Steuer- und Sozialgesetzen müsste eigentlich völlig selbstverständlich sein.

      Aber ja, damit erhöht man die Steuern immer ein bisschen, ohne die nervige Diskussion. 

      Wenn es dann um Steuererleichterungen geht, werden wieder Unternehmer und Reiche (in UK dann noch Hausbesitzer und Grundeigentümer) entlastet, während der arbeitenden Bevölkerung nichts bleibt. 

      Aber es war leider vorhersehbar, dass eine dermaßen unambitionierte Labour-Partei wie unter Starmer eigentlich nur die Politik der Konservativen fortsetzen wird, vielleicht mit etwas anderer Rhetorik. Und das, obwohl dort (wie hier) nach wirklichen Reformen und Verbesserungen von jedem Dach geschrien wird. 

      Wie hier organisiert man vor allem die eigenen Abwahl.

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