Ich frage mich ja ernsthaft wie das in anderen deutlich mehr digitalisierten Ländern klappt. Sind die Senioren da einfach intelligenter oder ist es eben doch einfach eine Einstellungssache?
ichbinkeinarzt on
Vom Smartphone überfordert aber weiterhin Auto fahren wollen 🙂
KermitTheFrogo01 on
We have tried nothing and we are all out of ideas
Klassiker.
Tscherny0815 on
Ich muss bei solchen Meldungen immer mit den Augen rollen. Das Internet ist seit 25+ Jahren und Smartphones (so wie wir sie kennen und im Alltag nutzen) seit 15+ Jahren Mainstream. Natürlich wird man irgendwann angehängt wenn man sich weigert technische Innovationen zu nutzen. Aber sich neuen Dingen verschließen und sich dann beschweren ist wohl deutsche Leitkultur.
mynotell on
Viele ältere Menschen sind aber auch zu eitel um was neues zu lernen.
MrTimsel on
Ich habe einige Zeit lang Kurse bei der VHS für ältere Menschen gegeben, Einstieg und Umgang mit moderner Technik. Die Grundeinstellung war stets: „*Ich brauche das alles gar nicht*“. Warum die solche Kurse dann wählen? Nicht, um den Umgang damit vermittelt zu bekommen, sondern um Selbstbestätigung zu erhalten, warum sie es nicht brauchen. Das und viel Redebedarf über abwegige Themen. Habe es irgendwann aufgegeben, weil ich nicht da stehen will, um zu erklären, warum der Enkel so eine Faszination an irgendeiner Smartphone App hat.
TURB0_L4Z3R_L0RD on
Warte ich erinnere mich nochmal daran wie oft ich der generation von meinen Vater erzählen musste dass office geld kostet und wie oft das ignoriert wurde, weil irgendwelche Testversionen auf fertig pcs waren, und „das ja scheinbar doch geht“ bis es „auf einmal nichtmehr geht“…
Mit anderen Worten: Die Leute die jetzt abgehängt sind haben sich aktiv dafür entschieden.
Ich versteh auch echt nicht was daran so kompliziert ist sich bestimmte Sachverhalte anzulesen. Es ist einfach Generation „Ah das Handbuch ist dick, also ist das gut. Werde ich aber nicht lesen“
Sorry das hat grade so einen Rant getriggert.
floehrdamour on
Ja, hoffentlich wird in unserer Gesellschaft endlich mal an die Alten gedacht, die ganzen jungen Leute haben jetzt schon genug Aufmerksamkeit gehabt. Lol
JimJimmington on
Viele ältere Menschen haben sich vor über 20 Jahren entschieden, dass sie sich jeder Neuerung verweigern werden und das bei jeder Gelegenheit zum Problem der jüngeren zu machen.
Terror_Raisin24 on
PCs sind spätestens seit 30 Jahren Privathaushalten verbreitet, das Internet seit 25 Jahren, Smartphones seit 15 Jahren. Das ist reichlich Zeit, sich die Grundfunktionen dieser Technologien anzueignen. Dazu gehört allerdings auch ein gewisses Interesse. Wenn das nicht da ist – und vor allem: Wenn man immer auch die analoge So-haben-wir-das-aber-sonst-immer-gemacht Extrawurst-Alternative zur Verfügung hat, dann beschäftigt man sich eben auch nicht damit. Und Deutschland lässt im Vergleich zu vielen anderen Ländern eben immer diese „Aber es hat ja nicht jeder Internet!“-Hintertüren offen, statt zu sagen „Ja dann hat er/sie halt auch mal Pech gehabt, ab 01.01. gibt es Leistung XYZ nur noch digital, deal with it.“ Denn da, wo es nicht anders geht, schaffen es diese Leute ja wie ein Wunder ja auch irgendwann, sich die notwendigen Skills raufzuschaffen. Irgendwann mussten sie lernen, Geld mit der EC-Karte zu holen, weil die Filiale mit dem Schalterbeamten einfach zugemacht hat. Irgendwann mussten sie sich Alternativen zum gedruckten Telefonbuch organisieren. Irgendwann hat auch die letzte Videothek zugemacht und dann musste man auch lernen wie man das Traumschiff in der ARD Mediathek findet.
Würden wir nicht immer für den letzten „Ich will mich damit aber nicht beschäftigen!“ eine liebevolle „Nein, das musst Du auch nicht, hier, deine 1960-gewohnte Komfortzone!“-Alternative parat stellen, wären wir mit der Digitalisierung schon 10 Jahre weiter.
Purga87 on
boah wie ich einen Hass bekomme, dass diese Generation, die gelernt hat, dass man alle Probleme und Veränderungen auch einfach ignorieren kann, uns auch noch die nächsten zwei Jahrzehnte kollektiv in Geiselhaft halten wird
Both-Friendship-3799 on
Tut mir ehrlich leid, aber dafür fehlt mir ehrlicherweise das Verständnis. In anderen Ländern, die deutlich weiter und schneller in der Digitalisierung waren/sind, klappt das auch. Wenn die Älteren sich nun seit drei Jahrzehnten verweigern, ist es kein Wunder, dass sie sich nun abgehängt fühlen. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
MasterRymes on
Selbst schuld. Das liegt in der Verantwortung jedes einzelnen selbst. Wenn man sich von 20 Jahren entschieden hat das man das ganze Zeug nicht braucht Pech gehabt.
NichtDaniel on
Skill issue
Maximum_Meaning6148 on
Ich bin jetzt 53, als der C64 rauskam, waren meine Eltern um die 30, mein Vater ist direkt drauf angesprungen, hat sich solch ein Ding gekauft und war fortan „Computer-Nerd“, meine Mutter jedoch war damit erzogen worden, dass „Technik nichts für Frauen ist“ und so kommt es dann, dass sie mit 73 zwar einen Computer hat, aber Angst, den Browser länger als zwei Minuten unbeaufsichtigt zu lassen.
ZealousidealTerm1890 on
Natürlich kann man nicht alle über einen Kamm scheren. Und meine Aussage ist sehr ungerecht gegenüber einigen, aber:
Schon witzig, junge Menschen zu fronten – und wir haben KEINE Arbeitsmoral mehr, wir wollen nicht 80h die Woche arbeiten! Tja Herbert, die IT und Automatisierung hat halt dafür gesorgt, dass man in einigen Bereichen eben keine 80h mehr arbeiten muss, um das zu erreichen. Dafür muss man sich aber mit der Technik anfreunden und sie einzusetzen wissen.
Tja, die jungen haben angeblich keine Arbeitsmoral? Okay Bärbel, warum hast du dann keine Muße, dich in neue Technik einzuarbeiten, sondern die blöde, faule Jugend soll dir helfen?
Wie gesagt, mein Post ist einigen gegenüber sehr unfair, weil die sich sehr wohl bemühen und/oder nicht gegen die jüngeren fronten. Vielleicht ist die Schnittmenge auch identisch, wer weiß. Aber für den Rest: Null Verständnis.
usedToBeUnhappy on
Ich habe meine Großeltern lieb, aber die Einstellung „das muss ich nicht mehr lernen“ hatten sie echt perfektioniert.
Als mein Opa dann gestorben war hat der Freundeskreis meiner Oma sie wenigstens ein wenig dazu drängen können sich mit ihrem Rentner Smartphone zu beschäftigen, weil das ausmachen der Spielabende etc eben über Whatsapp lief. Manche waren da echt super fit. Meine Oma meckerte nur immer, dass sie ja so wenig angerufen wird oder Briefe kriegt.. das eine mal Videotelefonie fand sie toll, aber nen 10er im Monat damit wir das regelmässig machen können? Neee.
Lange Rede gar kein Sinn. Wer sich seit über einem Jahrzehnt weigert am Ball zu bleiben braucht sich nicht wundern, wenn er abgehängt wird. Selbst für Rentner ohne Kinder gibt es normal genug Angebote, um den Umgang mit Smartphone und Co zu lernen.
Sky_Tube on
Wir nehmen viel zu viel Rücksicht auf sture, alte, verbitterte Leute die Ihre Probleme und Engstirnigkeit auf andere abwälzen weil „sie nicht das Problem sind“
Würde sehr viele Probleme lösen nicht immer alles mit: „man muss auf jeden letzten idioten Rücksicht nehmen“ zu lösen.
Und bevor sich hier wer aufregt, natürlich meine ich damit niemanden der das wirklich absolut nicht kann aus körperlichen, geistlichen oder whatever Gründen, aber diesen Menschen wird ja auch geholfen und diese nehmen das ja auch an!
Wir wissen alle genau welche Sorte Mensch ich hier eigentlich meine, ~Generation Ü60 die sowieso über alles und jeden verbittert ist und sich auch nicht helfen lassen will, sondern sich aus Bequemlichkeit lieber quer stellen
NurEinLeser on
Ich hab mal IT Support im ÖD gemacht und muss leider sagen, dass einige der betroffenen Menschen auch zumindest eine Teilschuld haben.
Da ist wirklich absolut gar keine Bereitschaft vorhanden, sich auch nur ansatzweise mit „neuer Technik“ auseinanderzusetzen.
Ich hab auch versucht die Leute so bisschen zu erziehen. „Sehen sie mal Frau X, da steht, dass sie Y machen sollen, probieren wir das doch mal“. Und wer hat natürlich kurz danach wegen dem genau gleichen scheiß angerufen?
El_Mojo42 on
Ich sehe es bei meinem Vater, der Wille ist da, er hat auch beruflich am PC arbeiten müssen (Excel, Onlinebanking und am Anfang sogar in DOS) die digitale Welt dreht sich aber schneller weiter als man mitkommt.
Banking: Erst gabs diese Tan-Zettel, dann kam Smart Tan, und der Login Prozess wurde erweitert, Smart tan lief irgendwann gut, dann musste man mit einer App freischalten. Dazu kommen immer mehr Dienste, die eigene Accounts benötigen (Banking, Email, Iphone, Onlineshops, Versicherungen, Mediathek, da kann sicher jeder hier ein Lied von singen.
Hat man die Passwörter irgendwo gesichert, muss man sich plötzlich mit einem Mobilgerät per QR Code anmelden, das wiederum das eigentliche Gerät mittels Internetverbindung freischaltet.
Mit dem Alter werden die Augen auch schlechter, noch schneller wird es schwieriger mit dem Überblick.
Gut, jetzt haben wir den Loginprozess nit PW, QR unf MFA überstanden, ab in die Software.
Huch, die Entwickler haben das ganze UI auf links gezogen….
Ich dachte früher auch es läge an der Einstellung, das sehe ich heute anders.
Und manche sollten sich vielleicht mal ein bisschen in Demut üben und hoffen, dass die digitale Entwicklung sich in Zukunft langsamer oder wenigstens nutzerfreundlicher entwickelt.
Ago_X on
Diese bockige Rentnerschafft kann man nur dazu bringen Digital zu werden, in dem jeder einzelne jüngere Mensch nur noch Hilfe zur Selbsthilfe anbietet.
Setzt euch daneben und lasst eure Oma und Opa machen. Beschreibt nur wie es geht.Nur so lernen Sie es.
roy-black on
Viele jüngere Menschen fühlen sich finanziell abgehängt, So what?
Street-Recording-513 on
Viele jüngere Menschen fühlen sich finanziell abgehängt. Irgendwas ist immer.
driver_picks_music on
… man muss auch wollen. Wer seit 25Jahren partout nicht will, der kann halt auch nicht.
matwurst on
Jo und mein Opa (jetzt 90) ist unter die 🏴☠️ gegangen 😆
TheCatInTheHatThings on
Viele ältere Menschen zeigen aber auch ein so dermaßen großes Desinteresse, dass mich das ehrlich gesagt schockiert. Ich erwarte ja gar nicht, dass 90 jährige jetzt plötzlich damit anfangen, aber es gibt 65+ Personen, die sich strikt weigern, dann aber pissig werden, wenn das zur Voraussetzung wird. Wenn mein 85 jähriger Opa das kann, dann kannst du das auch, Astrid.
JaMi_1980 on
Hat eigentlich mal Jemand genauer die Ursachen erforscht?
Es fängt ja schon bei so Sachen wie „Fernbedienung richtig rum halten“- an. Mensch X drückt auch gerne mal auf falsche Knöpfe, weil das Ding einfach falsch rum gehalten wird. Ich kann auch NICHT glauben, dass alles das Alter ist. Ich bekommt auch keine Erklärung :-\
Was ich auch nicht raffe. Es kommen dann so Aussagen, dass man Angst hat was falsch zu drücken. Nach Jahrelangen Hinweisen, dass man doch bitte erst mal schauen soll welche Knöpfe man drückt und erst wenn man den Knopf erkannt hat wirklich drückt. Das passiert auch nicht in Panik oder Stressrekationen, wo man schnell drückt sondern im normalen Betrieb.
Teilweise scheitern Leute total bestimmte Verhaltensweisen zu etablieren. Irgendwann muss doch die Feedbackschleife mal sagen „Hey, ich habe jetzt schon Mehrmals was falsch gemacht, komme immer wieder in eine dumme Situation und ich muss was ändern“.
Ironischerweise haben alte Leute teilweise gar keine „Trigger-Disziplin“. Auf der einen Seite extrem Angst vor der Technik, drücken dann aber wie bekloppt auf irgendwelchen Bildschirmen rum. Wo man sich denkt, alter was machst du da? Brute-Force-Testing? Du stehst daneben und siehst irgendwie dein Leben an dir vorbei ziehen. Warum? Was passiert hier? WARUM? Was ist das?
Jag0tun3s on
Entweder du gehst mit der Zeit oder du gehst, mit der Zeit…
Automatic-Back2283 on
Ich bin an dem Punkt angekommen wo mir die „Benachteiligung“ von Rentnern wirklich egal ist
nznordi on
Wer heute 70 ist war 40 bei der Einführung des Internets… als 60 jähriger ca 30… alte Leute verstehen nichts von Computern war 1995 vielleicht ne gangbare Ausrede, heute ist es einfach nur eine andere Form von Analphabetismus , nur das die meisten darauf noch irgendwie stolz sind…
Half_smart_m0nk3y on
Die haben alle kein Bock sich mit Computern und Smartphones zu beschäftigen. Das erste Smartphone kam übrigens vor beinahe zwanzig Jahren heraus.
Und sie kommen damit in DE auch noch weiter! Anstatt dass hier digitale Prozesse vorangetrieben werden, gibt es für die älteren Herrschaften immer noch eine Extrawurst.
Bspw in Form einer Klage, weil Senioren von Supermarkt Apps möglicherweise diskriminiert werden:
Wir bekommen Azubis, die bisher keinen Kontakt zu Tastaturen, Mäusen und Ordnerstrukturen im Computer hatten, weil das auf dem Tablet und dem Handy alles so weit Automatisiert ist, das man ohne jegliches Fachwissen auskommt. Und ich gebe den Azubis nicht einmal schuld, wenn tablets und Smartphones nun einmal das einzige im Haushalt und in der Schule sind, woher soll denn das Wissen kommen?
Diese GLEICHE Technik, die von Menschen ohne Fachwissen extrem schnell bedient wird, überfordert die Rentner. Ich hoffe einfach nur das ich mal nicht so werde.
bonobomaster on
Ich bin mal extra polemisch:
Die armen, armen Opfer!
Dieses passive Hände in den Schoß legen und sich dann abgehängt fühlen ist eine, vermutlich unbewusste, aber dennoch aktive Entscheidung.
Sagen wir mal, dass es das Internet so richtig erst ab dem Jahr 2000 gab (erster DSL-Anschluss war 1999), dann waren die armen abgehängten Opfer damals 40-60 und hatten easy 25 Jahre Zeit sich mit der Materie auseinanderzusetzen.
Ich habe fast für alles und jeden Mitleid. Das Leben suckt. Aber wer sich einfach 25 Jahre hinsetzt und „Meh, brauche ich nicht“ macht, der muss sich erstens nicht wundern und kann sich zweitens ficken.
Sorry, not sorry.
Worried_Pumpkin_2520 on
Zur Zeiten von unserer Heizungskrise habe ich bei einem regionalen Großunterhnehmen das u.a. Strom, Gas, Internet und Handypläne verkauft als Callcenter Kraft gearbeitet. Verkäufer, nicht Kundenservice oder irgendwie sowas. Viele sind natürlich trotzdem bei mir reingekommen, weil unsere Nummer auf Werbungen waren und dadurch leichter erreichbar als die offiziellen Nummern besagter Firma.
Viele dieser Leute sind absolut abgehängt, absolut. Die wollten eine Verlängerung für ihren bestehenden Vertrag und das ich ihnen diesbezüglich was losschicke hatten sie keine Email. Post konnte ich nicht senden. Also hab ich Ihnen gesagt Sie sollen in die physischen Läden kommen um das da zu besprechen; ging nicht, leben genau 3 Stunden vom nächsten Shop entfernt. Dann ging es aber offensichtlich das über die Email vom Enkel zu machen, der ja sein tablet da gelassen hat… (jaja).
Andere Fälle haben mir vorgeworfen das ich persönlich ja was gegen Sie hätte, weil eben alles nur per Email ging. Nein. Das war einfach Vorschrift. Egal, muss man durch, man hat mal solche, mal solche.
Aber dann waren da wieder Fälle wo man einfach gemerkt hat die müssen richtig durchgelenkt werden oder haben einfach 0 Ahnung. Wenn man dann versucht hat zu helfen war man trotzdem der Blöde. Ich hab irgendwann eiskalt aufgegeben mit Boomern zu diskutieren, es sei denn die haben das wort Email selbst erwähnt, da nach meiner Erfahrung nach 70-80% einfach nicht **wollen**.
Die, die wirklich bock hatten, haben von mir ne Anleitung gekriegt wie man das machen kann, ich hab jede Frage beantwortet, einschließlich der was man machen kann wenn der Computer bestimmte Fehler hat (nicht mein Job, nicht mein Aufgabengebiet, .. ich habs für Sie gegoogelt während wir gesprochen haben und es übersetzt).
Wir haben uns endlich in der Digitalisierung verbessert .. und dann sowas. Die Nach-mir-die-Sinnflut generation versteht nicht das Sie auch mit der Zeit gehen müssen, sondern verlangt einfach Extrawürste. Nach einem Leben voll mit Extrawürsten.
sdp0w on
Wir waren immer stolz auf meine Oma, die sich nach dem Tod meines Opa mit knapp 90 noch die Bedienung eines iPad beigebracht hat
YokoBln on
Von meiner Seite (50) meiner Mutter (80+) gegenüber wenig Gnade und Verständnis, um ehrlich zu sein.
Als ich 18 war, habe ich ihr ein *Mannesmann Mobilfunk Nokia 5110* *Prepaid Paket* in Metalldose geholt. (Du bist alt, wenn Du mit der Marke noch was anfangen kannst und nicht an Werkzeug denkst!) Die Dose habe ich heute noch – dem Handy gegenüber hat sie sich jedoch komplett verweigert. Da war sie jünger als ich.
Heute hätte sie schon gerne Mediatheken auf dem TV, Fotos aus unserem Urlaub „vom Kleinen“ direkt auf dem Handy und alles mögliche andere… und kann noch nicht einmal die TV Remote richtig rum halten. In dem Alter völlig okay. Aber sie hat in jüngeren Jahren **ihr absolut bestes** gegeben, auch ja nie irgendeine Basiskompetenz im Umgang mit dem Teufelszeug aufzubauen. Klassischer Fall für r/tja
Heute bin ich bei diesem einen Punkt eiskalt und sie bekommt immer die Mannesmann Dose zitiert. Die Enkel-Fotos sehen dafür meine Schwiegereltern – Bauern aus Kasachstan ohne Schulabschluss – aber WhatsApp auf Android und Samsung Smart TV geht klar.
Amenagrabel on
2010 hat angerufen, die wollen ihre Schlagzeile zurück.
Die 2000er auch.
Die 90er auch…
ravenwood91 on
Die Leute, die jetzt 60 sind, waren in meinem Alter, als das Internet groß geworden ist (vor 20-25 Jahren). Die haben einfach die Augen zugemacht und sich geweigert, den Fortschritt mitzumachen.
hellbuntgruen on
Ich kann leider nicht in die Lästerspirale „Alte Menschen sind unaufgeschlossen und stur“ hier einsteigen. Ich habe selbst Eltern über 75 und die können einfach nicht mehr mit den Neuerungen mithalten. Tastenhandy ging noch, Basics am Smartphone auch, aber Online-Banking, Terminbuchung etc? Nein. Zu schlechte Augen, zu fahrige Hände, große Orientierungsprobleme auf Screens mit mehr als 1 Info. Es ist nicht wollen, sondern v.a. nicht können. Und ja, sie werden mit ihren Bedürfnissen ignoriert (eine Postbankfiliale nach der Anderen schließt, es gibt zunehmend in Supermärkten nur noch Self-Checkouts, etc.) oder für Ihre „Mangelnde Anpassungsfähigkeit“ auch noch verlacht. Das tut Ihnen weh und macht die Unsicherheit noch schlimmer. Und ja – ich bin der Meinung nach 75 Jahren, einem erfolgreichen Berufsleben, einer mit großem Verantwortungsgefühl großgezogenen Familie – darf diese Generation auch „nicht mehr können“ und es muss auf sie mehr Rücksicht genommen werden, indem die analoge Welt nicht komplett verschwindet.
Die Welt dreht sich immer schneller, und einmal werden auch diejenigen, die hier noch im jugendlichen Überschwang auf die Senioren herabblicken einmal zu alt, um sich dem letzten heißen Scheiss noch anpassen zu können. Möge sich dann jemand finden, der sie unterstützt.
Teazone on
Tja, das Internet ist halt kein Neuland.
Viele ältere Menschen haben schon seit 30 Jahren eine sehr sture „Das habe ich früher nicht gebraucht, das werde ich auch morgen nicht brauchen“-Einstellung die sich jetzt leider rächt.
Mit solch einer fehlenden intrinsischen Motivation kannst du dann aber auch leider nichts mehr reißen, dafür ist es zu spät. Es gibt allerdings doch einige ältere Menschen die gerne lernen würden, denen es dafür an Angeboten fehlt. Diese Angebot kommen in den letzten Jahren immer mehr in den Vordergrund aber das Ganze ist halt auch einfach wieder spät.
Erdnussfarmer on
Um mal eine Lanze für die deutschen Rentner zu brechen: deutsche Digitalisierung ist oft auch besonders benutzerunfreundlich. Die Behörden digitalisieren halt einfach ihre extrem benutzerunfreundlichen Papierprozesse. Kein Wunder, dass dann worst of both worlds rauskommt.
Zashkarn on
Ich arbeite in der IT Beratung und man hört so oft „das haben wir immer schon so gemacht, das müssen wir nicht ändern“ da wunder man sich nicht das diese Leute angehängt werden.
Ist halt diese Technologie Aversion die in Deutschland so weit verbreitet ist.
SoC175 on
Manchmal entwickelt es sich aber leider halt auch zurück.
Mein Vater war immer Technikbegeistert. Hat mir den ersten Amiga gekauft, war mit mir zu den Computermärkten in den Stadthallen gefahren. 1 MB Speichererweiterung, zweites Diskettenlaufwerk, immer vorne dabei.
Dann der erste PC, 486er, Pentium, in Autoexec.bat und Config.sys rumgedoktert um ein paar KB mehr für das neue Game freizuschaufeln.
Immer vorne dabei, bis es mit Mitte 60 dann abwärts ging. Erst langsam, kaum merklich, dann leider immer schneller. Zuletzt kam er nur noch schwer klar und war immer mehr auf Hilfe angewiesen.
So ein Abbau kann leider jeden treffen.
werbear on
„Ich hab mich dem mit ganzer Kraft verweigert und die anderen haben trotzdem einfach weiter gemacht – das ist so ungerecht!“
Mein Opa, Jahrgang 1939, hatte sich einen PC gekauft und gerne was an dem gemacht, besonders hat ihn das Ausdrucken von Fotos begeistert. Ein paar Mal hat er den PC kaputt gemacht, weil er auch im BIOS gern rum gespielt hat, in ungefähr 50% der Fälle hat er es aber überraschenderweise wieder hingekriegt, was wohl beides daran lag, dass er tatsächlich Bücher über verschiedene Windows-Versionen im Schrank hatte.
Als er ins Altenheim gezogen ist, hat er seinen PC nicht mitgenommen, er besitzt aber noch immer ein Smartphone, mit dem er mit der Familie in Kontakt bleibt.
Ich erwarte nicht, dass jeder so cool wie mein Opa ist, aber es ging schon früher, dem Digitalen zu begegnen.
Und heute, wo Smartphones ziemlich günstig und auch deppensicher sind, gibt es nun wirklich keine Ausflüchte mehr.
josHi_iZ_qLt on
„Das lerne ich eh nicht mehr“ – Beate, 49, muss noch 18 Jahre arbeiten
„So einen Kram brauchen wir nicht, wir haben das schon immer mit Zettel, Stempel und Stift geschafft“ – Holger, Lagerleiter, 52
„Das ist mir alles zu klein und meine Brille setze ich auf der Arbeit nicht auf“ – Christian, 54, fährt einen 500+ PS Audi
„Also das geht mir alles zu schnell, kann ich nicht die Bestellungen via Fax schicken?“ – Petra, 58 – hängt den ganzen Tag am Handy und tippt in Whatsapp schneller als ich im 10 Finger System an einer Tastatur.
Wenn man sich wie ein Hund am Halsband mit dem gesamten Körper gegen technischen Fortschritt sträubt, dann wird das nichts.
Meine Mutter, 57, macht alles am Handy, füllt ihre Steuererklärung am Rechner aus, bastelt Fotobücher, schreibt Emails, streitet sich mit Mode-Shops über Rücksendebedingungen. Auf Arbeit lernt sie die jungen Leute an den Maschinen und zugehörigen Rechnern ein weil sie es besser kann als andere Kollegen die dort auch seit 20 Jahren arbeiten.
Man muss das nur wollen. Ja es gibt Leute die es nicht packen aber die meisten haben einfach eine viel zu große Blockade im Kopf.
PS: Das oben sind Anekdoten, ja ich weiß. Ich arbeite als ERP Berater, ich bringe Computersysteme Leuten bei, die seit 10-20 Jahren tagtäglich mit PCs arbeiten. Von einfachen Lagerarbeitern ohne Abschluss bis zum CEO/CFO und Leuten mir mehreren Doktortiteln. Ich habe wirklich viele Leute kennengelernt und es liegt nicht am Alter, sondern am Kopf.
Parcours97 on
Meine Mutter hat sich auch bis vor ca. 10 Jahren geweigert ein Smartphone zu benutzen. Die hatte mit Mitte 50 sogar schon ein fucking Senioren Handy. Das hat sich alles ziemlich schnell gewandelt als ich ihr deutlich klar gemacht habe, dass sie ihren Kontakt zu Freunden und Familie verlieren wird, wenn sie nicht mit der Zeit geht. Vor kurzem hat sie sich sogar bedankt, dass ich sie damals quasi gezwungen habe ein Smartphone zu kaufen. Mittlerweile läuft nämlich jegliche Kommunikation mit ihrer Freundesgruppe über die WhatsApp Gruppe.
toni_btrain on
Die hatten ja auch nur 30 Jahre Zeit sich damit zu befassen 🤷♂️
HandsomeHippocampus on
Sorry, aber das ist für die Meisten echt eine Konsequenz ihrer eignen Einstellung zum Thema. Ein enger Freund wird demnächst 61 und kommt mit dem Internet und der Computerei super klar, nutzt regelmässig Apps, die meisten unserer Gespräche laufen über Zoom etc.
Wenn meine ehemalige Kollegin, damals Mitte/Ende 40 und stolz drauf dass sie keine Maus bedienen konnte, inzwischen immernoch nicht gelernt hat wie man links- und rechtsklickt muss sie echt nicht rumheulen wenn sie heutzutage keine Pakete an der Packstation abholen kann.
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48 Kommentare
Ich frage mich ja ernsthaft wie das in anderen deutlich mehr digitalisierten Ländern klappt. Sind die Senioren da einfach intelligenter oder ist es eben doch einfach eine Einstellungssache?
Vom Smartphone überfordert aber weiterhin Auto fahren wollen 🙂
We have tried nothing and we are all out of ideas
Klassiker.
Ich muss bei solchen Meldungen immer mit den Augen rollen. Das Internet ist seit 25+ Jahren und Smartphones (so wie wir sie kennen und im Alltag nutzen) seit 15+ Jahren Mainstream. Natürlich wird man irgendwann angehängt wenn man sich weigert technische Innovationen zu nutzen. Aber sich neuen Dingen verschließen und sich dann beschweren ist wohl deutsche Leitkultur.
Viele ältere Menschen sind aber auch zu eitel um was neues zu lernen.
Ich habe einige Zeit lang Kurse bei der VHS für ältere Menschen gegeben, Einstieg und Umgang mit moderner Technik. Die Grundeinstellung war stets: „*Ich brauche das alles gar nicht*“. Warum die solche Kurse dann wählen? Nicht, um den Umgang damit vermittelt zu bekommen, sondern um Selbstbestätigung zu erhalten, warum sie es nicht brauchen. Das und viel Redebedarf über abwegige Themen. Habe es irgendwann aufgegeben, weil ich nicht da stehen will, um zu erklären, warum der Enkel so eine Faszination an irgendeiner Smartphone App hat.
Warte ich erinnere mich nochmal daran wie oft ich der generation von meinen Vater erzählen musste dass office geld kostet und wie oft das ignoriert wurde, weil irgendwelche Testversionen auf fertig pcs waren, und „das ja scheinbar doch geht“ bis es „auf einmal nichtmehr geht“…
Mit anderen Worten: Die Leute die jetzt abgehängt sind haben sich aktiv dafür entschieden.
Ich versteh auch echt nicht was daran so kompliziert ist sich bestimmte Sachverhalte anzulesen. Es ist einfach Generation „Ah das Handbuch ist dick, also ist das gut. Werde ich aber nicht lesen“
Sorry das hat grade so einen Rant getriggert.
Ja, hoffentlich wird in unserer Gesellschaft endlich mal an die Alten gedacht, die ganzen jungen Leute haben jetzt schon genug Aufmerksamkeit gehabt. Lol
Viele ältere Menschen haben sich vor über 20 Jahren entschieden, dass sie sich jeder Neuerung verweigern werden und das bei jeder Gelegenheit zum Problem der jüngeren zu machen.
PCs sind spätestens seit 30 Jahren Privathaushalten verbreitet, das Internet seit 25 Jahren, Smartphones seit 15 Jahren. Das ist reichlich Zeit, sich die Grundfunktionen dieser Technologien anzueignen. Dazu gehört allerdings auch ein gewisses Interesse. Wenn das nicht da ist – und vor allem: Wenn man immer auch die analoge So-haben-wir-das-aber-sonst-immer-gemacht Extrawurst-Alternative zur Verfügung hat, dann beschäftigt man sich eben auch nicht damit. Und Deutschland lässt im Vergleich zu vielen anderen Ländern eben immer diese „Aber es hat ja nicht jeder Internet!“-Hintertüren offen, statt zu sagen „Ja dann hat er/sie halt auch mal Pech gehabt, ab 01.01. gibt es Leistung XYZ nur noch digital, deal with it.“ Denn da, wo es nicht anders geht, schaffen es diese Leute ja wie ein Wunder ja auch irgendwann, sich die notwendigen Skills raufzuschaffen. Irgendwann mussten sie lernen, Geld mit der EC-Karte zu holen, weil die Filiale mit dem Schalterbeamten einfach zugemacht hat. Irgendwann mussten sie sich Alternativen zum gedruckten Telefonbuch organisieren. Irgendwann hat auch die letzte Videothek zugemacht und dann musste man auch lernen wie man das Traumschiff in der ARD Mediathek findet.
Würden wir nicht immer für den letzten „Ich will mich damit aber nicht beschäftigen!“ eine liebevolle „Nein, das musst Du auch nicht, hier, deine 1960-gewohnte Komfortzone!“-Alternative parat stellen, wären wir mit der Digitalisierung schon 10 Jahre weiter.
boah wie ich einen Hass bekomme, dass diese Generation, die gelernt hat, dass man alle Probleme und Veränderungen auch einfach ignorieren kann, uns auch noch die nächsten zwei Jahrzehnte kollektiv in Geiselhaft halten wird
Tut mir ehrlich leid, aber dafür fehlt mir ehrlicherweise das Verständnis. In anderen Ländern, die deutlich weiter und schneller in der Digitalisierung waren/sind, klappt das auch. Wenn die Älteren sich nun seit drei Jahrzehnten verweigern, ist es kein Wunder, dass sie sich nun abgehängt fühlen. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
Selbst schuld. Das liegt in der Verantwortung jedes einzelnen selbst. Wenn man sich von 20 Jahren entschieden hat das man das ganze Zeug nicht braucht Pech gehabt.
Skill issue
Ich bin jetzt 53, als der C64 rauskam, waren meine Eltern um die 30, mein Vater ist direkt drauf angesprungen, hat sich solch ein Ding gekauft und war fortan „Computer-Nerd“, meine Mutter jedoch war damit erzogen worden, dass „Technik nichts für Frauen ist“ und so kommt es dann, dass sie mit 73 zwar einen Computer hat, aber Angst, den Browser länger als zwei Minuten unbeaufsichtigt zu lassen.
Natürlich kann man nicht alle über einen Kamm scheren. Und meine Aussage ist sehr ungerecht gegenüber einigen, aber:
Schon witzig, junge Menschen zu fronten – und wir haben KEINE Arbeitsmoral mehr, wir wollen nicht 80h die Woche arbeiten! Tja Herbert, die IT und Automatisierung hat halt dafür gesorgt, dass man in einigen Bereichen eben keine 80h mehr arbeiten muss, um das zu erreichen. Dafür muss man sich aber mit der Technik anfreunden und sie einzusetzen wissen.
Tja, die jungen haben angeblich keine Arbeitsmoral? Okay Bärbel, warum hast du dann keine Muße, dich in neue Technik einzuarbeiten, sondern die blöde, faule Jugend soll dir helfen?
Wie gesagt, mein Post ist einigen gegenüber sehr unfair, weil die sich sehr wohl bemühen und/oder nicht gegen die jüngeren fronten. Vielleicht ist die Schnittmenge auch identisch, wer weiß. Aber für den Rest: Null Verständnis.
Ich habe meine Großeltern lieb, aber die Einstellung „das muss ich nicht mehr lernen“ hatten sie echt perfektioniert.
Als mein Opa dann gestorben war hat der Freundeskreis meiner Oma sie wenigstens ein wenig dazu drängen können sich mit ihrem Rentner Smartphone zu beschäftigen, weil das ausmachen der Spielabende etc eben über Whatsapp lief. Manche waren da echt super fit. Meine Oma meckerte nur immer, dass sie ja so wenig angerufen wird oder Briefe kriegt.. das eine mal Videotelefonie fand sie toll, aber nen 10er im Monat damit wir das regelmässig machen können? Neee.
Lange Rede gar kein Sinn. Wer sich seit über einem Jahrzehnt weigert am Ball zu bleiben braucht sich nicht wundern, wenn er abgehängt wird. Selbst für Rentner ohne Kinder gibt es normal genug Angebote, um den Umgang mit Smartphone und Co zu lernen.
Wir nehmen viel zu viel Rücksicht auf sture, alte, verbitterte Leute die Ihre Probleme und Engstirnigkeit auf andere abwälzen weil „sie nicht das Problem sind“
Würde sehr viele Probleme lösen nicht immer alles mit: „man muss auf jeden letzten idioten Rücksicht nehmen“ zu lösen.
Und bevor sich hier wer aufregt, natürlich meine ich damit niemanden der das wirklich absolut nicht kann aus körperlichen, geistlichen oder whatever Gründen, aber diesen Menschen wird ja auch geholfen und diese nehmen das ja auch an!
Wir wissen alle genau welche Sorte Mensch ich hier eigentlich meine, ~Generation Ü60 die sowieso über alles und jeden verbittert ist und sich auch nicht helfen lassen will, sondern sich aus Bequemlichkeit lieber quer stellen
Ich hab mal IT Support im ÖD gemacht und muss leider sagen, dass einige der betroffenen Menschen auch zumindest eine Teilschuld haben.
Da ist wirklich absolut gar keine Bereitschaft vorhanden, sich auch nur ansatzweise mit „neuer Technik“ auseinanderzusetzen.
Ich hab auch versucht die Leute so bisschen zu erziehen. „Sehen sie mal Frau X, da steht, dass sie Y machen sollen, probieren wir das doch mal“. Und wer hat natürlich kurz danach wegen dem genau gleichen scheiß angerufen?
Ich sehe es bei meinem Vater, der Wille ist da, er hat auch beruflich am PC arbeiten müssen (Excel, Onlinebanking und am Anfang sogar in DOS) die digitale Welt dreht sich aber schneller weiter als man mitkommt.
Banking: Erst gabs diese Tan-Zettel, dann kam Smart Tan, und der Login Prozess wurde erweitert, Smart tan lief irgendwann gut, dann musste man mit einer App freischalten. Dazu kommen immer mehr Dienste, die eigene Accounts benötigen (Banking, Email, Iphone, Onlineshops, Versicherungen, Mediathek, da kann sicher jeder hier ein Lied von singen.
Hat man die Passwörter irgendwo gesichert, muss man sich plötzlich mit einem Mobilgerät per QR Code anmelden, das wiederum das eigentliche Gerät mittels Internetverbindung freischaltet.
Mit dem Alter werden die Augen auch schlechter, noch schneller wird es schwieriger mit dem Überblick.
Gut, jetzt haben wir den Loginprozess nit PW, QR unf MFA überstanden, ab in die Software.
Huch, die Entwickler haben das ganze UI auf links gezogen….
Ich dachte früher auch es läge an der Einstellung, das sehe ich heute anders.
Und manche sollten sich vielleicht mal ein bisschen in Demut üben und hoffen, dass die digitale Entwicklung sich in Zukunft langsamer oder wenigstens nutzerfreundlicher entwickelt.
Diese bockige Rentnerschafft kann man nur dazu bringen Digital zu werden, in dem jeder einzelne jüngere Mensch nur noch Hilfe zur Selbsthilfe anbietet.
Setzt euch daneben und lasst eure Oma und Opa machen. Beschreibt nur wie es geht.Nur so lernen Sie es.
Viele jüngere Menschen fühlen sich finanziell abgehängt, So what?
Viele jüngere Menschen fühlen sich finanziell abgehängt. Irgendwas ist immer.
… man muss auch wollen. Wer seit 25Jahren partout nicht will, der kann halt auch nicht.
Jo und mein Opa (jetzt 90) ist unter die 🏴☠️ gegangen 😆
Viele ältere Menschen zeigen aber auch ein so dermaßen großes Desinteresse, dass mich das ehrlich gesagt schockiert. Ich erwarte ja gar nicht, dass 90 jährige jetzt plötzlich damit anfangen, aber es gibt 65+ Personen, die sich strikt weigern, dann aber pissig werden, wenn das zur Voraussetzung wird. Wenn mein 85 jähriger Opa das kann, dann kannst du das auch, Astrid.
Hat eigentlich mal Jemand genauer die Ursachen erforscht?
Es fängt ja schon bei so Sachen wie „Fernbedienung richtig rum halten“- an. Mensch X drückt auch gerne mal auf falsche Knöpfe, weil das Ding einfach falsch rum gehalten wird. Ich kann auch NICHT glauben, dass alles das Alter ist. Ich bekommt auch keine Erklärung :-\
Was ich auch nicht raffe. Es kommen dann so Aussagen, dass man Angst hat was falsch zu drücken. Nach Jahrelangen Hinweisen, dass man doch bitte erst mal schauen soll welche Knöpfe man drückt und erst wenn man den Knopf erkannt hat wirklich drückt. Das passiert auch nicht in Panik oder Stressrekationen, wo man schnell drückt sondern im normalen Betrieb.
Teilweise scheitern Leute total bestimmte Verhaltensweisen zu etablieren. Irgendwann muss doch die Feedbackschleife mal sagen „Hey, ich habe jetzt schon Mehrmals was falsch gemacht, komme immer wieder in eine dumme Situation und ich muss was ändern“.
Ironischerweise haben alte Leute teilweise gar keine „Trigger-Disziplin“. Auf der einen Seite extrem Angst vor der Technik, drücken dann aber wie bekloppt auf irgendwelchen Bildschirmen rum. Wo man sich denkt, alter was machst du da? Brute-Force-Testing? Du stehst daneben und siehst irgendwie dein Leben an dir vorbei ziehen. Warum? Was passiert hier? WARUM? Was ist das?
Entweder du gehst mit der Zeit oder du gehst, mit der Zeit…
Ich bin an dem Punkt angekommen wo mir die „Benachteiligung“ von Rentnern wirklich egal ist
Wer heute 70 ist war 40 bei der Einführung des Internets… als 60 jähriger ca 30… alte Leute verstehen nichts von Computern war 1995 vielleicht ne gangbare Ausrede, heute ist es einfach nur eine andere Form von Analphabetismus , nur das die meisten darauf noch irgendwie stolz sind…
Die haben alle kein Bock sich mit Computern und Smartphones zu beschäftigen. Das erste Smartphone kam übrigens vor beinahe zwanzig Jahren heraus.
Und sie kommen damit in DE auch noch weiter! Anstatt dass hier digitale Prozesse vorangetrieben werden, gibt es für die älteren Herrschaften immer noch eine Extrawurst.
Bspw in Form einer Klage, weil Senioren von Supermarkt Apps möglicherweise diskriminiert werden:
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/rabatte-apps-supermarkt-einkaufen-senioren-ohne-smartphone-abgehaengt-100.html
Was ich daran tatsächlich schon absurd finde:
Wir bekommen Azubis, die bisher keinen Kontakt zu Tastaturen, Mäusen und Ordnerstrukturen im Computer hatten, weil das auf dem Tablet und dem Handy alles so weit Automatisiert ist, das man ohne jegliches Fachwissen auskommt. Und ich gebe den Azubis nicht einmal schuld, wenn tablets und Smartphones nun einmal das einzige im Haushalt und in der Schule sind, woher soll denn das Wissen kommen?
Diese GLEICHE Technik, die von Menschen ohne Fachwissen extrem schnell bedient wird, überfordert die Rentner. Ich hoffe einfach nur das ich mal nicht so werde.
Ich bin mal extra polemisch:
Die armen, armen Opfer!
Dieses passive Hände in den Schoß legen und sich dann abgehängt fühlen ist eine, vermutlich unbewusste, aber dennoch aktive Entscheidung.
Sagen wir mal, dass es das Internet so richtig erst ab dem Jahr 2000 gab (erster DSL-Anschluss war 1999), dann waren die armen abgehängten Opfer damals 40-60 und hatten easy 25 Jahre Zeit sich mit der Materie auseinanderzusetzen.
Ich habe fast für alles und jeden Mitleid. Das Leben suckt. Aber wer sich einfach 25 Jahre hinsetzt und „Meh, brauche ich nicht“ macht, der muss sich erstens nicht wundern und kann sich zweitens ficken.
Sorry, not sorry.
Zur Zeiten von unserer Heizungskrise habe ich bei einem regionalen Großunterhnehmen das u.a. Strom, Gas, Internet und Handypläne verkauft als Callcenter Kraft gearbeitet. Verkäufer, nicht Kundenservice oder irgendwie sowas. Viele sind natürlich trotzdem bei mir reingekommen, weil unsere Nummer auf Werbungen waren und dadurch leichter erreichbar als die offiziellen Nummern besagter Firma.
Viele dieser Leute sind absolut abgehängt, absolut. Die wollten eine Verlängerung für ihren bestehenden Vertrag und das ich ihnen diesbezüglich was losschicke hatten sie keine Email. Post konnte ich nicht senden. Also hab ich Ihnen gesagt Sie sollen in die physischen Läden kommen um das da zu besprechen; ging nicht, leben genau 3 Stunden vom nächsten Shop entfernt. Dann ging es aber offensichtlich das über die Email vom Enkel zu machen, der ja sein tablet da gelassen hat… (jaja).
Andere Fälle haben mir vorgeworfen das ich persönlich ja was gegen Sie hätte, weil eben alles nur per Email ging. Nein. Das war einfach Vorschrift. Egal, muss man durch, man hat mal solche, mal solche.
Aber dann waren da wieder Fälle wo man einfach gemerkt hat die müssen richtig durchgelenkt werden oder haben einfach 0 Ahnung. Wenn man dann versucht hat zu helfen war man trotzdem der Blöde. Ich hab irgendwann eiskalt aufgegeben mit Boomern zu diskutieren, es sei denn die haben das wort Email selbst erwähnt, da nach meiner Erfahrung nach 70-80% einfach nicht **wollen**.
Die, die wirklich bock hatten, haben von mir ne Anleitung gekriegt wie man das machen kann, ich hab jede Frage beantwortet, einschließlich der was man machen kann wenn der Computer bestimmte Fehler hat (nicht mein Job, nicht mein Aufgabengebiet, .. ich habs für Sie gegoogelt während wir gesprochen haben und es übersetzt).
Wir haben uns endlich in der Digitalisierung verbessert .. und dann sowas. Die Nach-mir-die-Sinnflut generation versteht nicht das Sie auch mit der Zeit gehen müssen, sondern verlangt einfach Extrawürste. Nach einem Leben voll mit Extrawürsten.
Wir waren immer stolz auf meine Oma, die sich nach dem Tod meines Opa mit knapp 90 noch die Bedienung eines iPad beigebracht hat
Von meiner Seite (50) meiner Mutter (80+) gegenüber wenig Gnade und Verständnis, um ehrlich zu sein.
Als ich 18 war, habe ich ihr ein *Mannesmann Mobilfunk Nokia 5110* *Prepaid Paket* in Metalldose geholt. (Du bist alt, wenn Du mit der Marke noch was anfangen kannst und nicht an Werkzeug denkst!) Die Dose habe ich heute noch – dem Handy gegenüber hat sie sich jedoch komplett verweigert. Da war sie jünger als ich.
Heute hätte sie schon gerne Mediatheken auf dem TV, Fotos aus unserem Urlaub „vom Kleinen“ direkt auf dem Handy und alles mögliche andere… und kann noch nicht einmal die TV Remote richtig rum halten. In dem Alter völlig okay. Aber sie hat in jüngeren Jahren **ihr absolut bestes** gegeben, auch ja nie irgendeine Basiskompetenz im Umgang mit dem Teufelszeug aufzubauen. Klassischer Fall für r/tja
Heute bin ich bei diesem einen Punkt eiskalt und sie bekommt immer die Mannesmann Dose zitiert. Die Enkel-Fotos sehen dafür meine Schwiegereltern – Bauern aus Kasachstan ohne Schulabschluss – aber WhatsApp auf Android und Samsung Smart TV geht klar.
2010 hat angerufen, die wollen ihre Schlagzeile zurück.
Die 2000er auch.
Die 90er auch…
Die Leute, die jetzt 60 sind, waren in meinem Alter, als das Internet groß geworden ist (vor 20-25 Jahren). Die haben einfach die Augen zugemacht und sich geweigert, den Fortschritt mitzumachen.
Ich kann leider nicht in die Lästerspirale „Alte Menschen sind unaufgeschlossen und stur“ hier einsteigen. Ich habe selbst Eltern über 75 und die können einfach nicht mehr mit den Neuerungen mithalten. Tastenhandy ging noch, Basics am Smartphone auch, aber Online-Banking, Terminbuchung etc? Nein. Zu schlechte Augen, zu fahrige Hände, große Orientierungsprobleme auf Screens mit mehr als 1 Info. Es ist nicht wollen, sondern v.a. nicht können. Und ja, sie werden mit ihren Bedürfnissen ignoriert (eine Postbankfiliale nach der Anderen schließt, es gibt zunehmend in Supermärkten nur noch Self-Checkouts, etc.) oder für Ihre „Mangelnde Anpassungsfähigkeit“ auch noch verlacht. Das tut Ihnen weh und macht die Unsicherheit noch schlimmer. Und ja – ich bin der Meinung nach 75 Jahren, einem erfolgreichen Berufsleben, einer mit großem Verantwortungsgefühl großgezogenen Familie – darf diese Generation auch „nicht mehr können“ und es muss auf sie mehr Rücksicht genommen werden, indem die analoge Welt nicht komplett verschwindet.
Die Welt dreht sich immer schneller, und einmal werden auch diejenigen, die hier noch im jugendlichen Überschwang auf die Senioren herabblicken einmal zu alt, um sich dem letzten heißen Scheiss noch anpassen zu können. Möge sich dann jemand finden, der sie unterstützt.
Tja, das Internet ist halt kein Neuland.
Viele ältere Menschen haben schon seit 30 Jahren eine sehr sture „Das habe ich früher nicht gebraucht, das werde ich auch morgen nicht brauchen“-Einstellung die sich jetzt leider rächt.
Mit solch einer fehlenden intrinsischen Motivation kannst du dann aber auch leider nichts mehr reißen, dafür ist es zu spät. Es gibt allerdings doch einige ältere Menschen die gerne lernen würden, denen es dafür an Angeboten fehlt. Diese Angebot kommen in den letzten Jahren immer mehr in den Vordergrund aber das Ganze ist halt auch einfach wieder spät.
Um mal eine Lanze für die deutschen Rentner zu brechen: deutsche Digitalisierung ist oft auch besonders benutzerunfreundlich. Die Behörden digitalisieren halt einfach ihre extrem benutzerunfreundlichen Papierprozesse. Kein Wunder, dass dann worst of both worlds rauskommt.
Ich arbeite in der IT Beratung und man hört so oft „das haben wir immer schon so gemacht, das müssen wir nicht ändern“ da wunder man sich nicht das diese Leute angehängt werden.
Ist halt diese Technologie Aversion die in Deutschland so weit verbreitet ist.
Manchmal entwickelt es sich aber leider halt auch zurück.
Mein Vater war immer Technikbegeistert. Hat mir den ersten Amiga gekauft, war mit mir zu den Computermärkten in den Stadthallen gefahren. 1 MB Speichererweiterung, zweites Diskettenlaufwerk, immer vorne dabei.
Dann der erste PC, 486er, Pentium, in Autoexec.bat und Config.sys rumgedoktert um ein paar KB mehr für das neue Game freizuschaufeln.
Immer vorne dabei, bis es mit Mitte 60 dann abwärts ging. Erst langsam, kaum merklich, dann leider immer schneller. Zuletzt kam er nur noch schwer klar und war immer mehr auf Hilfe angewiesen.
So ein Abbau kann leider jeden treffen.
„Ich hab mich dem mit ganzer Kraft verweigert und die anderen haben trotzdem einfach weiter gemacht – das ist so ungerecht!“
Mein Opa, Jahrgang 1939, hatte sich einen PC gekauft und gerne was an dem gemacht, besonders hat ihn das Ausdrucken von Fotos begeistert. Ein paar Mal hat er den PC kaputt gemacht, weil er auch im BIOS gern rum gespielt hat, in ungefähr 50% der Fälle hat er es aber überraschenderweise wieder hingekriegt, was wohl beides daran lag, dass er tatsächlich Bücher über verschiedene Windows-Versionen im Schrank hatte.
Als er ins Altenheim gezogen ist, hat er seinen PC nicht mitgenommen, er besitzt aber noch immer ein Smartphone, mit dem er mit der Familie in Kontakt bleibt.
Ich erwarte nicht, dass jeder so cool wie mein Opa ist, aber es ging schon früher, dem Digitalen zu begegnen.
Und heute, wo Smartphones ziemlich günstig und auch deppensicher sind, gibt es nun wirklich keine Ausflüchte mehr.
„Das lerne ich eh nicht mehr“ – Beate, 49, muss noch 18 Jahre arbeiten
„So einen Kram brauchen wir nicht, wir haben das schon immer mit Zettel, Stempel und Stift geschafft“ – Holger, Lagerleiter, 52
„Das ist mir alles zu klein und meine Brille setze ich auf der Arbeit nicht auf“ – Christian, 54, fährt einen 500+ PS Audi
„Also das geht mir alles zu schnell, kann ich nicht die Bestellungen via Fax schicken?“ – Petra, 58 – hängt den ganzen Tag am Handy und tippt in Whatsapp schneller als ich im 10 Finger System an einer Tastatur.
Wenn man sich wie ein Hund am Halsband mit dem gesamten Körper gegen technischen Fortschritt sträubt, dann wird das nichts.
Meine Mutter, 57, macht alles am Handy, füllt ihre Steuererklärung am Rechner aus, bastelt Fotobücher, schreibt Emails, streitet sich mit Mode-Shops über Rücksendebedingungen. Auf Arbeit lernt sie die jungen Leute an den Maschinen und zugehörigen Rechnern ein weil sie es besser kann als andere Kollegen die dort auch seit 20 Jahren arbeiten.
Man muss das nur wollen. Ja es gibt Leute die es nicht packen aber die meisten haben einfach eine viel zu große Blockade im Kopf.
PS: Das oben sind Anekdoten, ja ich weiß. Ich arbeite als ERP Berater, ich bringe Computersysteme Leuten bei, die seit 10-20 Jahren tagtäglich mit PCs arbeiten. Von einfachen Lagerarbeitern ohne Abschluss bis zum CEO/CFO und Leuten mir mehreren Doktortiteln. Ich habe wirklich viele Leute kennengelernt und es liegt nicht am Alter, sondern am Kopf.
Meine Mutter hat sich auch bis vor ca. 10 Jahren geweigert ein Smartphone zu benutzen. Die hatte mit Mitte 50 sogar schon ein fucking Senioren Handy. Das hat sich alles ziemlich schnell gewandelt als ich ihr deutlich klar gemacht habe, dass sie ihren Kontakt zu Freunden und Familie verlieren wird, wenn sie nicht mit der Zeit geht. Vor kurzem hat sie sich sogar bedankt, dass ich sie damals quasi gezwungen habe ein Smartphone zu kaufen. Mittlerweile läuft nämlich jegliche Kommunikation mit ihrer Freundesgruppe über die WhatsApp Gruppe.
Die hatten ja auch nur 30 Jahre Zeit sich damit zu befassen 🤷♂️
Sorry, aber das ist für die Meisten echt eine Konsequenz ihrer eignen Einstellung zum Thema. Ein enger Freund wird demnächst 61 und kommt mit dem Internet und der Computerei super klar, nutzt regelmässig Apps, die meisten unserer Gespräche laufen über Zoom etc.
Wenn meine ehemalige Kollegin, damals Mitte/Ende 40 und stolz drauf dass sie keine Maus bedienen konnte, inzwischen immernoch nicht gelernt hat wie man links- und rechtsklickt muss sie echt nicht rumheulen wenn sie heutzutage keine Pakete an der Packstation abholen kann.