>Die Unternehmerinnen halten die AfD für Spalter ohne Lösungskonzepte. »Eine Zusammenarbeit mit der AfD schließen wir daher ausdrücklich aus und pflegen auch keinen Austausch mit ihren Vertreterinnen und Vertretern.«
Also die mussten erst einen von der AfD einladen, mit ihm reden um dann festzustellen das man mit denen nicht zusammenarbeiten kann. Sind die so extrem naiv oder wollen die uns nur für blöd verkaufen!?
falsa_ovis on
nur logisch eigentlich. viele Firmen planen nach dem Kriegsende die Rückkehr nach Russland und sondieren halt jetzt schon die Lage. „es ist nichts persönliches, es geht nur um das Geschäft.“
SophieEatsCake on
peinlich
Melancholic_Goth on
Die Masken fallen.
Forsaken-Cattle152 on
Plutokratenenkelspeichelleckerverein halt…
Flussschlauch on
Kapitalismus und Faschismus hat immer gut zusammen funktioniert
Small_Square_4345 on
Das Kapital unterstützt Faschisten weil diese, sobald sie an der Macht sind, die Linken vernichten werden.
Angesichts der immer ungerechter werdenden Verteilung von Vermögen und Aufstiegschancen nimmt die Attraktivität linker Ideen immer mehr zu… und das Großkapital betrachtet die Unterstützung von Faschisten daher als gerechtfertigte Selbstverteidigung.
Genau so hat es schon einmal angefangen….
baconator955 on
Gibt es eigentlich ein gutes deutsches Analogsprichwort zu „seeing the writing on the wall“?
Unternehmer sehen auch die Umfragewerte. Da will sich jemand Kontakte vorhalten für später.
_AP0PL3X_ on
Kapitalisten machen Kapitalistendinge. Ähnliches haben wir doch auch in den USA gesehen. Erst überall LGBTQI+ und Regenbogenfahnen und als Donald dann an die Macht kam haben ihm alle Techoligarchen doch einen geblasen.
DarkChaplain on
Der Verband wurde übrigens 1954 gegründet. Von Käte Ahlmann und anderen Personen.
Käte Ahlmann hat 1931 mit 41 den Stahlkonzern ihres Mannes geerbt.
1937 hat sie dann offiziell den Mitgliedsantrag für die NSDAP gestellt (Mitglied #5.132.471). Dafür hat sie dann in ihrem Unternehmen in den Folgejahren üppig von Zwangsarbeitern profitiert, man schätzt dass zeitweise sogar über die Hälfte ihrer 3.5k Arbeiter entsprechende Sklaven waren.
> Für die ca. 1.000 Zwangsarbeiterinnen soll Käte Ahlmann eine eigene Entbindungsstation eingerichtet haben. Gleichzeitig wird von schikanöser Behandlung berichtet: „Im tiefsten Winter mußte unsere Baracke ausgegast werden. Bei einer Temperatur von fünfundzwanzig Grad unter Null mußten die Bewohner zusehen, wie sie die Nacht verbrachten, weil das Gas auch in der Nacht sein Werk an den Wandläusen verrichten sollte“ (A.A. Steijn in einem Bericht über das Lager der Ahlmann Carlshütte in Büdelsdorf).
Man hat sich da größtenteils an Kriegsgefangenen aus Frankreich, Belgien und der Ukraine bedient. In der Ukraine hat man sich auch direkt mal ein paar Unternehmen einverleibt.
Nach Kriegsende hat man schön beschissen und wohl drei Tage dichtgemacht, und dann die Produktion direkt wieder aufgenommen. Danach ist das Geschäft dann geboomt, weil man die Kohle der Nazis natürlich gut in Firmenexpansion anlegen konnte.
Und nein, der Betrieb hat dafür nie die Verantwortung übernommen. Gottseidank ist er irgendwann nach Kätes Tod insolvent gegangen.
2001 hat dieser Verband der Unternehmerinnen dann die trotzdem die Käte Ahlmann Stiftung eingerichtet.
Will heißen: Von Nazi-Wirtschaft profitieren zu wollen hatten damals schon die Gründer des Verbands über jegliche Anständigkeit und Menschlichkeit gestellt. Warum soll ich jetzt noch überrascht sein?
Difficult_Resource_2 on
Der Faschismus ist der Not-Aus-Knopf des Kapitalismus.
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11 Kommentare
>Die Unternehmerinnen halten die AfD für Spalter ohne Lösungskonzepte. »Eine Zusammenarbeit mit der AfD schließen wir daher ausdrücklich aus und pflegen auch keinen Austausch mit ihren Vertreterinnen und Vertretern.«
Also die mussten erst einen von der AfD einladen, mit ihm reden um dann festzustellen das man mit denen nicht zusammenarbeiten kann. Sind die so extrem naiv oder wollen die uns nur für blöd verkaufen!?
nur logisch eigentlich. viele Firmen planen nach dem Kriegsende die Rückkehr nach Russland und sondieren halt jetzt schon die Lage. „es ist nichts persönliches, es geht nur um das Geschäft.“
peinlich
Die Masken fallen.
Plutokratenenkelspeichelleckerverein halt…
Kapitalismus und Faschismus hat immer gut zusammen funktioniert
Das Kapital unterstützt Faschisten weil diese, sobald sie an der Macht sind, die Linken vernichten werden.
Angesichts der immer ungerechter werdenden Verteilung von Vermögen und Aufstiegschancen nimmt die Attraktivität linker Ideen immer mehr zu… und das Großkapital betrachtet die Unterstützung von Faschisten daher als gerechtfertigte Selbstverteidigung.
Genau so hat es schon einmal angefangen….
Gibt es eigentlich ein gutes deutsches Analogsprichwort zu „seeing the writing on the wall“?
Unternehmer sehen auch die Umfragewerte. Da will sich jemand Kontakte vorhalten für später.
Kapitalisten machen Kapitalistendinge. Ähnliches haben wir doch auch in den USA gesehen. Erst überall LGBTQI+ und Regenbogenfahnen und als Donald dann an die Macht kam haben ihm alle Techoligarchen doch einen geblasen.
Der Verband wurde übrigens 1954 gegründet. Von Käte Ahlmann und anderen Personen.
Käte Ahlmann hat 1931 mit 41 den Stahlkonzern ihres Mannes geerbt.
1937 hat sie dann offiziell den Mitgliedsantrag für die NSDAP gestellt (Mitglied #5.132.471). Dafür hat sie dann in ihrem Unternehmen in den Folgejahren üppig von Zwangsarbeitern profitiert, man schätzt dass zeitweise sogar über die Hälfte ihrer 3.5k Arbeiter entsprechende Sklaven waren.
> Für die ca. 1.000 Zwangsarbeiterinnen soll Käte Ahlmann eine eigene Entbindungsstation eingerichtet haben. Gleichzeitig wird von schikanöser Behandlung berichtet: „Im tiefsten Winter mußte unsere Baracke ausgegast werden. Bei einer Temperatur von fünfundzwanzig Grad unter Null mußten die Bewohner zusehen, wie sie die Nacht verbrachten, weil das Gas auch in der Nacht sein Werk an den Wandläusen verrichten sollte“ (A.A. Steijn in einem Bericht über das Lager der Ahlmann Carlshütte in Büdelsdorf).
Man hat sich da größtenteils an Kriegsgefangenen aus Frankreich, Belgien und der Ukraine bedient. In der Ukraine hat man sich auch direkt mal ein paar Unternehmen einverleibt.
Nach Kriegsende hat man schön beschissen und wohl drei Tage dichtgemacht, und dann die Produktion direkt wieder aufgenommen. Danach ist das Geschäft dann geboomt, weil man die Kohle der Nazis natürlich gut in Firmenexpansion anlegen konnte.
Und nein, der Betrieb hat dafür nie die Verantwortung übernommen. Gottseidank ist er irgendwann nach Kätes Tod insolvent gegangen.
2001 hat dieser Verband der Unternehmerinnen dann die trotzdem die Käte Ahlmann Stiftung eingerichtet.
Will heißen: Von Nazi-Wirtschaft profitieren zu wollen hatten damals schon die Gründer des Verbands über jegliche Anständigkeit und Menschlichkeit gestellt. Warum soll ich jetzt noch überrascht sein?
Der Faschismus ist der Not-Aus-Knopf des Kapitalismus.