>Der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung könnte **um einen Prozentpunkt sinken**, schreiben Dröge, Haßelmann und Audretsch, wenn alle Beschäftigten tatsächlich bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter arbeiten würden.
>
>Ihre Folgerung: Frühverrentungsprogramme sind der falsche Weg.
Erster Schritt in die richtige Richtung. Danach bitte einfach auf ü100 setzen.
Kein /s
Rente ist eine Versicherung gegen Langlebigkeit. Das sollte man selbst wählen können ob man braucht oder nicht.
galvingreen on
Stellt euch mal vor die wären – sagen wir mal in den letzten drei Jahren – in Regierungsbeteiligung gewesen und hätten die Möglichkeit gehabt, das aktiv aus der Regierung heraus anzugehen.
Verrückte Vorstellung.
Wh1teWook1e on
Grüne und sPD machen wohl einen Wettlauf darum, wer zuerst auf 5% in Umfragen fällt. Mit 63 in Rente gehen dürfen oder 1% weniger Beiträge zahlen, sehr schwere Entscheidung (nicht).
Knopfmacher on
Ich denke diese Änderung wird erst kommen, wenn die ältesten Millenials 62 Jahre alt sind.
protest_songs on
Habe das Gefühl Parteien finde eine Reform der Rente immer dann gut, wenn sie nicht regieren. Ausnahme: Die Rentnerpartei SPD.
HalfBloodPrank on
Naja eine frühe Rente ist mit dem jetzigen System leider absolut nicht haltbar. Wer so früh in Rente will, muss selber gut vorsorgen.
HironTheDisscusser on
Das Papier hatte ein paar gute Ansätze aber auch ein paar schlechte Punkte.
Abbau der Anreize für Frühverrentung sind natürlich sehr gut.
Weniger gut ist dass Niveau dauerhaft auf 48% zu fixieren.
Sehr gut ist das hier:
>Alle Bürgerinnen und Bürger sollen einen einfachen Zugang zu rentablen, qualitativ hochwertigen Produkten bei niedrigen Kosten bekommen. Wir fordern einen Neustart der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge und wollen einen Bürger*innenfonds einführen: ein öffentlich verwaltetes, kostengünstiges, sicheres, und rentables Standardprodukt mit automatischer Einbeziehung und Abwahlmöglichkeit. So kann die Breite der Bevölkerung unkompliziert erreicht werden.
East_Tomatillo3528 on
In Österreich zahlt der Arbeitgeber einen größeren Anteil an der Pensionsversicherung als der Arbeitnehmer. Der Gesamtbeitragssatz beträgt
22,8% des Bruttoeinkommens, wobei der Arbeitnehmer 10,25% und der Arbeitgeber
12,55% beisteuert. Diese Aufteilung gilt einheitlich für alle Berufsgruppen.Wer beispielsweise 45 Versicherungsjahre hat, kann nach dem österreichischen System eine Rente von etwa 80 % des Bruttolohns erwarten.
mXa4tifGdV9mjdw6qklS on
Die Debatte macht mich etwas ungehalten. Wie wäre es denn wenn wir einen Weg finden die Rente nachhaltig zu finanzieren.
Wenn ich heute dafür eintrete das die Rentenleistungen gekürzt werden dann habe ich die Nachteile vermutlich irgendwann selber. Ich kann wohl kaum davor ausgehen wenn wir uns heute schon darauf einigen das zusammen zu streichen das ich dann noch von der Rente leben kann.
Entweder wir finanzieren das bitte nachhaltig oder schaffen es ganz ab damit ich die Beiträge selber anlegen kann.
Meine Eltern haben ihr ganzes Leben Beiträge gezahlt und jetzt können sie sich nicht darauf verlassen dass auch weiter ausgezahlt wird oder was? Ich habe Beiträge gezahlt und was ich dafür bekomme soll nach und nach zusammen gestrichen werden.
litnu12 on
Gibt es die nicht nur für Leute die 45 Jahre Beitragszahler waren
Impressive-Tip-1689 on
Was ich nicht verstehe wieso viele Medien und Politiker: innen es fälschlicherweise „Rente mit 63“ nennen. Die derzeitigen Jahrgänge, die für die Leistungen für besonders langjährig-versicherte in Betracht kommen, sind 64 Jahren und 2/4 Monaten und das wird auf 65 sukzessive erhöht. Es gibt niemanden in Deutschland mehr, der es mit 63 beantragen kann.
Hiimpedro on
Man sollte einfach die option haben aus dem rentensystem auszusteigen. Warum sollte ich irgentwelche rentner durchfüttern wenn meine rente alle paar jahre weiter nach hinten geschoben wird. Mit 67 in die rente gehen ist so ein witz das sind dann villeicht noch 8 jahre leben mit schmerzen und das wars dann, warum sollte ich arbeiten wenn ich weiss das ich niemals frei sein werde
OcelotHasenF on
Ist eigentlich nicht so schwierig: Rente an Lebenserwartung koppeln, Aktienrente einführen, bAV stärken.
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15 Kommentare
Richtig so
>Der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung könnte **um einen Prozentpunkt sinken**, schreiben Dröge, Haßelmann und Audretsch, wenn alle Beschäftigten tatsächlich bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter arbeiten würden.
>
>Ihre Folgerung: Frühverrentungsprogramme sind der falsche Weg.
Interessant, dass die Zahlen und Ideen nicht allzuweit von einer Studie des INSM sind: https://insm.de/aktuelles/publikationen/rente-mit-63-belastet-beitragszahler-und-wirtschaft-in-deutschland
Rente ist Scam!
Erster Schritt in die richtige Richtung. Danach bitte einfach auf ü100 setzen.
Kein /s
Rente ist eine Versicherung gegen Langlebigkeit. Das sollte man selbst wählen können ob man braucht oder nicht.
Stellt euch mal vor die wären – sagen wir mal in den letzten drei Jahren – in Regierungsbeteiligung gewesen und hätten die Möglichkeit gehabt, das aktiv aus der Regierung heraus anzugehen.
Verrückte Vorstellung.
Grüne und sPD machen wohl einen Wettlauf darum, wer zuerst auf 5% in Umfragen fällt. Mit 63 in Rente gehen dürfen oder 1% weniger Beiträge zahlen, sehr schwere Entscheidung (nicht).
Ich denke diese Änderung wird erst kommen, wenn die ältesten Millenials 62 Jahre alt sind.
Habe das Gefühl Parteien finde eine Reform der Rente immer dann gut, wenn sie nicht regieren. Ausnahme: Die Rentnerpartei SPD.
Naja eine frühe Rente ist mit dem jetzigen System leider absolut nicht haltbar. Wer so früh in Rente will, muss selber gut vorsorgen.
Das Papier hatte ein paar gute Ansätze aber auch ein paar schlechte Punkte.
Abbau der Anreize für Frühverrentung sind natürlich sehr gut.
Weniger gut ist dass Niveau dauerhaft auf 48% zu fixieren.
Sehr gut ist das hier:
>Alle Bürgerinnen und Bürger sollen einen einfachen Zugang zu rentablen, qualitativ hochwertigen Produkten bei niedrigen Kosten bekommen. Wir fordern einen Neustart der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge und wollen einen Bürger*innenfonds einführen: ein öffentlich verwaltetes, kostengünstiges, sicheres, und rentables Standardprodukt mit automatischer Einbeziehung und Abwahlmöglichkeit. So kann die Breite der Bevölkerung unkompliziert erreicht werden.
In Österreich zahlt der Arbeitgeber einen größeren Anteil an der Pensionsversicherung als der Arbeitnehmer. Der Gesamtbeitragssatz beträgt
22,8% des Bruttoeinkommens, wobei der Arbeitnehmer 10,25% und der Arbeitgeber
12,55% beisteuert. Diese Aufteilung gilt einheitlich für alle Berufsgruppen.Wer beispielsweise 45 Versicherungsjahre hat, kann nach dem österreichischen System eine Rente von etwa 80 % des Bruttolohns erwarten.
Die Debatte macht mich etwas ungehalten. Wie wäre es denn wenn wir einen Weg finden die Rente nachhaltig zu finanzieren.
Wenn ich heute dafür eintrete das die Rentenleistungen gekürzt werden dann habe ich die Nachteile vermutlich irgendwann selber. Ich kann wohl kaum davor ausgehen wenn wir uns heute schon darauf einigen das zusammen zu streichen das ich dann noch von der Rente leben kann.
Entweder wir finanzieren das bitte nachhaltig oder schaffen es ganz ab damit ich die Beiträge selber anlegen kann.
Meine Eltern haben ihr ganzes Leben Beiträge gezahlt und jetzt können sie sich nicht darauf verlassen dass auch weiter ausgezahlt wird oder was? Ich habe Beiträge gezahlt und was ich dafür bekomme soll nach und nach zusammen gestrichen werden.
Gibt es die nicht nur für Leute die 45 Jahre Beitragszahler waren
Was ich nicht verstehe wieso viele Medien und Politiker: innen es fälschlicherweise „Rente mit 63“ nennen. Die derzeitigen Jahrgänge, die für die Leistungen für besonders langjährig-versicherte in Betracht kommen, sind 64 Jahren und 2/4 Monaten und das wird auf 65 sukzessive erhöht. Es gibt niemanden in Deutschland mehr, der es mit 63 beantragen kann.
Man sollte einfach die option haben aus dem rentensystem auszusteigen. Warum sollte ich irgentwelche rentner durchfüttern wenn meine rente alle paar jahre weiter nach hinten geschoben wird. Mit 67 in die rente gehen ist so ein witz das sind dann villeicht noch 8 jahre leben mit schmerzen und das wars dann, warum sollte ich arbeiten wenn ich weiss das ich niemals frei sein werde
Ist eigentlich nicht so schwierig: Rente an Lebenserwartung koppeln, Aktienrente einführen, bAV stärken.