Der ursprüngliche Hinweis zu Save the Dogs BiH und Bruno Jelović wurde vom Admin der Gruppe gelöscht – mit der Begründung, es handle sich um angebliche „Verleumdung“.
    Bevor man so ein schweres Wort in den Mund nimmt, sollte man allerdings zuerst die Fakten prüfen.

    Weil genau das offenbar nicht überall erwünscht ist, hier eine ausführliche Zusammenstellung öffentlich zugänglicher Informationen, damit sich jede*r selbst ein Bild machen kann.

    Alle Quellenangaben am Ende

    Dieser Text ist keine Verurteilung, sondern eine Sammlung von Hinweisen, Widersprüchen und offenen Fragen, die für Spender*innen wichtig sind.

    1. Selbstdarstellung vs. offizielle Eintragung – ein deutlicher Widerspruch

    Nach außen tritt Save the Dogs BiH seit etwa 2018/2019 als bereits etabliertes Projekt / Verein auf, das:
    • aktiv Spenden sammelt,
    • sich als strukturierte Organisation präsentiert,
    • den Eindruck vermittelt, es handle sich um eine gefestigte, gemeinnützige Tierschutzorganisation.

    Gleichzeitig zeigt ein Blick ins Schweizer Handelsregister:
    • Der Verein „SAVE THE DOGS“ mit Sitz in Buchs (AG)
    • UID: CHE-333.506.087
    • wurde erst am 13.06.2025 offiziell ins Handelsregister eingetragen.

    Das bedeutet:
    Zwischen dem Zeitpunkt, ab dem unter dem Namen „Save the Dogs“ um Spenden geworben wurde, und der formellen Eintragung des Vereins liegen mehrere Jahre. In dieser Zeit wurden bereits Spenden gesammelt, ohne dass für Außenstehende klar erkennbar war:
    • wer rechtlich verantwortlich ist,
    • in welcher juristischen Form die Organisation genau besteht,
    • wie die Mittel buchhalterisch erfasst und kontrolliert werden.

    1. Auftreten als „gemeinnützige Organisation“ auf Spendenplattformen

    Auf Spendenplattformen wie GoFundMe wird SaveTheDogsBiH ausdrücklich als „gemeinnützige Organisation in Bosnien“ bezeichnet.
    Das steht wörtlich in der Kampagnenbeschreibung.

    Damit wird gegenüber Spender*innen ein klarer Eindruck erzeugt:
    • Es handle sich um eine gemeinnützige,
    • irgendwie offiziell anerkannte Organisation,
    • die entsprechend gewissen Standards und Kontrollen unterliegt.

    Gleichzeitig:
    • sind keine öffentlich einsehbaren Nachweise für eine staatlich anerkannte Gemeinnützigkeit (weder in der Schweiz noch in Bosnien) auffindbar,
    • berichten mehrere Spender*innen, dass sie trotz Nachfrage keine Spendenquittungen erhalten haben, die z.B. bei der Steuererklärung nutzbar wären.

    Für eine Organisation, die sich öffentlich als „gemeinnützig“ darstellt, ist das mindestens ungewöhnlich und sollte bei Spender*innen die Alarmglocken läuten lassen.

    1. Mangelnde Transparenz zu Finanzen und Mittelverwendung

    Wer sich an die Öffentlichkeit wendet und um Spenden bittet, trägt Verantwortung.
    Dazu gehört in der Regel:
    • Veröffentlichung von Jahresberichten oder zumindest grundlegenden Finanzübersichten,
    • dokumentierte Projektberichte,
    • idealerweise unabhängige Prüfungen oder wenigstens nachvollziehbare Rechenschaftsberichte.

    Im Fall von Save the Dogs BiH / SAVE THE DOGS (Schweiz) sind bislang:
    • keine öffentlichen Finanzberichte,
    • keine geprüften Jahresrechnungen,
    • keine unabhängigen Prüfberichte

    leicht zugänglich oder klar referenziert.

    Gerade wenn immer wieder hohe Summen für Bauprojekte, Ranch, Futterkosten oder Tierarztkosten gesammelt werden, ist das Fehlen solcher Transparenzinstrumente ein massives Problem.

    1. Umgang mit Kritik: Löschen statt Antworten

    Besonders bedenklich ist der Umgang mit kritischen Nachfragen und Hinweisen:
    • Beiträge, die auf Handelsregisterdaten,
    Spendenplattformen, oder Medienberichte verweisen,
    • werden gelöscht,
    • und pauschal mit dem Schlagwort „Verleumdung“ abgetan.

    Fakt ist:
    • Ein Verweis auf öffentlich einsehbare Registereinträge,
    • ein Zitat aus einer GoFundMe-Seite,
    • oder der Hinweis auf das Datum einer Vereinseintragung

    ist per se keine Verleumdung, sondern die Wiedergabe von Tatsachen oder belegbaren Aussagen.

    Wer Kritik allein deshalb löscht, weil sie unbequem ist, und statt sachlich zu antworten lieber den Begriff „Verleumdung“ bemüht, zeigt damit vor allem eines: fehlende Bereitschaft zu Transparenz.

    Eine seriöse, sauber arbeitende Organisation würde:
    • Fragen ernst nehmen,
    • Unterlagen vorlegen,
    • Abläufe erklären –
    statt Kritik mundtot zu machen.

    1. Warum das für Spender*innen so wichtig ist

    Viele Menschen spenden aus Mitgefühl – insbesondere wenn es um Tiere in Not geht. Genau deshalb ist es so wichtig, dass:
    • Strukturen klar,
    • Finanzen nachvollziehbar und
    • Verantwortlichkeiten eindeutig sind.

    Sonst passiert genau das, was hier sichtbar wird:
    • schöne Bilder und emotionale Geschichten,
    • aber kaum belastbare, überprüfbare Fakten im Hintergrund.

    Wenn über Jahre hinweg:
    • Spenden gesammelt werden,
    • eine quasi-„gemeinnützige“ Außendarstellung gepflegt wird,
    • aber weder formale Strukturen noch geprüfte Berichte offen auf dem Tisch liegen,

    dann ist äußerste Vorsicht angesagt.

    Das zu sagen ist nicht „Hass“, nicht „Neid“ und nicht „Verleumdung“ – es ist schlicht verantwortungsbewusste Skepsis.

    1. Konkrete Empfehlungen für Spender*innen

    Wer trotzdem spenden oder sich ein eigenes Bild machen möchte, sollte mindestens Folgendes tun:
    1. Offizielle Dokumente anfordern
    • Statuten des Vereins
    • ggf. Revisionsberichte / geprüfte Jahresabschlüsse
    • Nachweise über eine anerkannte Gemeinnützigkeit
    2. Gezielte Fragen stellen
    • Wie viele Spenden wurden in den letzten Jahren gesammelt?
    • Wie genau wurden sie verwendet (Projekte, Beträge, Zeitverlauf)?
    • Gibt es externe Kontrolle (Treuhänder, Revisor, Behörden)?
    3. Auf Reaktion achten
    • Werden Nachfragen sachlich beantwortet?
    • Werden Zahlen offengelegt?
    • Oder wird man als „Hater“, „Neider“ oder „Verleumder“ hingestellt?
    4. Nicht spenden, wenn Transparenz verweigert wird
    Eine Organisation, die seriös arbeitet, hat kein Problem damit, Rechenschaft abzulegen.

    1. Zusammenfassung / Fazit
      • Save the Dogs BiH und der Schweizer Verein SAVE THE DOGS treten seit Jahren nach außen wie eine etablierte, gemeinnützige Organisation auf.
      • Der Schweizer Verein wurde jedoch erst 2025 offiziell eingetragen.
      • Es gibt keine leicht zugänglichen, detaillierten Finanz- oder Prüfberichte, die den Umgang mit Spenden nachvollziehbar machen.
      • Auf GoFundMe wird ausdrücklich von einer „gemeinnützigen Organisation“ gesprochen, während ein klarer, staatlich anerkannter Gemeinnützigkeitsstatus nicht öffentlich dokumentiert ist.
      • Kritik und Nachfragen werden teilweise gelöscht und als „Verleumdung“ abgetan, statt transparent beantwortet zu werden.

    Solange diese Punkte nicht geklärt sind, sollten Spender*innen sehr genau hinschauen und lieber einmal zu viel nachfragen als einmal zu schnell spenden.

    Quellen
    • Handelsregisterauszug Kanton Aargau (CHE-333.506.087)
    https://ag.chregister.ch/cr-portal/auszug/auszug.xhtml?uid=CHE-333.506.087
    • Northdata-Eintrag SAVE THE DOGS
    https://www.northdata.com/SAVE%20THE%20DOGS,%20Buchs/CHE-333.506.087
    • Moneyhouse-Eintrag SAVE THE DOGS
    https://www.moneyhouse.ch/de/company/save-the-dogs-5679064571
    • GoFundMe-Kampagne „Bau für neue Ranch“
    https://www.gofundme.com/f/bau-fur-neue-ranch
    • Blick-Artikel
    https://www.blick.ch/schweiz/tierischer-aerger-bodybuilder-veraergert-hundefans-id20285195.html
    • SonntagsBlick / PressReader
    https://www.pressreader.com/switzerland/sonntags-blick/20241103/281681145384570
    • Freiburger Nachrichten
    https://freiburger-nachrichten.ch/story/233752/vom-bodybuilder-zum-hundepaten
    • Reddit-Diskussion
    https://www.reddit.com/r/bih/comments/1br40rm/save_the_dogs_organizacija/

    https://i.redd.it/fzj5mpejsv2g1.jpeg

    Von Street_Garage6166

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