
Foto: YONHAP News Das Sonderermittlerteam, das den Kriegsrechtsantrag des ehemaligen Präsidenten Yoon Suk Yeol untersucht, hat Kim Yong-tae, den Abgeordneten der größten Oppositionspartei People Power Party (PPP), als Zeugen zu den Vorwürfen befragt, die Partei habe versucht, eine Parlamentsabstimmung zur Aufhebung des Dekrets zu blockieren. In einem Social-Media-Beitrag am Samstag sagte Kim, er sei am Vortag befragt worden und habe dem Sonderteam alles erzählt, woran er sich über den Abstimmungsprozess in der Nacht des kurzlebigen Dekrets erinnern könne. Der Gesetzgeber, einer von mehr als einem Dutzend PPP-Gesetzgebern, die für die Aufhebung des Kriegsrechts gestimmt haben, sagte, dass die Wahrheit hinter Yoons illegalem Vorstoß zwar ans Licht kommen müsse, er aber hoffe, dass das Team nicht im Voraus über den Ausgang der Untersuchung entschieden habe. Von den neun PPP-Vertretern, die in dieser Nacht vom Parteihauptquartier in das Versammlungsgebäude zogen und im Büro des damaligen Fraktionsvorsitzenden Choo Kyung-ho übernachteten, war Kim der einzige, der an der Abstimmung im Plenum teilnahm. Die Ermittler vermuten, dass Choo den Ort einer Versammlung von Parteivertretern mehrmals absichtlich geändert hat, um die Abgeordneten an der Abstimmung zu hindern. Berichten zufolge befindet sich das Team in Gesprächen, um Termine für die Befragung der PPP-Gesetzgeber festzulegen, die nicht gewählt haben.