Lagarde: Europa braucht neues Wachstumsmodell | In scharfen Worten hat EZB-Präsidentin Christine Lagarde Europas führenden Politikerinnen und Politikern am Freitag die Leviten gelesen. Diese hätten sechs Jahre lang die Chance auf einen Wechsel „vergeudet“

    https://orf.at/stories/3412232/

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    6 Kommentare

    1. Certain-Age6666 on

      Nicht nur bei Wirtschaftsfragen, ebenso Cum-Cum, Cum-Ex, Umgang mit Terrorruzzia, Umwelt, alles schön nach hinten geschoben, was für Loser !

    2. emanon_noname on

      > Nach ihrer Überzeugung würde es oft zum Beispiel ausreichen, dass etwas, das in der EU einmal genehmigt ist, in allen Mitgliedsstaaten zugelassen ist.

      Müssten dafür nicht erstmal die nationalen Gesetze der Mitgliedsstaaten deutlich mehr harmonisiert werden? Bringt ja nichts, wenn irgendwas in irgendeinem Land genehmigt wird, es in einem anderem Land aber einfach illegal ist. Oder verstehe ich das falsch und sie meint damit etwas anderes?

    3. ThereYouGoreg on

      Zur Förderung der Binnenwirtschaft muss jedoch in einem hochentwickelten Land auch verstanden werden, dass hiermit auch die effiziente Herstellung von Feinschmecker-Gurken, Kebab-Spießen, Zahnprothesen und Brillengläsern in Produktionsanlagen zusammenhängt.

      Es geht hier ganz explizit nicht darum, dass wir uns jetzt alle in der Binnenwirtschaft gegenseitig die Haare schneiden. Letzteres ist häufig die Narrative in Deutschland, wenn die Stärkung der Binnenwirtschaft diskutiert wird. Es geht bei der Stärkung der Binnenwirtschaft auch darum, dass Hotels modular produziert werden, wodurch die Angebotsseite gestärkt wird und sich mehr Menschen den Urlaub in Europa leisten können.

      Selbst wenn in manchen Regionen bewusst ist, dass bei den Gewerbegebieten mehr Nachfrage als Angebot vorliegt, werden die Baugrundstücke auf Gemeinde-Ebene nicht erweitert. Es wird sogar als Erfolg gefeiert, dass die Nachfrage im Verhältnis zum Angebot so hoch ist, damit Werbeveranstaltungen unnötig erscheinen. Die Gemeinden und Landkreise verfügen jedoch über den Hebel die Angebotsseite bei den Baugrundstücken zu erhöhen.

      >“Dann sei ihnen in Aschaffenburg eingefallen, dass sie ja gar kein Angebot machen könnten, weil alle Gewerbeflächen schon belegt waren, und so sparten sie sich die Fahrt zur Messe nach München.“ [[Industrie in Unterfranken – Nicht nur Angst vor Abstieg](https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/industrie-in-unterfranken-nicht-nur-angst-vor-abstieg,TmEURy4), 13. Februar 2024]

      Dieser Angebotsengpass bei den Baugrundstücken zieht sich dann auch in den Wohnungsneubau hinein.

    4. Wir Österreicher sind ja überhaupt die Intelligentesten.

      Zuerst machen wir unsere Wirtschaft komplett von den Exporten nach Deutschland abhängig.

      Wir haben pures Glück, dass die deutsche Wirtschaft gut wächst, und ruhen uns darauf aus.

      Die deutsche Wirtschaft kommt ins Straucheln, und anstatt Alternativen zu suchen, stecken wir den Kopf in den Sand und beten, dass es dem großen Bruder schnell wieder besser geht.

      Jetzt geht es ihm aber noch nicht besser, und alle sind überrascht, warum es eine Rekordinflation, Firmenschließungen, Rezession und eine rechtsradikale Partei bei ~40 % gibt.

      Und ich kann euch versprechen, dass in unserer Bananenrepublik genauso weitergemacht wird, sobald es den Deutschen wieder besser geht. Bis dahin nehmen wir entspannt weiter Schulden auf. Darum muss sich der Gernot, 63, aus Tirol ja eh nicht mehr kümmern.

    5. TommiHPunkt on

      Das Problem ist seit Jahrzehnten bekannt.

      Leider ist die Politik von der Mentalität geprägt, nichts zu tun, in dem Wissen, dass die Probleme der Zukunft nicht die eigene Verantwortung sind.

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