ABC: Etwa 50 südkoreanische Arbeiter reisen nach der ICE-Razzia im September wieder in die USA ein

    Foto: YONHAP News Von den 317 südkoreanischen Arbeitern, die im September von US-Einwanderungsbehörden auf einer Batteriefabrik-Baustelle im Bundesstaat Georgia festgenommen und in der folgenden Woche nach Hause geschickt wurden, sind etwa 50 zur Arbeit in Amerika zurückgekehrt. Im Gespräch mit einem der Ingenieure, der mit dem Nachnamen Kim identifiziert wurde, teilte ABC News am Freitag mit, dass bis zum 15. November etwa 50 Ingenieure wieder in die USA eingereist seien. Ein Anwalt, der die Arbeiter vertritt, sagte, mehr als 100 von ihnen hätten ihre B-1-Geschäftsvisa ohne erneute Beantragung wiedererlangt bekommen. Kim sagte, über 200 der Arbeiter bereiten sich darauf vor, die US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) wegen Vorwürfen rechtswidriger Polizeiarbeit, Rassenprofilierung, Menschenrechtsverletzungen, übermäßiger Gewalt und rechtswidriger Festnahme zu verklagen. Das Außenministerium von Seoul teilte ABC News mit, dass Südkorea und die USA immer noch daran arbeiten, das Visasystem zwischen den beiden Ländern zu verbessern. Das US-Außenministerium lehnte es zwar ab, sich zu den Einzelheiten individueller Visa zu äußern, erklärte jedoch, es setze Präsident Donald Trumps Versprechen zur Reindustrialisierung Amerikas um, indem es legitime Geschäftsreisen und ausländische Direktinvestitionen erleichtere. Am 4. September durchsuchten ICE und andere verbundene Behörden die Baustelle eines Batteriewerks von Hyundai Motor-LG Energy Solution in Georgia und verhafteten 475 Arbeiter, darunter 317 Südkoreaner.

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