Herzlichen Glückwunsch Reddit, Sie sind in den Nachrichten! In zwei verschiedenen Artikeln von Die Zeitung In Amtsblatt von Antwerpen Die Sprecher der Genter Polizei und des Verkehrssicherheitsinstituts VIAS antworten auf den jüngsten Reddit-Beitrag Die Polizei bestraft das Fahren auf der Busspur, obwohl es eigentlich erlaubt ist. Sie verteidigen blind die Polizei, ignorieren aber, dass sie in der konkreten Situation tatsächlich die Ausnahme der Straßenverkehrsordnung erfüllt: "Den anderen Fahrzeugen ist es gestattet, in unmittelbarer Nähe einer Kreuzung auf der Busspur zu fahren, um die Richtung zu ändern". Der Polizeisprecher gibt fälschlicherweise an, dass man mit Autos nicht überholen dürfe, dies steht aber nirgends in der Straßenverkehrsordnung. Das ist einfach absurd, denn so funktionieren Vorsortierspuren offensichtlich nicht.

    Und im GVA-Artikel wird es noch schlimmer, als der „Experte“ für Verkehrssicherheit von VIAS sehr arrogant erklärt, er sei überrascht, dass so viele Menschen die Straßenverkehrsordnung nicht kennen und sie für legal halten. Nun, lieber Stef Willems, das liegt daran, dass es hier tatsächlich legal ist. Umso schockierender finde ich es, dass ein Verkehrssicherheitsexperte selbst so offensichtlich keine Ahnung von der Straßenverkehrsordnung hat. Tatsächlich steht es nirgends in der Straßenverkehrsordnung "dass man auf diese Weise an einem Stau vorbeifahren kann"aber gut, es steht doch nirgendwo, dass man so NICHT daran vorbeifahren darf, oder? Das ist einfach egal.

    Wichtig ist, was er auch zitiert: "Streng genommen kann man den genauen Abstand vor einer Kreuzung besprechen, an der man zum Richtungswechsel auf die Busspur fahren darf. Dabei handelt es sich jedoch keineswegs um Hunderte von Metern, wie in diesem Fragment zu sehen ist." Darum geht es, und das ist in der Straßenverkehrsordnung nicht genau definiert. Aber Stef hat in zwei Punkten völlig Unrecht: Es ist noch lange nicht vorbei "Hunderte" Meter, denn diese Busspur ist für die gesamte Linie nur etwa 80 Meter lang. Und darüber hinaus ist das in dem Fragment überhaupt nicht der Fall "um zu sehen"was zu sehen ist (nach Nachmessung am Google Maps), besteht darin, dass der Fahrer die Busspur erst 25 (!) Meter vor Beginn der gesamten Linie betritt, also nicht einmal die gesamte Vorsortierspur. Wenn das nicht zählt "in unmittelbarer Nähe einer Kreuzung"nichts ist mehr in der Nähe. Darüber hinaus zählt in diesem Fall die gesamte Busspur als „unmittelbare Nähe“, da am Anfang dieser Busspur alle Bord mit der Anordnung der Vorfahrtsspuren für diese Kreuzung. Man kann also kaum sagen, dass das nicht „in unmittelbarer Nähe“ wäre. Das Schild weist deutlich darauf hin, dass der linke Fahrstreifen nur für Geradeausfahrten vorgesehen ist. Wer nach rechts abbiegen möchte, weiß ab diesem Zeitpunkt, dass er dafür die Busspur nutzen muss und kann von dort aus logischerweise die Busspur zum Einsortieren nutzen.

    Kurz gesagt: Die Schuld liegt tatsächlich bei der Polizei, und sowohl der Polizeisprecher als auch der VIAS-Experte verkennen zu Unrecht, dass der Fahrer in diesem Fall die Busspur in unmittelbarer Nähe der Kreuzung rechtmäßig als Vorfahrtsspur genutzt hat. Ich hoffe, dass GVA und Het Nieuwsblad noch mitlesen, denn das muss korrigiert werden. Und die Geldstrafe dieses Mannes sollte erlassen/zurückgezahlt werden, denn er hatte absolut keine Schuld.

    Update: Politiewoordvoerder én VIAS-'expert' verdedigen in de krant onterechte boete voor afslaan op busstrook na 'hevige online discussie' (Reddit dus)
    byu/Squizie3 inbelgium



    Von Squizie3

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    1 Kommentar

    1. radicalerudy on

      Vias is ook een privé bedrijf onafhankelijk van de overheid (maar mensen kunnen juridisch wel verplicht worden hun cursus te volgen) en gesponsord door de autolobbie via bepaalde constructen.

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