Polizei klärt 20 Jahre alten Fall von Serienmord im Seouler Stadtteil Sinjeong im Jahr 2005 auf

    Foto: YONHAP News / Seoul Metropolitan Police Agency Die Polizei sagt, sie habe den Täter einer Mordserie im Jahr 2005 im Bezirk Yangcheon in Seoul identifiziert und damit einen 20 Jahre alten ungelösten Fall geklärt. Bei einer Pressekonferenz am Freitag teilte die Seoul Metropolitan Police Agency mit, dass die Ermittler einen Mann, der 2015 starb, damals aber über 60 Jahre alt war, offiziell als Verdächtigen benannt haben. In dem Fall geht es um den Tod einer Frau in den Zwanzigern und einer weiteren Frau in den Vierzigern im Abstand von fünf Monaten. Deren Leichen wurden mit Anzeichen von Strangulation und schwarzen Plastiktüten über den Gesichtern in einem Wohngebiet von Sinjeong-dong in Yangcheon gefunden. Die Fälle wurden 2013 abgeschlossen, aber ein drei Jahre später von der Seouler Polizei eingesetztes Team begann erneut mit der Untersuchung. DNA-Beweise deuteten darauf hin, dass dieselbe Person beide Opfer getötet hatte. Das Team erweiterte die Suche auf verstorbene Personen und identifizierte den damaligen Verwalter eines nahegelegenen Gebäudes, der zuvor im Zusammenhang mit einem Vergewaltigungsfall festgenommen worden war. Da der Verdächtige bereits gestorben und eingeäschert war, mussten die Ermittler 40 Krankenhäuser im südlichen Teil der Provinz Gyeonggi, wo er lebte, aufsuchen, um seine DNA-Probe zu erhalten. Die Polizei plant, den Fall ohne Anklageerhebung abzuschließen, da der Verdächtige tot ist.

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