
Foto: YONHAP News Ein anhaltender Streik des Schulunterstützungspersonals, das höhere Grundlöhne forderte, störte am Donnerstag die Verpflegung an 1.000 Schulen in fünf Regionen. Das Bildungsministerium teilte mit, dass sich bis 11 Uhr etwa sechstausend 900 unregelmäßig Beschäftigte – etwa zwölf Komma neun Prozent der 53.000 Beschäftigten in Seoul, Incheon, Gangwon, Sejong und Nord-Chungcheong – dem Streik angeschlossen hätten. Von den 3.000 298 Schulen, die in diesen Gebieten Mahlzeiten anbieten, hat ein Drittel den Mittagsservice eingestellt, während die Nachmittagsbetreuung in 25 Grundschulen und 20 Kindergärten eingestellt wurde. Die nationale Koalition nichtregulärer Schulgewerkschaften veranstaltete eine Kundgebung vor der Nationalversammlung und forderte die gesetzliche Anerkennung von Bildungsunterstützungskräften und eine Überarbeitung des Schulmahlzeitengesetzes. Gewerkschaftsführer forderten ein Grundgehalt über dem Mindestlohn, Urlaubsgelder, die den Standards der Zentral- und Kommunalverwaltung entsprechen, Einkommensschutz während unbezahlter Schulferien und strengere Sicherheitsmaßnahmen für risikoreiche Küchenarbeiten. Sie warnten davor, dass der Streik im nächsten Monat andauern und zu weiteren Unruhen führen würde, wenn es bei den laufenden Lohnverhandlungen nicht zu Fortschritten käme.