
Foto: YONHAP News Finanzminister Koo Yun-cheol sagte, Südkoreas jüngste Zusage von 350 Milliarden US-Dollar an Washington dürfe keiner parlamentarischen Ratifizierung bedürfen. Während einer vollständigen Sitzung des Strategie- und Finanzausschusses der Nationalversammlung am Montag sagte Koo, dass Südkorea die einzige Partei wäre, die rechtlich an seine Bedingungen gebunden wäre, wenn die zwischen den beiden Seiten bestehende unverbindliche Absichtserklärung einer parlamentarischen Ratifizierung unterzogen würde. Koo sagte, die Regierung bedaure, dass es ihr nicht gelungen sei, ein besseres Abkommen mit den Vereinigten Staaten zu erzielen, sie habe aber unter den gegebenen Umständen ihr Bestes gegeben. Er fuhr fort, dass Seoul Washington 200 Milliarden US-Dollar nicht umsonst zur Verfügung stellt und dass die Regierung mehrere Sicherheitsebenen entwickelt hat. Koo sagte, dass es sich bei den Investitionsbereichen um Bereiche handele, in denen Südkorea äußerst wettbewerbsfähig sei, darunter Energie, Halbleiter und Pharmazeutika. Seouls zugesagtes US-Investitionspaket in Höhe von 350 Milliarden US-Dollar umfasst 200 Milliarden US-Dollar in bar und 150 Milliarden US-Dollar für eine Schiffbaukooperation.