Das Nationale Kunstmuseum hat sich offiziell in ein Schaufenster des russischen Faschismus verwandelt. In dem Saal, der der belarussischen Kultur dienen sollte, findet eine Ausstellung von Svetlana Zhygimont statt, einer Pro-Kriegs-Künstlerin, die offen das russische Militär lobt und „bekannte Gesichter“ der Invasoren malt, die ukrainische Städte und Dörfer für Geld zerstörten.

    All dies wird immer noch zum „80. Jahrestag des Sieges über den Nationalsozialismus“ aufgehängt – im reinen, echten Orwellschen Stil. Unter dem Banner des Kampfes gegen den Nationalsozialismus wird ein neuer russischer Faschismus ins Nationalmuseum gebracht: der Kriegskult, die imperiale Mission, die Vergöttlichung der „Helden der SVO“. Porträts von Menschen, die Tod und Zerstörung ertragen, werden als „patriotische Kunst“ präsentiert. Für ein Land, in dem Tausende für die Sprache sitzen, die Flagge und das Gesetz nicht schweigen, sieht es wie eine Spucke ins Gesicht aus – sowohl den Lebenden als auch den Toten.

    Es ist besonders widerlich zu sehen, wie vor diesem Hintergrund der ganze interne Gestank zwischen den regierungsnahen „Akteuren“ – wer wen gedrängt hat, wessen „Abschiedstour“ das ist, wer dem Regime besser dient. Anstelle eines Nationalmuseums haben wir einen Basar, auf dem Leute mit niedrigem Budget an dem Recht nagen, den russischen Faschismus noch mehr zu verherrlichen. Und echte belarussische Künstler sitzen in Gefängnissen, im Exil, auf schwarzen Listen. Es tut weh zuzusehen, wie ein Symbol der Kultur in eine Dekoration für den imperialen Krieg eines anderen verwandelt wird.

    Quelle: https://nashaniva.com/381452

    https://i.redd.it/cmb6oouscr1g1.jpeg

    Von SovietICBM

    4 Kommentare

    1. tarakashka-iz-HL on

      Ахаххахпхпхахахахахахахахахахахаха, литералли 1988

    2. А картины красивые! Надо будет как нибудь съездить на её выставку. Картин у неё много?

    3. Its disgusting when artistic approach is used as ideological weapon, no matter from which side it is.

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