
Foto: YONHAP News Angesichts der Zunahme grenzüberschreitender Straftaten wie Voice-Phishing und Betrugstexten hat der koreanische Zolldienst ein Vorgehen gegen illegale Devisentransfers und Schmuggel eingeleitet. Die Agentur teilte am Montag mit, dass sie ein 126-köpfiges Team zur Verfolgung krimineller Gelder gebildet habe und ab diesem Monat eine dreimonatige Operation durchführen werde. Die Initiative zielt auf illegale Geldtransfers, unerlaubte grenzüberschreitende Fremdwährungstransfers und Geldwäscheprogramme, die Handelskanäle ausnutzen. Zwischen 2021 und September dieses Jahres stellten die Behörden illegale Überweisungen im Untergrund in Höhe von elf Komma 48 Billionen Won oder etwa 7,9 Milliarden US-Dollar fest. Bemerkenswert ist, dass virtuelle Vermögenswerte fast zehn Billionen Won oder etwa 83 Prozent dieser Gesamtsumme ausmachten.