Japans neuer Premierminister Sanae Takaichi gilt als eingefleischter Arbeitstier. Sie lässt gesellschaftliche Zusammenkünfte oft aus und lehnt die Idee einer Work-Life-Balance offen ab.

    Aber selbst nach den Maßstäben von Frau Takaichi war es überraschend, als sie an einem kürzlichen Tag kurz nach 3 Uhr morgens ihre Residenz in Tokio verließ, um vor ihrem Auftritt vor dem Parlament ein Treffen mit Beratern einzuberufen.

    Frau Takaichi hat Kritik auf sich gezogen, weil sie das Treffen abgehalten hat, das am Freitag stattfand und in den japanischen Nachrichtenmedien als „3-Uhr-Studiensitzung“ bekannt wurde. Besonders heikel ist das Thema in Japan, wo es in den letzten Jahren zu aufsehenerregenden Fällen von Karoshi, also „Tod durch Überarbeitung“, kam.

    Einige argumentieren, dass das Treffen, an dem mehrere Helfer beteiligt waren und das etwa drei Stunden dauerte, zu ungesunden Extremen führen würde. Andere sagten, dass Frau Takaichi ihre Mitarbeiter unnötig belastete.

    https://www.nytimes.com/2025/11/12/world/asia/japan-takaichi-work-overtime.html

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    6 Kommentare

    1. Comprehensive_Mud803 on

      I can’t help but wonder if this was really a productive meeting, or the regular Japanese BS waste-of-time meeting.

      That said, 3am meetings is something that even the worst black companies rarely do.

      This kind of management style tells a lot about Takaichi and her government.

    2. In my experience every manager who organized meetings like at 9pm was simply stupid and got his position for age or nepotism. Everyone around such managers tried to avoid them to avoid time wasting as they had no idea about real work and were nothing but a chair.

    3. improbable_humanoid on

      She’s going to burn out within six months, and sexists are going to go “See! See!”

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