Untersuchungsteam: Der Fall Cho Tae-yong markiert den ersten Fall wegen Vernachlässigung des NIS-Chefs

    Foto: YONHAP News Das Sonderermittlerteam sagte, seine Ermittlungen gegen den ehemaligen Direktor des National Intelligence Service (NIS), Cho Tae-yong, seien das erste Mal gewesen, dass ein NIS-Chef wegen Pflichtverletzung angeklagt worden sei. Der stellvertretende Berater Park Ji-young sagte in einem Briefing am Mittwoch, dass der NIS-Chef zwar direkt dem Präsidenten unterstellt sei, aber ein hohes Maß an politischer Neutralität wahren und die Freiheiten und Rechte schützen müsse. Das National Intelligence Service Act schreibt vor, dass der NIS-Chef dem Präsidenten und dem Geheimdienstausschuss der Nationalversammlung unverzüglich jede Situation melden muss, die die nationale Sicherheit ernsthaft beeinträchtigen könnte. Berichten zufolge betonte das Ermittlungsteam während der Anhörung zur Inhaftierung am Vortag, dass Cho seine Pflichten als NIS-Chef vernachlässigt habe, indem er es versäumt habe, der Nationalversammlung den Plan des ehemaligen Präsidenten Yoon Suk Yeol, das Kriegsrecht auszurufen, zu melden, obwohl er zuvor davon Kenntnis gehabt habe.

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