Ich habe viel zu viel Zeit damit verbracht, Lordes gesamte Diskographie durch Textanalysealgorithmen zu analysieren, und die dabei entstandenen Muster sind irgendwie eindringlich.

    Verwendete computergestützte Textanalyse für Lordes gesamte Diskographie, um emotionale Bögen, thematische Entwicklungen und wiederkehrende Motive abzubilden.

    Wichtigste Erkenntnisse:

    • Pure Heroine behält die durchschnittliche Stimmung von +0,31 bei (trotziges Vertrauen)
    • Melodram liegt im Durchschnitt nahe Null, schwankt aber zwischen +0,7 und -0,8 (emotionaler Schleudertrauma)
    • Solarstrom-Flachlinien um Null (gedämpfte Ambivalenz)
    • Virgin kehrt zur Volatilität zurück, endet aber positiv (Trauma wird bewältigt, nicht vermieden)

    Auch Pronomenverschiebungen werden verfolgt (kollektiv). "Wir" → isoliert "ICH"), Motiventwicklung (Gewaltbilder gehen von romantisiert zu wörtlich) und thematische Muster über 11 Jahre hinweg. Ich versuche nicht, tatsächliche Musikkritik zu ersetzen, sondern denke nur, dass der rechnerische Blickwinkel einige interessante Muster offenbart. Neugierig, was ihr alle denkt.

    Von HighnessAtharva

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    1 Kommentar

    1. lost21gramsyesterday on

      Scientifically analyzing art is a bit like, well, art? Maybe an interview with her would be more telling?

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