Das Europäische Parlament stimmte dem Vorschlag zur Einrichtung der Ständigen Expertengruppe für Wälder und Forstwirtschaft zu, die eine Schlüsselrolle bei der Schaffung einer nachhaltigen europäischen Politik im Bereich Waldschutz und -bewirtschaftung spielen wird. Ziel ist es, die Koordinierung zwischen Mitgliedstaaten, Forschungseinrichtungen und Waldbesitzern selbst zu stärken, damit sich die europäischen Wälder besser an den Klimawandel anpassen und gleichzeitig ihren ökologischen und wirtschaftlichen Wert bewahren können.

    Die neue Expertengruppe wird Daten über den Zustand der Wälder sammeln, die Auswirkungen von Klimawandel, Dürre und Bränden überwachen und Lösungen zur Verbesserung der Artenvielfalt und zur Wiederherstellung geschädigter Ökosysteme vorschlagen. Das Parlament betonte, dass Wälder eines der wichtigsten Instrumente im Kampf gegen die Klimakrise seien, da sie CO₂-Emissionen absorbieren, Wasser zurückhalten und den Boden vor Erosion schützen. Gleichzeitig sind sie jedoch zunehmenden Bedrohungen ausgesetzt, darunter Abholzung, Überernte und die Ausbreitung von Schädlingen.

    Die Abgeordneten unterstützten die Idee, dass die Expertengruppe eng mit der EU-Forststrategie 2030 verbunden ist, die sich auf nachhaltige Waldbewirtschaftung und ländliche Entwicklung konzentriert. Es wird erwartet, dass es auch als Beratungsgremium für neue Gesetzesinitiativen im Bereich Bioökonomie, nachwachsende Rohstoffe oder Kohlenstoffabscheidung fungiert. Die Mitgliedstaaten sollten verpflichtet werden, genaue und aktuelle Daten über den Zustand ihrer Wälder bereitzustellen, was eine bessere Koordinierung europäischer Maßnahmen ermöglicht.

    Die Abgeordneten betonten die Notwendigkeit, Vertreter kleiner und mittlerer Waldbesitzer, Umweltorganisationen und Wissenschaftler in die Arbeit der Expertengruppe einzubeziehen, um unterschiedliche Perspektiven auf die Waldbewirtschaftung zu berücksichtigen. Das Europäische Parlament wies darauf hin, dass das Gleichgewicht zwischen Naturschutz und wirtschaftlicher Nutzung der Wälder fragil sei und dass sich die Politik daher auf wissenschaftliche Erkenntnisse und nicht auf politische oder Lobbyinteressen stützen müsse.

    Die Einrichtung dieser Gruppe ist Teil der umfassenderen Bemühungen der EU, Europas grüne Transformation und Klimaresilienz zu stärken. Wälder bedecken mehr als 40 % des Territoriums der Europäischen Union und stellen eine unersetzliche Ressource für Ökosystemdienstleistungen, Erholung und Beschäftigung in den Regionen dar. Dank der neuen Expertengruppe wird die EU einen einheitlicheren und langfristig nachhaltigeren Ansatz für die Wälder verfolgen, mit dem Ziel, sie für künftige Generationen zu schützen.

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    Von Narrow_Pop3000

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    9 Kommentare

    1. discipleofsilence on

      Mám fakt pocit, že náckovia sú intelektovo niekde na úrovni cvičených opíc. Už aj smeráci za niečo hlasovali pozitívne a rovnako ako PS. Boha, takmer všetci naši europosranci hlasovali pozitívne. Ale dlažobná kocka a historik proste musia. 

    2. miniaturechaos on

      Kde je ten, čo ich tu obhajoval, že občas tí dvaja hlasujú aj za?

    3. Sweaty_Science286 on

      Rozmýšľam či tí dvaja nenechali tehlu na tlačidle „proti“ a išli domov 🤔

    4. NotAvailablePerson on

      Ti dvaja su uz davno prepojeni s mafiou a im je jedno,
      nehovori, ze smer je tiez.

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