Die Polizei ruft den Vorsitzenden von HYBE zur dritten Vernehmungsrunde im IPO-Betrugsfall vor

    Foto: YONHAP News HYBE-Vorsitzender Bang Si-hyuk, dem vorgeworfen wird, beim Börsengang des K-Pop-Kraftpakets 190 Milliarden Won oder rund 131 Millionen US-Dollar von Investoren betrogen zu haben, wurde zum dritten Mal verhört. Die Seoul Metropolitan Police Agency begann am Mittwoch um 10 Uhr mit der Befragung. Die Polizei sagt, Bang habe den Anlegern fälschlicherweise mitgeteilt, dass sich der Börsengang von HYBE im Jahr 2019 verzögert habe, was sie dazu veranlasst habe, ihre Anteile des Unternehmens an einen mit ihm und HYBE-Führungskräften verbundenen Private-Equity-Fonds zu verkaufen. Die Ermittler gehen davon aus, dass Bang durch den Verkauf dieser Aktien im Anschluss an die Börsennotierung von HYBE im Rahmen einer nicht offengelegten Vereinbarung mit dem Aktienfonds rund 190 Milliarden Won eingenommen hat. Bang wird ein Verstoß gegen das Kapitalmarktgesetz vorgeworfen, das für Täter, die mindestens 5 Milliarden Won erwirtschaften, eine Gefängnisstrafe von mindestens fünf Jahren vorsieht.

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