
Foto: YONHAP News Der japanische Premierminister Sanae Takaichi bekräftigte am Dienstag die Bedeutung der Beziehungen zwischen Japan und Südkorea und betonte Pläne, diese zukunftsorientiert und stabil zu entwickeln. Takaichi sagte vor dem Unterhaus des japanischen Parlaments, sie und Präsident Lee Jae Myung hätten sich letzte Woche beim APEC-Gipfel darauf geeinigt, dass Tokio und Seoul – zusammen mit Washington – ihre Koordination stärken müssten. Sie räumte Differenzen in verschiedenen Fragen ein, gelobte jedoch, diese zu bewältigen und gleichzeitig auf der Grundlage normalisierter Beziehungen aufzubauen, und fügte hinzu, dass die „Shuttle-Diplomatie“ und die enge Kommunikation fortbestehen werden. Takaichi sagte auch, ihr jüngstes Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump habe „große Fortschritte“ gebracht und versprach, das Vertrauen zu vertiefen und das Bündnis zwischen Japan und den USA zu stärken. Sie fügte hinzu, dass Japan, der größte ausländische Investor in den USA, die Lieferketten und die Zusammenarbeit im Bereich der wirtschaftlichen Sicherheit weiter stärken werde. Takaichi traf Trump am 28. Oktober in Tokio, bevor sie am APEC-Gipfel in Gyeongju teilnahm, wo sie auch Lee und den chinesischen Präsidenten Xi Jinping traf.