
Foto: YONHAP News Südkorea und die USA haben sich in ihren monatelangen Zollverhandlungen auf Einzelheiten geeinigt. Kim Yong-beom, der Direktor für nationale Politik des obersten Büros, teilte Reportern am Mittwoch in einem Briefing mit, dass beide Seiten unterschiedlicher Meinung darüber gewesen seien, wie Südkoreas zugesagtes 350-Milliarden-Dollar-Investitionspaket strukturiert werden solle – darunter 200 Milliarden Dollar in bar und 150 Milliarden Dollar für die Schiffbaukooperation –, die Bedingungen aber in den Gesprächen am Mittwoch finalisiert hätten. Die Ankündigung erfolgte im Anschluss an ein Gipfeltreffen zwischen Präsident Lee Jae Myung und US-Präsident Donald Trump, das früher an diesem Tag in Gyeongju im Vorfeld des Gipfeltreffens der Asien-Pazifik-Wirtschaftskooperation (APEC) stattfand. Kim sagte, Seoul habe eine jährliche Obergrenze von 20 Milliarden Dollar für Barinvestitionen festgelegt und ermögliche damit schrittweise Beiträge, die an den Projektfortschritt gebunden seien, um die Auswirkungen auf den Markt zu begrenzen. Er fügte hinzu, dass koreanische Firmen die sogenannte MASGA-Schiffbauinitiative anführen werden, die eine staatlich unterstützte Finanzierung umfassen wird. Im Rahmen des Abkommens werden die Zölle auf Autos und Autoteile von 25 auf 15 Prozent gesenkt, und Arzneimittel und Holz erhalten den Status der „Meistbegünstigung“. Halbleiter erhalten eine Zollbehandlung, die mit der von Taiwan vergleichbar ist, und mehrere andere Exporte, wie Flugzeugteile und bestimmte Mineralien, werden zollfrei in die USA eingeführt.