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    10 Kommentare

    1. sapere_aude_heast on

      Tragisch, aber die Alternative wäre wohl gewesen, jemanden anderen abzustecken… Betten u Maschinen gäbs wsl genug, Intensivpfleger und Ärzte, die es betreuuen, wohl nicht.

    2. Ist halt genau das Thema, das während Corona groß diskutiert und in allen Medien tagesaktuell grafisch aufbereitet worden ist. Und passiert ist genau gar nichts, um das zu verbessern.

      Und klassisch österreichisch. Ein sauteures System, das völlig ineffizient läuft, weil das Geld in viel zu kleinteiliger Verwaltung und mehrgleisigen Strukturen versackt, statt tatsächlichen Nutzen zu bringen. Kein Geld für den Betrieb von Intensivbetten, aber dafür hat jeder Bezirkskaiser sein ressourcenfressendes Mini-Krankenhaus.

    3. Absolut entsetzendes Versagen! Mmn größter Skandal seit Signa (gleiche Größenordnung)… wir können nicht länger für unsere eigenen Leute sorgen

    4. Na wenn das nicht den sozialen Zusammenhalt massiv stärken wird, wenn man nichtmal mehr auf ein paar einfache Basis-Sicherheiten vertrauen kann…………….. bisschen reines Wasser, ein Dach überm Kopf, was zu beissen, und eine Versorgung wenn man in gesundheitlicher Not ist.

      Wir zerstören gerade die absolut grundlegendsten Säulen unserer Gesellschaft.

      Ich habe vor der Zukunft mittlerweile wirklich sehr große Angst, seit Jahren diese „once in a lifetime“ und diese Schlagzeilen die ganze Zeit……

      auch wenn Österreich immer irgendwie das „Hobbiton“ war.

    5. Absolut bedenkliche Situation. Dem Personal mache ich da keinen Vorwurf; ich bin sicher, dass man alles getan hat um einen Platz für die Frau zu finden, aber bei so einem Notfall ist die Zeit schnell abgelaufen. Wem ich das vorwerfe ist die Politik, vorallem ÖVP die seit jeher in der Regierung sitzen und keinen Finger rühren um das bekannte Problem der Überlastung in Spitälern anzugehen.

      Das war eine vorhersehbare Tragödie und völlig vermeidbar, wenn man nach Corona reagiert hätte, wie man sollte. Nie war der Schmerzensschrei der Spitäler und Pflegeeinrichtungen größer und was ist passiert?

      Gar nichts.

      Ärzte wandern nach wie vor ins Ausland ab, in jedem zweiten Altenheim sind ganze Stockwerke zu weil es keine Pfleger gibt und jetzt fängts offenbar an, dass wir nicht mehr sicher sein können in einem medizinischen Notfall gerettet zu werden. Offenbar sterben die Leute jetzt unter der Hand weg und eine FPÖ und ÖVP streiten sich ums Kopftuchverbot und unisex Toiletten.

      Was ist da los, muss man sich fragen?

    6. scoutingpool on

      War wichtiger die Pensioniesten ihr Pension zu erhöhen.

      Lustig ist auch der aufschreih hier war bei der kleinen Lohnerhöhung für Beamte viel größer.
      Aber wen interessiert auch ein Thema von dem er selber nicht betroffen ist.

    7. Kenne ich leider aus Corona Zeiten.

      Meine Mutter wurde nach einer Krebs OP nicht wie vereinbart auf die Intensivstation zur genauen Überwachung geschoben, sondern Normalstation.
      Nach 3 Tagen ist eine Komplikationen aufgetreten die zu spät entdeckt wurde, und bis wir im KH waren, war es schon zu spät. Haben sie nicht mehr Lebend gesehen…

    8. Ein riesiges Problem, und Schuld ist der Föderalismus. Gerade im Gesundheitsbereich forcieren die Länder, zerhüttelte kleine Spitäler mit begrenzen Kapazitäten zu erhalten, statt – wo geografisch sinnvoll – größere Regionen mit teils länderübergreifenden Spitälern zu versorgen… plus für weniger akutes massive zentrale Kapazitäten in Wien aufzubauen, und diese auch aus ganz Österreich zu finanzieren.

      Das wird zusätzlich auch noch durch Expertise-Probleme verschärft, in so einem ländlichen Spital wo zB nur 1-2 Zangengeburten im Jahr gemacht werden müssen, schauts nicht so rosig für diese Babies aus. Je mehr zentralisiertes, routiniertes, industralisiertes Können, desto bessere Outcomes.

    9. Bei Notfällen geht halt das Abschieben nach Wien nicht mehr, was sie ja sonst sehr gerne machen.

    10. Das schockiert mich zutiefst, ich hätte ehrlich nicht gedacht, dass es schon so schlecht ausschaut mit der Versorgung. Mir bricht das Herz für die Frau und ihre Familie. Warum ist Geld da für neue Brücken und Autobahnen und nicht für die Notversorgung von Menschen?

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