
Ungefähr 17 % der Erwachsenen in Nordamerika und Europa verwenden Antidepressiva, die wirksam sind, aber verschiedene physiologische Nebenwirkungen wie Hyponatriämie, QT-Verlängerung, Gewichtszunahme und Blutdruckveränderungen verursachen können. Diese Nebenwirkungen können zu schlechteren psychiatrischen Ergebnissen und einem Abbruch der Behandlung führen. In einer kürzlich veröffentlichten Studie wurden die relativen Auswirkungen einer Antidepressivum-Monotherapie auf Nieren-, Herz-Kreislauf- und Leberparameter bei schwerwiegenden psychiatrischen Störungen (bipolare Störung, schwere depressive Störung und Angststörung) mithilfe einer Netzwerk-Metaanalyse untersucht.
Die Studie ergab signifikante Unterschiede in den kardiometabolischen Wirkungen zwischen Antidepressiva, was darauf hindeutet, dass die Behandlungsrichtlinien aktualisiert werden sollten, um diese physiologischen Risiken widerzuspiegeln.
https://medtigo.com/news/antidepressants-and-cardiometabolic-risk-new-evidence-emerges/