
Über importierte Arbeiter
Die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte in Slowenien nimmt seit fünf Jahren zu. Von den rund 950.000 in Slowenien arbeitenden Menschen sind etwa 150.000 Ausländer, sodass wir bereits von 16 Prozent der Beschäftigten sprechen. Als Ministerium versuchen wir, dies zu regeln, uns aber vor allem auf den Balkan, die Länder des ehemaligen Jugoslawiens, aufgrund ihrer sprachlichen, kulturellen und geografischen Nähe zu konzentrieren. Doch ausländische Arbeitskräfte werden nicht vom Staat angestellt, sondern von Unternehmen angeworben. Und wenn wir uns die Statistiken darüber ansehen, wer eine Arbeitserlaubnis beantragt, sehen wir, dass die am schnellsten wachsende Zahl Arbeitnehmer aus Indien, Pakistan und Bangladesch sind. Als Minister habe ich mich geweigert und lehne es immer noch ab, mit diesen Ländern Arbeitsverträge abzuschließen.
Über die Roma
Sie führten das Beispiel einer arbeitslosen Roma-Familie – fünf Kinder und zwei Erwachsene – an, die monatlich 1.900 Euro Kindergeld und Sozialhilfe erhielt.
Hier stellt sich die Frage, warum die rechte Vorgängerregierung dies nicht behoben hat. Die Antwort ist ganz einfach: Denn es gibt Sozialleistungen in dieser Höhe von 480 Euro pro Erwachsenem. Alles andere ist Kindergeld und Kindergeld ist eine Familienpolitik, die den Menschen die Versorgung ihrer Kinder erleichtern soll. Übrigens gehört Slowenien auch auf Kosten der Familienpolitik zu den drei Ländern mit der niedrigsten Kinderarmutsquote weltweit. Würde man die Höhe des Kindergeldes begrenzen, das Roma mit fünf Kindern erhalten können, wären auch slowenische Familien mit fünf Kindern in Verzug. Es wird keine Einigung auf der linken und rechten Seite der slowenischen Politik geben.
Der Entzug der Sozialhilfe würde wahrscheinlich die Zahl abweichender Taten und Straftaten erhöhen.
In slowenischen Roma-Siedlungen sollen rund 15.000 Roma leben, tatsächlich sprechen wir aber ständig von etwa tausend problematischen Mitgliedern dieser Gemeinschaft. Wir müssen uns mit ihnen befassen, dürfen sie aber nicht alle wegen ihnen sanktionieren.
Zur Integration von Ausländern
Hier haben wir das Problem, dass Ausländer häufig zur Arbeit nach Slowenien kommen und slowenische Unternehmen sie ins Ausland schicken. Da sie offiziell in Slowenien beschäftigt sind, haben sie nach einem Jahr das Recht auf Familienzusammenführung (Dies wurde übrigens auf zwei Jahre geändert)dann kommen Frau und Kinder nach Slowenien. In diesem Modell sind überwiegend Arbeitskräfte aus dem Kosovo vertreten. Dann ist die Frau zu Hause, die Kinder auch, der Mann ist im Ausland und diese Familie mischt sich nicht ein. Dann haben wir das Problem, dass sie hier leben, aber praktisch kein Wort Slowenisch sprechen. Dabei muss noch viel Arbeit geleistet werden, um sie auf normale Weise einzubeziehen.
Über Schlaf
Zu Hause haben wir jedoch das größte Problem mit der Prekarität von ESPES. Hier muss jedoch zunächst die Frage gestellt werden, inwieweit es sich um Prekariate handelt, also um diejenigen, die sich unfreiwillig in dieser Position befinden. Wir haben immer mehr Menschen, die sich für ESPES entscheiden, weil es steuerlich begünstigt ist. Viele von ihnen sind im Dienstleistungssektor, in kreativen Berufen, als Programmierer usw. tätig. Anstatt in eine Vollzeitbeschäftigung zu gehen, ziehen sie es vor, ein Bruttogehalt zu beziehen und eine Espe zu eröffnen, oder der Arbeitgeber bietet sie bereits an und sie zahlen nur die Mindestbeiträge. Dieses Problem ist bei Sozialfonds bereits bekannt – z.B. 11 % der ESPs sind auf dem Markt, sie tragen jedoch nur 4,7 % aller Beiträge zur Pensionskasse bei. Mit den Jahren wird das auch ihnen bekannt sein, Mindestbeiträge bedeuten, dass Sie nur eine Mindestrente erhalten.
https://www.rtvslo.si/slovenija/mesec-socialna-politika-ne-more-postati-kaznovalna-politika/760800
Von shikana64
4 Kommentare
Mesec ogromno leporeči, stori pa bolj malo
Ta je dobra:
>Vedno več imamo ljudi, ki se za espeje odločajo zato, ker je to davčno ugodno.
Vedno več spjev imamo, ker vedno več podjetij ne želi oziroma ne zmore plačevati vedno višjih davkov za zaposlenega in plačilo ponuja le kot pogodbeno delo z drugim podjetjem. Drugače povedano sp odpreš, da ti ni treba na cesti umreti od lakote.
V teh najdaljših 4 letih življenja sem spoznal kako pomembno je glasovati. Hvala, ker ste nas naučili kaj se zgodi ko takšni kot vi pridete na oblast.
Pokojnina pa je prevara. V mojih očeh je le še dodatni davek.
Kdo bo umrl prej… Mi ali ta mavrično pobarvan sužnjelastniški sistem…
Mesec je en od redkih politikov, ki ima dokaj realen pogled na stanje. Dejansko en od boljših ministrov.
> Po slovenskih romskih naseljih naj bi živelo okrog 15 tisoč Romov, ves čas pa v resnici razpravljamo o dobrih tisoč problematičnih pripadnikov te skupnosti. Z njimi se moramo ukvarjati, ne pa zaradi teh sankcionirati kar vseh.
Pol se pa naj dejansko ukvarjajo z njimi? Zakaj ni teh 1000 v zaporu?