
Foto: YONHAP News Die Regierung sagte, dass die Verlegung des Präsidentenamtes durch den ehemaligen Präsidenten Yoon Suk Yeol eine Rolle bei der Menschenmenge in Itaewon 2022 gespielt habe, bei der 159 Menschen ums Leben kamen. Das Amt für die Koordinierung der Regierungspolitik erklärte am Donnerstag bei der Bekanntgabe der Ergebnisse einer gemeinsamen Untersuchung der Tragödie, dass der Schritt der Yoon-Regierung zu einem unzureichenden Einsatz von Polizeipersonal vor Ort geführt habe. Die koreanische Nationalpolizeibehörde, die Stadtverwaltung von Seoul und das Bezirksamt Yongsan leiteten die gemeinsame Untersuchung am 23. Juli ein, kurz nach der Amtseinführung von Präsident Lee Jae Myung. Nach Angaben des Koordinierungsbüros hat die Polizei von Seoul und Yongsan nach der Verlegung nach Yongsan dem Einsatz von Sicherheitspersonal in Bereichen in der Nähe des obersten Büros Priorität eingeräumt. Das Büro teilte mit, dass Sicherheitspersonal in das Präsidialamt entsandt worden sei, um gegen Kundgebungen vorzugehen, die am 29. Oktober 2022 in der Nähe stattfanden, und dass keines davon nach Itaewon entsandt worden sei. Infolgedessen, so das Büro, sei die Polizei nicht auf die große Menschenmenge vorbereitet gewesen, die das Viertel an diesem Abend anzog. Weiter hieß es, die Polizeiführung sei sich der Situation zu diesem Zeitpunkt bewusst gewesen, habe es jedoch versäumt, Gegenmaßnahmen zu ergreifen.