
Foto: EPA / Yonhap Berichten zufolge strebt China einen trilateralen Währungstausch mit Südkorea und Japan an, um das finanzielle Sicherheitsnetz der Region angesichts des Zollkriegs von US-Präsident Donald Trump zu stärken. Die in Hongkong ansässige South China Morning Post veröffentlichte den Bericht am Mittwoch und zitierte dabei eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle. Die Quelle teilte der South China Morning Post mit, dass Pan Gongsheng, Gouverneur der Volksbank von China, das Thema letzte Woche am Rande der Jahrestagungen des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank in Washington mit seinen südkoreanischen und japanischen Amtskollegen Rhee Chang-yong und Kazuo Ueda besprochen habe. Die Zeitung sagte, es bleibe unklar, wie ein trilaterales Währungsabkommen geschmiedet werden könne und ob es unter die Chiang-Mai-Initiative fallen würde, eine im Mai 2000 ins Leben gerufene multilaterale Währungsswap-Vereinbarung, an der auch zehn südostasiatische Länder beteiligt seien. Der Bericht fügte hinzu, dass am Rande der bevorstehenden Gipfeltreffen des Verbands Südostasiatischer Nationen und der Asien-Pazifik-Wirtschaftskooperation weitere Diskussionen über eine solche Zusammenarbeit stattfinden könnten.