Was ich immer wieder in meinem Umfeld, und auch hier auf Reddit, mitbekomme ist, dass Menschen trotz Studium keinen Job finden. Gerade auch in der IT wird der Markt immer schwerer, und besonders davon sind Leute mit wenig Berufserfahrung und geringen Deutschkenntnissen betroffen. Link zum Standard Artikel weiter unten, wie erlebt ihr das?

    Immer mehr Menschen schließen in Österreich ein Studium ab. Der Übergang in den Arbeitsmarkt fällt Absolventinnen und Absolventen aber zunehmend schwer. Woran liegt das?

    https://www.derstandard.at/story/3100000290811/arbeitslos-trotz-masterabschluss-ich-habe-mehr-als-200-bewerbungen-geschrieben

    Arbeitslos trotz Masterabschluss
    byu/flaumo inAustria



    Von flaumo

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    4 Kommentare

    1. benharper09 on

      Ja, ist so – und wird wahrscheinlich noch schlimmer werden:

      In Österreich hängt das momentan, vor Allem mit zu viel Angebot und zu wenig Nachfrage zusammen, aber auch in anderen Ländern, wo es keine Wirtschaftskrise gibt, gibt es ähnliche Entwicklungen – was bei uns nämlich bisher kaum angekommen ist:
      Diese white Collar Einstiegsjobs sind am leichtesten durch KI zu ersetzten oder in andere Länder auslagerbar (siehe Hofer). Selbst wenn sich die wirtschaftliche Lage ändern sollte (und da bin ich sehr skeptisch) – diese Jobs werden wohl trotzdem nicht wieder kommen.

    2. Das bei Ärzten ist schon blöd, aber Management und Marketing braucht man leider auch das notwendige Netzwerk, Graphikdesign ist seit Jahrzehnten ein hartes Pflaster und Ökologen gibt’s leider auch mehr Absolventen als stellen.

      Es ist schon sehr gut wenn sich Menschen bilden in Bereichen für die sie brennen, aber man muss dann halt auch wirtschaftliche Realitäten anerkennen. Ein Bekannter von mir ist studierter Soziologe und hat auch Schwierigkeiten und eine Elektrotechnikerin bekommt jetzt nach dem Studium nicht ganz das worauf sie gehofft hat.

      Die notwendigen (oder auch nur scheinbar notwendigen) Positionen werden jetzt halt zuerst besetzt und alles andere ist Luxus.

    3. ServiceBorn3866 on

      Die Wirtschaft ist im Keller. Österreich hat sich lange daran gewöhnt, den Status quo zu verwalten. Statt dann und wann etwas Mutigkeiten zu zeigen und Innovation zu wagen, versucht jeder, ein Risiko zu vermeiden. Und gerade das ist langfristig GIft.

      Zitat, wo ein Account Manager zum Kunden gegangen ist.

      Account Manager: Euer System muss migriert werden.
      IT-Leiter: Wie lange supported ihr das System noch?
      Account Manager: Nennt eine Zahl
      IT-Leiter: Ah, das ist zwei Jahre nach meiner Pensionierung. Das wird das Problem meines Nachfolgers.

      Ich hatte aber auch Gespräche mit Vertretern der Wirtschaft, wo klar rausgekommen ist, dass viele das Problem bereits verstanden haben.

      Ich würde es so sehen: Die goldenen Jahre sind vorbei. Bis es ganz schlimm ist, würde aber auch noch viel Zeit vergehen. Wir sind nun in einer Zeit, wo man wieder selbst mehr Initiative zeigen muss, um an Jobs zu kommen. Die Zeiten, wo einem die Recruiter nachgelaufen sind, sind vorbei.

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