


Nein, das Annapurna Base Camp ist überhaupt nicht mein Lieblingswanderweg. Aber ja, ich liebe es sehr.
Wenn Sie von Aussicht sprechen, befinden Sie sich buchstäblich im Tal des Himalaya, einem sogenannten Heiligtum. Und ehrlich gesagt ist dieses Heiligtum einer meiner Lieblingsorte in Nepal, an denen ich einfach nur sitzen und die Berge beobachten kann.
Ich habe es schon immer gemocht, Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen. Die meisten Menschen blicken auf die Südwand des Machapuchhre (Fischschwanz), aber vom Heiligtum aus blickt man auf die Nordwestseite, eine ganz neue Stimmung desselben Berges. Auch das Annapurna-Massiv liegt direkt vor Ihnen, nicht nur ein Gipfel, sondern zwei, von denen direkt ein Gletscher fließt. Unten bildet sich ein winziger See, und wenn ich auf dem Hügel über meinem Teehaus stehe und darauf schaue, wird mir wirklich kalt ums Herz.
Warum sollte ich diesen Ort nicht lieben? Jeder Winkel gibt einen neuen Flex; Jedes Foto eine neue Seite des Annapurna-Himalaya.
Ich bin gestern dort angekommen und fühlte mich ehrlich erleichtert. Es ist ein Ort, an dem sich die Stille lebendig anfühlt.
Warum gefällt mir der Weg nicht? Nur ein Grund: Treppen. Viel zu viele davon. Ich stehe eher auf schroffe, natürliche Wege, aber hier kämpft die Schwerkraft wirklich mit dir.
Abgesehen davon ist es eine der abwechslungsreichsten Wanderungen, die ich je gemacht und moderiert habe. Sie beginnen im Tiefland mit Reisfeldern und warmer Luft, steigen dann an Gersten- und Hirsefeldern vorbei und erreichen schließlich die Dörfer im oberen Himalaya, in denen außer diesem aufrichtigen Lächeln nichts wächst.
Auch das Annapurna-Schutzgebiet hat mir ans Herz gewachsen. Es ist geschützt, umweltfreundlich und friedlich. Das Schlachten von Tieren ist nicht erlaubt, was dazu beiträgt, die Umwelt im Gleichgewicht zu halten. Der Plastikverbrauch ist minimal; Im Basislager gibt es nicht einmal Wasser in Flaschen zum Verkauf. Das liegt daran, dass die Verschmutzung hier bedeuten würde, dass genau der Gletscher geschädigt würde, der diesem Ort Leben verleiht.
Also ja, vielleicht ist es nicht mein Lieblingsweg, aber es ist einer, den ich immer lieben werde und der jeden, der ihn geht, dazu bringt, sich darauf zu verlieben.
Von naresh_d007
2 Kommentare
Looks amazing. My dream hike is to the base camp of K2
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