Das österreichische Bundesher steigt um auf Libre Office – und das nicht primär aus Kostengründen.

    Sterben "US-Expertin" (was immer das auch ist) Navidi sagt: "Ich kann nur dringend davon abraten, sich von US-Technologie abhängig zu machen." (https://www.der verstand)

    Jetzt ist mir klar, dass es für viele Unternehmen nicht praktikabel ist, einfach so auf amerikanische Produkte bzw. Plattformen wie Microsoft Office oder Amazon Cloud zu verzichten.

    Aber Facebook, Instagram, X… nicht mehr zu verwenden wäre doch ein gangbarer Schritt.

    Wie sehr ihr das?

    (Ja, mir ist klar, dass auch reddit eine US-Firma ist.)

    Amerikanische Softwarekonzerne (insbesondere Social Media) boykottieren?
    byu/LuigiLasagne inAustria



    Von LuigiLasagne

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    18 Kommentare

    1. Für mich ist es kein gangbarer Schritt und ich sehe auch nicht viel Sinn darin, aber jeder wie er mag.

      Softwaretechnisch bin ich sowohl privat als auch beruflich größtenteils eh unabhängig von MS & Konsorten.

    2. Ich bin dir 15J voraus 🙂
      Ich hab reddit, signal und discord (fallst die auch zu sm zählen willst).
      Auf reddit bin ich auch nur weil irgendwann alle Foren ausgestorben sind.
      Alles andere hab ich mir schon immer erspart.

    3. Slow-Foot-4045 on

      Hmmm und die Frage wird auf einem amerikanischen Portal gestellt….. kannst auch ned erfinden.

    4. Main-Ad-692 on

      Eigentlich ist so eine Ansage „Themenverfehlung“. Warum sind alle abhängig von diesen Unternehmen? Weil es keine gangbaren Alternativen im großen und ganzen gibt.
      Ja, Open Source, dafür braucht es aber auch Personen die sich damit auskennen (Bundestag in DE lässt mit seiner schief gegangenen Linux Umstellung grüßen).

      Verschiedene Dateiformate über die Systeme, verschiedene Oberflächen usw.
      Allein die Jobsuche wäre ja eine Katastrophe. Linux ist ja auch nicht gleich Linux und sehr stark Distributionsabhängig. Welche Distribution macht dann das Rennen und wird so teuer wie alle anderen.
      Alles was Geld abwerfen kann wird meist Closed Source oder versucht sich irgendwie die Brötchen zu verdienen.

      Auf die Chinesen ist dabei auch kein Verlass (außer bei Batterien), da jedes OS von dort natürlich nie im Westen einsetzbar wäre (Stichwort Spionage).

      Japan an sich wären technisch gesehen die einzigen die die Möglichkeit hätten was technisch brauchbares auf gleich zu kriegen.

      Aber so gesehen, liefern sich alle Länder lieber einen Wettbewerb um die KI welche je nach Plattformentscheidung gegebenenfalls irgendwann abgedreht werden muss.
      Und am besten noch immer mit dem Finger auf die anderen zeigen.

      Nur nicht auf die Plattformen des Westens gehen!
      Aber die Frage ist: wohin denn dann, wenn keiner was macht?
      Welches Ökosystem ist zurzeit so umfangreich ohne rumzubasteln (Apple + MS), ohne größere Probleme zocken zu können (MS/Konsole) bzw extreme grafische Anforderungen (Apple) zu meistern?

      Bei mir sieht es so aus, das ich ein komplettes MS Ökosystem habe. Einfach weil ich Konsole, Fernseher, Zwei-Faktor-Auth, Office 365 Family (inkl. 1 TB OneDrive Space) uvm. in einer Bubble habe. Ein Risiko gibt es immer da es viele Möglichkeiten sind, aber alle mehrfach abgesichert. Verschiedene Linux Distributionen laufen in VMs, ein iPad und 2 Tablets von Xiaomi sind auch hier. Jetwaige 2-Faktor Authentifizierungen sind alle im MS Auth hinterlegt (Passwörter natürlich gesondert).

      Und nein, kein Fanboy, es hat sich einfach so ergeben.

    5. Gerade bei Behörden sollte das sowieso Pflicht sein. Wie viele Daten andere Staaten von uns bekommen. Aus Snowden wurde wirklich nichts gelernt. 

    6. groberschnitzer on

      Schau mal bei info.graz.social rein. Wir informieren über (und betreiben) mit unserem Verein ethisch vertretbare Alternativen zu den Überwachungsprodukten der amerikanischen Softwarefirmen.

    7. Aggressive_Peach_768 on

      Ich hab mir vor ein paar Tagen Linux installiert, und Proton … Und libre office hab ich privat schon lange

    8. finde ich aus vielen Gründen eine gute Entscheidung (mental health, immer schlechtere feeds, Werbegelder die in die USA fließen, quasi alle großen US-Tech Unternehmen kriechen Trump in den A*sch.)

    9. chaoslordie on

      Hab auf Vivaldi & Quant umgestellt. FB & Insta nutz ich nicht mehr. In der Arbeit rennt leider alles über MS Programme.
      Mein next step ist privat die Apple Cloud zurück zu schrauben. Hab schon mit Transfer auf Proton begonnen, bin aber noch nicht sicher ob ich nicht doch lieber zu Jottacloud gehen sollte.

    10. Boykottieren an sich finde ich nicht übermäßig sinnvoll, aber man sollte sich langsam Möglichkeiten suchen um sein digitales Leben, sprich wichtige Accounts, Finanzen, Kontakte, weiter verwenden zu können wenn die Services bei uns nicht mehr verfügbar sind, für die eigene Firma abgedreht werden (von Anbieter Seite), oder aus anderen Gründen unzumutbar werden.

      Google, Microsoft Cloud und so sind super praktisch und keinen Boykott wert, aber wenn man sie auf einmal nicht mehr bekommt sollte man Alternativen haben und nicht alle Daten, Fotos und Kontakte verlieren

    11. austrian_expat on

      >Aber Facebook, Instagram, X… nicht mehr zu verwenden wäre doch ein gangbarer Schritt.

      Erinnert mich an die Personen in Österreich die alle modernen Kommunikationsformen verweigern (iMessage, WhatsApp, Messenger, etc.) und dann gekränkt sind, wenn man sie bei diversen privaten Veranstaltungen keine Einladung bekommen (weils einfach zu aufwändig ist wegen 1-2 „Experten“ die Einladung anders zu verschicken).

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