Der japanische Premierminister Ishiba Shigeru hat eine Reform des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen gefordert und angegeben, dass Japan die palästinensische Staatlichkeit anerkennen könnte, wenn Israel weitere Maßnahmen ergriffen, um eine „Zwei-Staaten-Lösung“ zu blockieren. Ishiba hielt seine allgemeine Debattenrede bei der UN -Generalversammlung in New York am Dienstag. Er stellte fest, dass die UN, die in diesem Jahr ihr 80 -jähriges Bestehen kennzeichnet, nicht ordnungsgemäß funktioniert hat, und zitierte die Invasion der Ukraine durch Russland, ein ständiges Mitglied des Sicherheitsrates. Ishiba forderte eine Reform des Rates, einschließlich der Ausweitung der Anzahl der Sitze. Der Premierminister, der die Situation im Nahen Osten ansprach, sagte, Japans Anerkennung Palästinas als Staat sei nicht eine Frage von „wenn“, sondern „Wann“. Er forderte auch die palästinensische Seite dringend auf, ein verantwortungsbewusstes Regierungssystem zu etablieren und die von der Hamas gehaltenen Geiseln freizugeben. Am Ende seiner Rede dachte Ishiba nach dem Zweiten Weltkrieg über die Geschichte des Landes nach. Er sagte, Japan habe alle Anstrengungen unternommen, um dauerhaften Weltfrieden zu erreichen, unterstützt durch den Geist der Toleranz der Menschen in Asien. Er forderte Solidarität über die Teilung und Toleranz gegenüber Konfrontation und betonte, dass Japan im Schritt mit der internationalen Gemeinschaft weiter voranschreiten wird.
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