Das US-Militär hat in Japan ein neues Raketensystem mit mittlerem Reichweite eingesetzt, das die Abschreckung stärken kann. Das Typhon -System wurde am Montag in den Medien der Luftstation US Marine Corps Iwakuni in der Präfektur Yamaguchi enthüllt. Der Einsatz ist Teil einer gemeinsamen Übung mit Japans Selbstverteidigungskräften, die am vergangenen Donnerstag begonnen haben. Resolute Dragon zielt darauf ab, Manöver zur Verteidigung der entlegenen Inseln Japans zu koordinieren. Typhon ist in der Lage, Tomahawk -Kreuzfahrtraketen aus dem Boden zu schießen. Das System kann Raketen mit einer Reichweite von 1.600 Kilometern starten, die das ostchinesische Meer und Teile Chinas von Iwakuni erreichen könnte. Die USA besitzen unter einem mit der ehemaligen Sowjetunion unterzeichneten nuklearen Abrüstungsvertrag in der letzten Phase des Kalten Krieges keine bodengesteuerten Raketen mit mittlerer und kürzerer Reichweite. Gleichzeitig hat China viele solcher Raketen produziert und eingesetzt. Analysten sagen, dass sie eine zentrale Rolle in der Strategie des chinesischen Militärs spielen, den USA entgegenzuwirken. Nach Ablauf des Abrüstungsvertrags beschleunigte die USA die Entwicklung des Typhons mit dem Ziel, ihn im Indo-Pazifik einzusetzen. Im vergangenen Jahr waren die Philippinen das erste Land in der Region, in dem das US -Militär das System einsetzte. Der US -Oberst Wade Germann sagte Reportern, dass die gemeinsame Übung ein schwieriges und realistisches Training bietet. Er sagte auch, dass sie sicherstellen werden, dass sie bereit sind, bei Bedarf zu kämpfen. Er fügte hinzu, dass die Übung auch eine Gelegenheit sei, Typhon an einer Luftstation und einen Hafen in Iwakuni zu testen. China hat angekündigt, dass es die Bereitstellung des Raketensystems entschlossen ablehnt. Russland hat die USA auch für das kritisiert, was es als destabilisierende Gesetz bezeichnete.
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