

Es ist nun wieder die Zeit, wo zahlreich Baumaterial für ein Insektenhotel im eigenen Garten abfällt. Ich habe ein größeres DIY Gestell von meinem Vater in einer schattigen Ecke aufgestellt und in den letzten Jahres sukzessive aufgefüllt mit diversen Materialien aus unserem Garten. Die Belegungsquote ist soweit ganz in Ordnung, jedoch muss ich kommendes Jahr mal den Vogelschutz installieren.
Vielleicht übernimmt ja der eine oder andere die Idee, abgestorbene Pflanzenteile zu verarbeiten, statt sie vor dem Frühling zu entfernen. Ich weiß, dass stehen lassen auch – vielleicht sogar die bessere – Option ist.. für mich ist sie das aber nicht.
Wie sind eure Erfahrungen und Bauvorschläge, was sollte man für eine 5-Sterne Insektenunterkunft noch beachten und welche Pflanzen(Teile) nutzt ihr vielleicht noch erfolgreich?
Von me-in-person

4 Kommentare
Wichtig ist, dass die Röhren innen glatt sind. Sonst bleiben die Insekten stecken. Kommen zwar rein aber nicht wieder raus.
Danke für die Erinnerung. Bis wann sollte sowas denn fertig sein? Die Halme für die Solitärbienen braucht man ja erst im Frühling aber sonst?
Da du nach Vorschlägen fragst:
Löcher im Stirnholz gebohrt sind weniger gut also solche die man (sauber, also mit scharfem Bohrer) einfach quer zur Maserung in einen trockenen Holzblock bohrt. Im Stirnholz entstehen oft Risse (in deinem 2. Foto schon gut zu sehen) die dann bis in die Brutröhren reichen können und diese dann beeinträchtigen.
Du kannst markhaltige Stängel einzeln, senkrecht, an einem sonnigen Platz aufhängen. Es eignen sich Stängel von zB Holunder, Himbeere, Brombeeren, Rosen. Die Stängel sollten außerdem ca. 30 cm lang sein und können so beidseitig bewohnt werden. Sie werden mit etwas Glück von Wildbienen genutzt, die ihre Nisthöhlen selbst ins Mark nagen. Oder einfach ein dicker Stumpf oder Ast als stehendes Totholz ist auch super.
Generell sollten Nisthilfen für Wildbienen an einem sonnigen Platz aufgestellt werden.