Ich bin seit vier Jahren vegan, mir geht es super, nicht falsch verstehen.

    Solche Videos von langjährigen veganer:innen verwirren mich jedoch immer wieder. Ich stelle mir dann Fragen wie:

    Wie kann man nach so langer veganer Ernährung, wahrscheinlich aufgrund des Tierwohls, Propaganda für Fleischkonsum machen?

    Warum sprechen die alle immer von „Mir geht es besser als je zuvor“?

    Mich würden eure Meinungen dazu interessieren. Auch wäre ich froh, wenn alle nett zueinander sind!

    Von FashionToy

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    23 Kommentare

    1. HowAboutThatUsername on

      Wenn Du so tief drin steckst in Deiner Lüge Dir selbst und anderen gegenüber, dass Du sogar in den Amazonas auswanderst, um endlich wieder Kadaver fressen zu können.

    2. Das sind Leute die ihr Geld damit verdienen in der Öffentlichkeit zu stehen. Sprich, umso kontroverser, umso mehr Geld. Daher geb ich da nen Fick drauf und gut ist.

    3. Meine Meinung dazu: weniger Wert auf Social Media legen. Wenn ich mir einen Kopf über all den Müll in den sozialen Netzwerken machen würde, müsste ich es deinstallieren oder mich jedes mal blitzdingsen müssen.

    4. ENTE-STINKSAUER on

      >„Mir geht es besser als je zuvor“?

      Nur eine Vermutung, in dem Fall liegt es vermutlich eher am Setting als am Konsum von Tieren.

      Was mich auch verwirrt, ist der Satz:

      >Die Frauen dürfen sich dann sogar etwas wünschen, wenn die Nahrung knapp wird.

      Okay – ich komm nicht mehr mit.

      Unter Umstände, mutmaßlich, hat das Ayahuasca in dem Moment auch einfach anders gekickt.

    5. Lanky-Fish6827 on

      Soll sie machen, auch wenn der Post Müll ist das so kund zu tun. Wir haben ja hier zum Glück den Luxus uns das auszusuchen.

    6. Dinkleberg2845 on

      > ich stelle mir dann Fragen wie

      Stop right there. Das ist Engagement-Bait. Einfach weiterscrollen. Zerbrich dir lieber den Kopf über Dinge, die den Veganismus in der echten Welt voranbringen.

    7. Schritt 1, Irgendwas läuft bei denen falsch: Essstörung, im Verdauungstrakt, generell gesundheitlich, oder psychisch. Menschen neigen dann dazu, eine schnelle und geradlinige Lösung zu suchen. Manchmal Religion, bei gesundheitlichen Dingen und Essverhalten oft als „extrem“ geltende Ernährungsweisen. Dann landen sie bei Veganismus, finden erstmal eine Besserung – ob echt oder weil sie sie sehen wollen – starten auf social media, kriegen positive Rückmeldungen, steigern sich weiter herein.

      Nun ist deren ursprüngliches Problem aber nicht gelöst – keine Ernährung kann das allein, also keine Kritik am Veganismus. Und statt sich differenziert an einen Lösungsansatz zu begeben, der Zeit, Arbeit, und vermutlich auch immer wieder Rückschläge beinhaltet, gibt’s halt das nächste „Extrem“. Deswegen bejubeln diese Exveganer recht häufig carnivore Ernährung. Haben sich halt eingeredet, der Veganismus wäre das Problem gewesen.

    8. Ela_Borniert on

      Ich finde es dumm und es ist bewusst provozierend.
      Eben schnell den TikTok Kanal durchgeschaut: für mich alles sehr schwurbelig, polemisch und besserwisserig.

    9. Affectionate_Wing_50 on

      Ein durchschnittlicher Deutscher isst deutlich mehr Fleisch als ein Indigener aus dem Amazonas.
      Tatsächlich wird dort relativ wenig Fleisch gegessen.
      Wobei es natürlich drauf ankommt wo sie sich befindet. Amazonas ist ein langer Fluss und es gibt nicht nur das eine Dorf.

      Was mich allerdings ein wenig verwirrt sind die Hühner die frei laufen und von den Männern gejagt werden.
      Und was dürfen sich die Frauen wünschen wenn es nichts gibt?

      Ich habe keine Ahnung wer das ist, aber sie erweckt nicht den Eindruck dort richtig angekommen zu sein.

    10. Menschen, die wegen dem Hype vegan geworden sind , aber nicht wirklich dahinter stehen, suchen sich nunmal Gelegenheiten oder Ausreden, um das alles zu beenden.

      Jeder, der überzeugt vom Veganismus ist, wird nicht aufhören, weil er für paar Tage in Brasilien mit einem Volk chillt. Das ist and kalkulierte Situation, für die man vorsorgen kann.

    11. One_Owl_4029 on

      Sorry, als Veganer/Vegetarier geht man doch da hin, wo die Ernährungsform abgebildet werden kann.

      Und ganz ehrlich: ich war vor gut 10 Jahren als Veganerin ebenfalls im Amazonasgebiet in Brasilien und da war vegan sein echt einfach (im Gegensatz zu Sao Paulo, Rio de Janeiro etc) weil die Leute dort viel Manjok, Reis und Soja essen. Ansonsten Fisch oder ab und an Mal ein Huhn. Also ist Bullshit, scroll weiter, sowas macht sauer, die Leute waren nie wirklich vegan.

    12. BunnyLovesApples on

      Natürlich geht es einem besser, wenn man keine Abgasbelastung mehr hat und man Stress verringert. Viel an der Ernährung muss man da nicht tun. Mir würde es wahrscheinlich auch Bombe gehen wenn ich keinen Kohlegrubensmog einatmen muss und Kapitalismus mich nicht mehr jucken muss

    13. HeyWatermelonGirl on

      „Veganismus funktioniert nicht überall“ sagt sie und zieht bewusst da hin, wo sie zum Überleben Tiere ausbeuten muss.

    14. Wolkenschwinge on

      ob die Männer da wirklich „tagelang in den Wald gehen zum jagen“ i doubt it

    15. Also in Peru an der Grenze des Dschungels war es für Selbstversorger kein Problem. Da haben alle vegan gelebt. Wenn man eine bestehende Community findet ist es super easy.

    16. Sie hat tatsächlich Recht. Ohne Bioläden oder Ersatzprodukte gibt’s gar keinen Veganismus. Das Gemüse, das erwähnt wird, ist auch nicht Vegan, weil es kein V-Label hat. Muss man wissen!

    17. kidinurcloset on

      Unabhängig von dieser carnivore sob story (die absolut nicht so stimmt), das gibt doch so einen weirden vibe ab? Sich mit irgendwelchen komischen, indigenen angehauchten Bemalungen im Internet darzustellen, als wäre man in der Steinzeit? TF?

    18. shisharapper on

      Die gezeigte Influencerin ist keine Veganerin, sie hat sich für einen Zeitraum pflanzlich ernährt und wie der Post verrät ist sie nicht dabei geblieben. Solche Sätze wie „Veganismus ist ein Luxusproblem“ zeigen, dass jemand den Veganismus nicht verstanden hat. Um es für jeden deutlich zu machen, das ist die Definition: „Veganismus ist eine Philosophie und Lebensweise, die – so weit wie möglich und praktisch durchführbar – alle Formen der Ausbeutung und Grausamkeiten an Tieren für Essen, Kleidung oder andere Zwecke zu vermeiden sucht und darüber hinaus die Entwicklung und Nutzung tierfreier Alternativen zum Vorteil von Tieren, Menschen und Umwelt fördert. In der Ernährung bedeutet dies den Verzicht auf alle ganz oder zu Teilen vom Tier gewonnenen Produkte.“ – The Vegan Society, 1988. Was man aber Dazu sagen kann, uns geht es gut, deswegen können wir uns darüber gedanken machen. Gibt es eine lebensnotwendige Situation bei der es die Nutzung von Tieren bedarf, dann ist man danach immer noch vegan. Das Indigene Volk kennt diese Philosophie nicht, ob sie Ausbeutung und Grausamkeiten an Tieren für Essen, Kleidung oder andere Zwecke benötigen, darüber könnte man jetzt diskutieren, brauchen wir aber einfach nicht. Du lebst in Deutschland, kennst scheinbar die Philosophie könntest bei deiner Reise die Chance nutzen und diese Philosophie den Menschen dort beibringen, beweist dann aber, dass du sie selbst nicht verstanden hast. Auch wenn Veganismus in der Öffentlichkeit manchmal als Luxus wahrgenommen wird, zeigt die Forschung, dass Menschen mit niedrigerem Einkommen häufiger vegan leben, und es ist eine nachhaltige Wahl, die zu einer gerechteren Welt beitragen kann – und trotzdem steht die Tierethik im Vordergrund. Vegan zu leben bedeutet, bewusst zu konsumieren und auf die Ausbeutung und Tötung von Lebewesen zu verzichten, wenn dies nicht notwendig ist. Das ist das Gegenteil eines Luxusproblems. Sie ist also nicht anders als dieser eine der meinte, er dürfe Quarkbällchen essen, schließlich rette er ja die Tiere die dafür ausgebeutet werden. Beide verdrehen Fakten und verbreiten erfolgreich falsche Zusammenhänge zum Thema ‚vegan‘ & ‚Veganismus‘.

    19. thinkingoflemons on

      Vorweg: ich persönlich könnte und wollte kein Fleisch mehr essen.

      Sagen wir ganz hypothetisch gesprochen, eine Person ginge in den tiefsten Amazonas, weit abseits vom Schuss. Es ist zu erwarten, dass der Proviant irgendwann zur Neige geht. Geplant ist, mit Einheimischen zusammenzuleben und diese ernähren sich ausschließen von Fleisch, das sie selbst gejagt haben – dann ist das zumindest relativ ursprünglich und keine perverse Massentierhaltung.

      Ich habe das jetzt bewusst selbst nochmal kurz umrissen, da ich die Person nicht kenne (und mich nicht tiefer beschäftigen möchte) aber wollte selbst einen Rahmen festlegen und für mich hörte sich das, was ich in dem Post gelesen habe, in etwa so an.

      Persönlich habe ich dagegen weniger etwas, auch wenn ich selbst es nicht könnte. Lange bevor ich vegan wurde, entschied ich mich in meiner Kindheit zum Vegetarismus, da ich das Leid der Tiere, welches ihnen vor dem Töten zugefügt wurde, nicht mehr unterstützen wollte. Mittlerweile würde ich aber auch kein Leben mehr nehmen wollen und fände es gut, wenn andere das ebenso handhabten.

      Das Problem was ich in dem Post sehe, ist die Message, dass es ihr ja so gut ginge. Denn es kann so interpretiert werden, dass es am Fleisch liegt. Zudem verstehen einige Dummbatzen da draußen eh nichts und feiern einfach nur, dass eine Veganerin sich wieder Fleisch reinzieht. Ganz unglückliche Message.

      Edit zum Thema „mir geht es besser als je zuvor“: ich vermute es ist eine bewährte Rechtfertigung, weil Leute sich dann weniger trauen, dagegenzuschießen. Wer wagt es schon gegen das persönliche Glück und Gesundheit die Stimme erheben zu wollen? Ist ein sehr persönlicher Bereich und „das hat man zu akzeptieren“. Zudem fängt man damit stimmen der anderen Seite, die dann sagen können „hab ich’s doch gewusst“.
      Falls sie die Aussage darauf bezogen hat.

    20. BleachMyLaundry on

      Der Post ist natürlich dummes Zeug, aber vielleicht ein guter Anlass um eins klar festzuhalten: Auf gesunde Art und Weise vegan leben zu können, ist ein Privileg. Es ist etwas, das wir tun dürfen, weil wir in der Lage sind, uns auch so hervorragend zu ernähren und sogar noch Spaß dabei zu haben, all die Produkte auszuprobieren, die hier regelmäßig gepostet werden. Wir können uns problemlos ernähren, ohne andere Kreaturen zu Elend, Tod und Leid zu verdammen. Wie abgefahren cool ist das?

      Ich war an vielen Orten auf der Welt, an denen Menschen ohne Tierhaltung und/oder Fleischkonsum völlig aufgeschmissen wären. Tierprodukte sind in vielen ärmeren Gegenden der Welt oft das einzige, was die Menschen auf den Beinen hält. Sie sind ob der Umstände quasi dazu verdammt sie zu konsumieren. Darauf zu verzichten ist schlichtweg nicht realistisch, egal ob sie wollen oder nicht.

      Auch wenn die fetischhaften Wurstfresser der Republik das anders sehen, bzw. schlichtweg nicht verstehen:

      Vegan ist kein Verzicht. Vegan ist Freiheit, Selbstbestimmung, Privileg und Genuss.

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