Sieht in Ordnung aus, was meint ihr? 🙄 Müsste mir nur erstmal einen größeren Topf besorgen. (Bin auf der Suche nach einem Soßenrezept wie meine Oma sie früher gemacht hat)
Sieht in Ordnung aus, was meint ihr? 🙄 Müsste mir nur erstmal einen größeren Topf besorgen. (Bin auf der Suche nach einem Soßenrezept wie meine Oma sie früher gemacht hat)
Vor allem am Wochenende komm ich immer mal an Häusern vorbei, wo dieser geniale Soßenduft in der Luft hängt. Hätte echt mal wieder Lust darauf, also probier ich nach und nach alle möglichen Rezepte durch.
Mikellev on
Das ist die klassischste aller Sossen. Ob nun aus Kalbsknochen oder Rind (ich verarbeite ungern babytiere) ist hier egal. Wichtigste ist eigentlich nur, das der Wein nach und nach eingegeben wird, um immer die Röststoffe am Topfboden zu lösen.
Die Knochen vorher im Ofen rösten auch gut, aber kann sein, das es im Rezept steht.
Oma Sossengewürz kenne ich nicht, zweifel ich auch daran, dass man es hier benötigt.
Slayer-Blackdeath on
Mach dir also erstes ne gute Brühe( Rind, oder Gemüse) und nutze die anstelle des Wassers.
Wird Klassen besser.
Kalt werden lassen nicht vergessen, je länger das braucht zum kochen um so länger hat der Geschmack Zeit raus zu ziehen.
potatobeerguy on
2 Liter Soße ist auch ne Menge. Vielleicht machst erstmal weniger und brauchst keinen neuen Topf kaufen.
Ansonsten sieht das solide aus.
Am Ende ist es einfach nur bissl Bodensatz anbacken lassen und dann mit Flüssigkeit ablöschen. Wiederholen.
Wobei ablöschen nicht bedeutet, du schüttest einfach drauf. Immer nur ein bisschen hinzugeben, damit die Flüssigkeit direkt anfängt zu kochen. Dann löst sich auch der Bodensatz besser.
Viel Erfolg, wenn man es einmal raus hat, ist das was fürs Leben 😎
Turmbau on
Keine Mengenangaben, weil ich das immer nach Gefühl mache:
Suppen-/Brühenfleisch (Fleischstückchen am Knochen)
Karotte, Sellerie (ich mag die Knolle mehr als die Stange), Zwiebel, Knoblauch, mehr Knoblauch
Butter
Butter anschmelzen und dann das Fleisch drauf. Kräftig von allen Seiten anbraten, viel länger als du es mit normalem Fleisch machen würdest. Es darf und soll ruhig etwas unten am Top kleben bleiben! Wenn es von allen Seiten komplett braun ist Gemüse dazu und das auch kräftig mit anbraten.
Mit 1-2cm Wasser bedecken, den Bodensatz mit einem Spatel abkratzen, Deckel drauf. Wirklich sehr leicht köcheln lassen, und dann den Topf ruhig zwei Stunden aufm Herd vergessen. Vermutlich kannst du das auch mit Rotwein machen, den mag im Haushalt aber keiner ausser mir, also nutze ich Wasser.
Wenn du dich irgendwann später wieder an den Topf erinnerst, sollte alles darin beim angucken schon auseinanderfallen. Jetzt kommt meine Blasphemie: Knochen raus, und das ganze pürieren.
Deckel weg, Knochen wieder rein, weiterköcheln lassen, bis dir die Konsistenz gefällt. Dabei immer mal wieder mit dem Spatel über den Boden den Bodensatz abkratzen und gut vermischen.
Kurz vor der richtigen Konsistenz mit Salz/Pfeffer abschmecken. Muskatnuss! Sonstige gewünschte Gewürze können jetzt auch rein, je nach Vorliebe.
Mit Stärke kannst du das einkochen verkürzen/umgehen, aber da ich das nur zu speziellen Anlässen überhaupt angehe kann das auch 2h einköcheln, die Zeit hab ich dann auch noch.
NoSemikolon24 on
Ich würde die Stärke auf jeden fall streichen. Dann kannst du die Soße einfrieren.
Stärkesoßen mögen es nicht gefroren zu werden.
Vor dem Servieren kannst ja immer aufkochen und abbinden.
Ansonsten würde ich vllt. das Salz noch streichen, damit du nicht durch die Reduktion eine viel zu salzige Soße bekommst.
Kalte Butter wird wahrscheinlich am Ende eingerührt. Das nur vor dem Servieren!
Portwein würde ich mich bissl rantasten. Also erstmal die Hälfte nehmen.
Gemüse kannst du mit den Knochen rösten im Ofen.
pixelhippie on
Wenn deine Oma nur annähernd so kocht, wie alle alten Omas die ich kenne, wird das Rezept nicht richtig schmecken. Warum? Weil kein Haushalt in der Nachkriegszeit (wo deine Oma vermutlich Kochen gelernt hat) so gekocht hätte, da nur die wenigsten Menschen es sich leisten konnen so viele Lebensmittel für eine Soße zu verwenden.
Vermutlich hat sie das Bratgut angebraten und dann lange und langsam in der Sauce ziehen lassen, ein-zwei Karotten und eine Zwiebel hinengeworfen und mit Mehl abgebunden. Gewürzt mit gemahlen Pfeffer und Salz, eventuelletwas Majoran. Ist vermutlich authentischer als diese klassische Gastro Sauce. So haben es zumindest haben meine Omas gemacht.
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7 Kommentare
Vor allem am Wochenende komm ich immer mal an Häusern vorbei, wo dieser geniale Soßenduft in der Luft hängt. Hätte echt mal wieder Lust darauf, also probier ich nach und nach alle möglichen Rezepte durch.
Das ist die klassischste aller Sossen. Ob nun aus Kalbsknochen oder Rind (ich verarbeite ungern babytiere) ist hier egal. Wichtigste ist eigentlich nur, das der Wein nach und nach eingegeben wird, um immer die Röststoffe am Topfboden zu lösen.
Die Knochen vorher im Ofen rösten auch gut, aber kann sein, das es im Rezept steht.
Oma Sossengewürz kenne ich nicht, zweifel ich auch daran, dass man es hier benötigt.
Mach dir also erstes ne gute Brühe( Rind, oder Gemüse) und nutze die anstelle des Wassers.
Wird Klassen besser.
Kalt werden lassen nicht vergessen, je länger das braucht zum kochen um so länger hat der Geschmack Zeit raus zu ziehen.
2 Liter Soße ist auch ne Menge. Vielleicht machst erstmal weniger und brauchst keinen neuen Topf kaufen.
Ansonsten sieht das solide aus.
Am Ende ist es einfach nur bissl Bodensatz anbacken lassen und dann mit Flüssigkeit ablöschen. Wiederholen.
Wobei ablöschen nicht bedeutet, du schüttest einfach drauf. Immer nur ein bisschen hinzugeben, damit die Flüssigkeit direkt anfängt zu kochen. Dann löst sich auch der Bodensatz besser.
Viel Erfolg, wenn man es einmal raus hat, ist das was fürs Leben 😎
Keine Mengenangaben, weil ich das immer nach Gefühl mache:
Suppen-/Brühenfleisch (Fleischstückchen am Knochen)
Karotte, Sellerie (ich mag die Knolle mehr als die Stange), Zwiebel, Knoblauch, mehr Knoblauch
Butter
Butter anschmelzen und dann das Fleisch drauf. Kräftig von allen Seiten anbraten, viel länger als du es mit normalem Fleisch machen würdest. Es darf und soll ruhig etwas unten am Top kleben bleiben! Wenn es von allen Seiten komplett braun ist Gemüse dazu und das auch kräftig mit anbraten.
Mit 1-2cm Wasser bedecken, den Bodensatz mit einem Spatel abkratzen, Deckel drauf. Wirklich sehr leicht köcheln lassen, und dann den Topf ruhig zwei Stunden aufm Herd vergessen. Vermutlich kannst du das auch mit Rotwein machen, den mag im Haushalt aber keiner ausser mir, also nutze ich Wasser.
Wenn du dich irgendwann später wieder an den Topf erinnerst, sollte alles darin beim angucken schon auseinanderfallen. Jetzt kommt meine Blasphemie: Knochen raus, und das ganze pürieren.
Deckel weg, Knochen wieder rein, weiterköcheln lassen, bis dir die Konsistenz gefällt. Dabei immer mal wieder mit dem Spatel über den Boden den Bodensatz abkratzen und gut vermischen.
Kurz vor der richtigen Konsistenz mit Salz/Pfeffer abschmecken. Muskatnuss! Sonstige gewünschte Gewürze können jetzt auch rein, je nach Vorliebe.
Mit Stärke kannst du das einkochen verkürzen/umgehen, aber da ich das nur zu speziellen Anlässen überhaupt angehe kann das auch 2h einköcheln, die Zeit hab ich dann auch noch.
Ich würde die Stärke auf jeden fall streichen. Dann kannst du die Soße einfrieren.
Stärkesoßen mögen es nicht gefroren zu werden.
Vor dem Servieren kannst ja immer aufkochen und abbinden.
Ansonsten würde ich vllt. das Salz noch streichen, damit du nicht durch die Reduktion eine viel zu salzige Soße bekommst.
Kalte Butter wird wahrscheinlich am Ende eingerührt. Das nur vor dem Servieren!
Portwein würde ich mich bissl rantasten. Also erstmal die Hälfte nehmen.
Gemüse kannst du mit den Knochen rösten im Ofen.
Wenn deine Oma nur annähernd so kocht, wie alle alten Omas die ich kenne, wird das Rezept nicht richtig schmecken. Warum? Weil kein Haushalt in der Nachkriegszeit (wo deine Oma vermutlich Kochen gelernt hat) so gekocht hätte, da nur die wenigsten Menschen es sich leisten konnen so viele Lebensmittel für eine Soße zu verwenden.
Vermutlich hat sie das Bratgut angebraten und dann lange und langsam in der Sauce ziehen lassen, ein-zwei Karotten und eine Zwiebel hinengeworfen und mit Mehl abgebunden. Gewürzt mit gemahlen Pfeffer und Salz, eventuelletwas Majoran. Ist vermutlich authentischer als diese klassische Gastro Sauce. So haben es zumindest haben meine Omas gemacht.