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    10 Kommentare

    1. Klar, im Supermarkt ist alles schon doppelt so teuer wie vor Corona, das ist auch schon wurscht jetzt

    2. dann freu ich mich schon auf die 3% KV erhöhung. wieder ein weiteres Jahr in den wir weniger verdienen als im Jahr zuvor.
      Hauptsache beim Billa oder Spar is alles doppelt so teuer wie vor ein paar Jahren.

    3. Mal kurz eine Perspektive seitens eines KMU-Unternehmers, der am planen ist in Österreich ein kleines Experiment im Bereich Gastro zu probieren: Das größte Problem ist, durch die Indexierung diverser Kosten an den VPI und die Inflation als Verhandlungsgrundlage für die Gehälter (was für sich durchaus Sinn macht) ein Kaskadeneffekt und die Zweitrunden-Effekte, die der Situation in Österreich dermaßen Schwung gegeben haben, das ein Abbremsen viel schwerer ist bzw. die „Welle“ viel weiter rollt als bei anderen.

      Also quasi: Weil die Inflation hier etwas höher war und nachhaltiger im System abgeglichen wird hält sie länger an und zieht einen langen Rattenschwanz an „Schäden“ mit sich herum.

      Meine erste grobe Geschäftsrechnung für mein Projekt hab ich 2022 als Corona sich dem Ende neigte gemacht. Wenn ich die Zahlen mit heute vergleiche, 3 Jahre später, habe ich um 26% höhere Lohn+Lohnnebenkosten, fast 40% mehr Energiekosten, um 35% (fast exakt) gestiegene Rohstoffkosten und eine um 17% gestiegene Miete/Pacht zu erwarten. Klar, da kann man im Detail jeweils noch etwas optimieren oder halt direkt mit schlechterer Qualität o.ä. ins Rennen starten, aber das ist schon sehr schmerzhaft.

      In der Zwischenzeit sind Kredite (zum glück nicht notwendig aber normalerweise bei Gründern schon) deutlich teurer geworden, und die Preissensibilität der Kunden/Gäste ist auch schon sehr viel höher. Möchte man keine „Abzockerpreise“ verlangen sondern lediglich die oben genannten Kosten abdecken ohne damit Geld zu verdienen (jenseits von Gehältern) sind wir schon im gefühlten mittel- bis hochpreisigen Segment.

      Und da gibt es kaum einen Weg zurück. Im Prinzip müsste in Österreich mehrere Jahre lang die Inflation UNTER Schnitt der Eurozone liegen, damit die anderen „aufholen“, um zb Industrie wieder konkurrenzfähig zu machen.

    4. darealmoneyboy on

      krass, dass sich „über der Grenze“ einkaufen nun wieder für manche loht – Inflation in DE ist nicht mal ansatzweise so irre. Siehe das Kilo Kaffee, dass 10€ billiger ist.

      Den Mythos der inflationsangepassten Lohnsteigerungen glaubt eh niemand mehr

    5. Significant_notion on

      Mein Trick ist, dass ich seit 2019 stabil ca. EUR 80-90,- für den wöchentlichen Supermarkteinkauf ausgebe. 2019 habe ich damit gelebt wie ein König und jetzt schränke ich mich vergleichsweise stark ein. Ich bin einfach nicht willens, dem österreichischen Supermarktwahnsinn nachzugeben.

      Ich weiß natürlich, dass das nicht für jeden eine Option ist, weil Leute Kinder haben und vielleicht schon 2019 im Supermarkt aufs Geld schauen mussten, da bleibt nichts mehr übrig, auf das man verzichten kann.

    6. Thick-Iron-558 on

      …Inflation ist Reichensteuer für Arme! Und würgt a la longue die Wirtschaft ab. Fact

    7. Gefühlt rotiert man die Preistreiber so wie mans grad braucht. Es gibt keine Antworten oder Lösungen, sondern man schiebts einfach auf die nächste Ursache. Es mag zwar stimmen, dass die Lebensmittel diesen Monat nicht der Hauptgrund für die Inflation ist, aber Lösungen haben wir deswegen noch immer keine und man kann sich noch ein paar Monate Zeit lassen.

    8. Ich mein…hat den Preistreiber Energiekosten denn irgendjemand NICHT vorhergesehen mit dem Wegfall der Strompreisbremse?
      In dem Moment, wo das angekündigt wurde, hat jeder gewusst, was kommt.

      Dass sich Österreich allerdings gegen den Plan der EU gestellt hat, die Preisaufschläge für kleinere Länder zu reduzieren, hat mich dann aber doch überrascht.

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