Laut Artikel dürfen Kärntner Ärzte bis zum 1.100ten Patienten nur 10 Punkte pro Patient pro Quartal abrechnen, zu 4,20 pro Punkt. Das wären somit eine Deckelung von EUR 42,- pro Quartal.

    Ist das korrekt? Das ist ja eigentlich unfassbar… ich verstehe nicht, wie so die Schere so riesig sein kann zwischen Privatordi 150 Euro pro 30 Minuten und 42 Euro insgesamt pro Quartal auf Kasse. (Ich hätt kein Problem damit, einfach 40 Euro pro Arztbesuch draufzuzahlen für ne gute Behandlung, warum bieten nicht mehr Kassenärzte ein Privathonorar "in der Mitte" ein…)

    https://kaernten.orf.at/stories/3317888/

    Von git_und_slotermeyer

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    8 Kommentare

    1. Rainydays1303 on

      Das ist doch schon viel, in Wien bekommen die doch 28 Euro wenn ich mich nicht irre…und jetzt überlege Mal, wie viel dein Hausarzt an dir verdient, wenn du 3x im Quartal zu ihm gehst.

    2. expressolatte on

      Ja, das ist auch einer der Gründe wieso Kassenärzte ungern ältere Menschen als Patienten haben wollen

    3. Was du vorschlägst geht zum Glück nicht: als reicher Kassenpatient mal fix einen Fuffziger draufzahlen für bessere/schnellere/bevorzugte Behandlung. Entweder du gehst Kasse oder eben privat und zahlst dann aber auch brav alles selbst.

    4. Additional_Vast_5216 on

      deswegen gibt es ja auch immer weniger kassenärzte und genau deswegen gehe ich zu wahlärzten, will mir keine gedanken darüber machen ob ich wirklich nichts hab oder das kassenbudget des arztes gerade aufgebraucht ist

      an diesem beispiel sieht man halt gut den untergang des sozialstaates und zwar von allen seiten, dazu zählt auch die aktuelle teilzeitdebatte etc

      ich glaube, dass aktuell sehr wenige menschen in österreich eine vorstellung davon haben wie groß die reformen sein müssten, meiner meinung nach kommt das im prinzip einer staatsneugründung gleich

      pensionen, kammern, gesundheit etc muss alles radikal umgekrempelt werden, das einzige was nicht bzw seit kurzem kaum lügt ist das budget

      edit: das sind fast alles dinge die in verfassungsrang stehen, ja auch die dummen kammern, wirs also spannend 🙂

    5. Lonely_Thanks2594 on

      Wer privat machen will soll privat machen.

      Aber eben auf eigene Kosten und aufgrund von Interessenskonflikten nur privat. Die Privatordi vom primar zu besuchen damit man nach kurzem Anruf im KH Sekretariat einen schnelleren OP Termin samt Einzelzimmer ohne aufpreis im öffentlichen Spital bekommt muss ebenso systematisch unterbunden werden wie jegliche Bevorzugung in der Praxis die „alle Kassen und privat“ anbieten und gerade bei Zahnärzten aus einer machtposition heraus massiv Druck auf Patienten ausüben privatleistungen mitzumachen

    6. Wise_Start7474 on

      Laut meinem Arzt sinds in Wien so 36 Euro pro Quartal. Früher hat die Krankenkassa noch die Krankenstände kontrolliert, nun müssen das die Hausärzte machen, was die Wartezimmer ziemlich überfüllt.

      Das System ist halt einfach für jeden scheiße.

    7. Ich bin mir nicht sicher ob dirses Vorgehen wirklich spart.

      Meine Kassenarzt Besuche (abgesehen von Krankschreibung) enden fast immer mit einer dicken Laborüberweisung und/oder einem Berg Medikamente. Mit einem kurzem Gespräch könnte man einiges da einsparen, aber das bekommens ja nicht bezahlt.

      Letztens erst: Husten geht nicht weg, könnens mich abhören? – Nana da habens a Überweisung zum Lungenröngten und großes Blutbild. Bis dahin nehmens die 3 Medikamente und dann kommens eh nächste Woche wieder, gell? Wiederschaun.

      Orthopäde: Ich hab Schmerzen im Sprunggelenk. – Aha da sind sie wahrscheinlich umgeknickt. Da habens ein Rezept für Schmerzpflaster und einem Stützstrumpf. Machens mal Röntgen und dann schau ma weiter. Wollens a Spritze das zumindest heute a ruh ist?. Nächster Termin: Ok da ist nichts gebrochen, machen wir ein Ultraschall. Wiederschaun. Nächster Termin: Komisch, schaut alles gut aus. Na machen wir noch ein MRT. Nächster Termin: Na sie haben eh nix, tuns am besten hoch lagern, wenns ned besser wird kommens wieder. etc

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