> Es bestehe die Gefahr, dass der „Blick aufs Ganze“ fehle und Erkrankungen übersehen werden
Als ob das nicht ohnedies pausenlos passieren würde. Ich denke jeder mit einem Bekanntenkreis über 60 wird dafür einige Beispiele kennen. Soll kein Vorwurf sein, ein menschlicher Patient ist für einen menschlichen Arzt einfach weiterhin was sehr komplexes. Daher ist es immer noch am zielführendsten, möglichst viele ärztliche Meinungen einzuholen, bis eine belastbare Diagnose gefunden ist.
ForceDiligent753 on
Ärztekammer und Länder sollten mal ein Konzept gegen den Hausarztmangel vorstellen. Halt das übliche Spiel bei solchen österreichischen Institutionen „Mia san aus Prinzip dagegen“
inn4tler on
Die Ärztekammer schützt halt ihr eigenes Klientel. Die sind nicht für uns Patienten da. Auf jede Änderung des Status Quo reagieren sie allergisch.
Ok-Year-9493 on
Wichtig wäre vorallem mal Krankschreibung per Telemedizin ! In vielen anderen Ländern ist das schon Standard. Wozu soll ich mich mit Magen/Darm Infekt zum Arzt schleppen und dabei ev noch x andere Leute anstecken ? Und ja, die Ärztekammer ist eine Interessensvertretung, dh die vertritt die Interessen der Ärzte, und nicht die der Patienten, wobei selbst viele Ärzte über die Ärztekammer schimpfen.
Lonely_Thanks2594 on
Ja.
Realistic-Major4888 on
Na wehe da könnte ein Service zugekauft werden und die alteingesessenen Ärzte fallen um ein bisserl Geld. Um mehr gehts der Ärztekammer ja nicht – Macht und Geld. Die Patienten können krepieren, Hauptsache man kämpft in eigener Sache.
Nyardyn on
Die Ärztekammer ist halt auch nur ne Lobby. Gehts den Lobbyisten gut, gehts sicher auch den Ärzten gut – äh, naja…
Sniffwee_Gloomshine on
Finde das schon richtig so!
Den persönlichen Kontakt kann man nicht ersetzen: Es ist was anderes wenn mich der völlig überlastete Arzt persönlich ignoriert, genervt Mhm sagt und mir Standard-Therapie B zuweist und alle meine Bedenken mit „Wenn es in einer Woche nicht besser ist, kommen Sie wieder“ vom Tisch wischt, nachdem man mit Termin 1 Stunde gewartet hat.
Ich finde dieses Erlebnis kann man nicht elektronisch substituieren und das muss für die Heilung sehr wichtig sein, so fest wie es in den medizinischen Abläufen eingebunden ist.
sidsinsen on
„So würde der Anteil telemedizinischer Leistungen in der Psychiatrie beispielsweise bei 31,5 Prozent […] liegen.“
Wirklich? Hat hier wer Erfahrungen und kann berichten?
Edit wegen Typo
Fearless-Outside-564 on
Nix neues, kennt man ja. Und die vieln und wichtigen Pflegekräfte im Land weiter klein halten.
Welche Interessen vertreten die nochmal?
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10 Kommentare
> Es bestehe die Gefahr, dass der „Blick aufs Ganze“ fehle und Erkrankungen übersehen werden
Als ob das nicht ohnedies pausenlos passieren würde. Ich denke jeder mit einem Bekanntenkreis über 60 wird dafür einige Beispiele kennen. Soll kein Vorwurf sein, ein menschlicher Patient ist für einen menschlichen Arzt einfach weiterhin was sehr komplexes. Daher ist es immer noch am zielführendsten, möglichst viele ärztliche Meinungen einzuholen, bis eine belastbare Diagnose gefunden ist.
Ärztekammer und Länder sollten mal ein Konzept gegen den Hausarztmangel vorstellen. Halt das übliche Spiel bei solchen österreichischen Institutionen „Mia san aus Prinzip dagegen“
Die Ärztekammer schützt halt ihr eigenes Klientel. Die sind nicht für uns Patienten da. Auf jede Änderung des Status Quo reagieren sie allergisch.
Wichtig wäre vorallem mal Krankschreibung per Telemedizin ! In vielen anderen Ländern ist das schon Standard. Wozu soll ich mich mit Magen/Darm Infekt zum Arzt schleppen und dabei ev noch x andere Leute anstecken ? Und ja, die Ärztekammer ist eine Interessensvertretung, dh die vertritt die Interessen der Ärzte, und nicht die der Patienten, wobei selbst viele Ärzte über die Ärztekammer schimpfen.
Ja.
Na wehe da könnte ein Service zugekauft werden und die alteingesessenen Ärzte fallen um ein bisserl Geld. Um mehr gehts der Ärztekammer ja nicht – Macht und Geld. Die Patienten können krepieren, Hauptsache man kämpft in eigener Sache.
Die Ärztekammer ist halt auch nur ne Lobby. Gehts den Lobbyisten gut, gehts sicher auch den Ärzten gut – äh, naja…
Finde das schon richtig so!
Den persönlichen Kontakt kann man nicht ersetzen: Es ist was anderes wenn mich der völlig überlastete Arzt persönlich ignoriert, genervt Mhm sagt und mir Standard-Therapie B zuweist und alle meine Bedenken mit „Wenn es in einer Woche nicht besser ist, kommen Sie wieder“ vom Tisch wischt, nachdem man mit Termin 1 Stunde gewartet hat.
Ich finde dieses Erlebnis kann man nicht elektronisch substituieren und das muss für die Heilung sehr wichtig sein, so fest wie es in den medizinischen Abläufen eingebunden ist.
„So würde der Anteil telemedizinischer Leistungen in der Psychiatrie beispielsweise bei 31,5 Prozent […] liegen.“
Wirklich? Hat hier wer Erfahrungen und kann berichten?
Edit wegen Typo
Nix neues, kennt man ja. Und die vieln und wichtigen Pflegekräfte im Land weiter klein halten.
Welche Interessen vertreten die nochmal?