
Nach dem großen Verlust der Regierungspartei bei den Wahlen des Senats fand am 28. Juni ein Treffen im Hauptquartier der Liberal Democratic Party (LDP) statt. Premierminister Shigeru Ishiba hob die Erfolge der Tarifverhandlungen der USA-Japan hervor und drückte seinen Wunsch aus, im Amt zu bleiben. Es gibt jedoch einen starken Druck innerhalb der Partei, dass er zurücktritt. Der Niedergang der Partei ist nicht nur Ishibas Schuld, da Probleme wie politische Geldskandale und Japans anhaltende wirtschaftliche Stagnation, die als „verlorene 30 Jahre“ bezeichnet werden, erhebliche Probleme sind.
Während des Treffens wurde erwartet, dass Ishiba mutige Aussagen über seine Zukunft macht. Reporter sahen sich die Veranstaltung eifrig an, während die Atmosphäre gemischt war, wobei einige Teilnehmer sich beiläufig gegenseitig begrüßten. Ishibas Entschuldigung für den Wahlverlust war kurz, und seine Rede fehlte anscheinend den Einfluss, da einige Teilnehmer uninteressiert schienen und Applaus spärlich war.
Nachdem das Treffen in eine Diskussion geschlossen wurde, waren die Meinungen unterschiedlich. Einige Parteimitglieder waren der Ansicht, dass die Bemühungen von Ishiba nicht sichtbar sind und so seinen Rücktritt forderten, während andere ihn unterstützten. Die Kritik intensivierte, als Berichte darauf hinwiesen, dass Ishiba bald zurücktreten wollte, obwohl er solche Ansprüche ablehnte.
Der politische Ausfall wurde fortgesetzt, als Stimmen innerhalb der Partei die Rechenschaftspflicht forderten. Ehemalige Mitglieder von aufgelösten Fraktionen führen dazu, Ishiba herauszuschieben, unter Berufung auf wiederholte Wahlverluste. Kritik weisen auf ein breiteres Thema der Partei hin, die Fehlverhalten versteckt, was ihre Glaubwürdigkeit bei verschiedenen finanziellen Missetaten weiter beschädigte.
Der politische Analyst Harumi Arima erkennt Kritik an den ehemaligen Premierministern ASO, Suga und Kishida an, um zum gegenwärtigen Misstrauen in der Partei beizutragen. Sie hatten Schlüsselpositionen während der ABE -Verwaltung inne und ihre Politik hat das politische Misstrauen oder die wirtschaftlichen Misserfolge nicht gelöst, was das Land zu einer verlängerten wirtschaftlichen Stagnation und einem verringerten globalen Ansehen führte, was zum aktuellen Druck auf die LDP beitrug.
Die LDP steht vor tiefen Herausforderungen und zeigt eine Krise, die dem Machtverlust im Jahr 2009 ähnelt, wobei die politischen und wirtschaftlichen Reformen ein erhebliches Misstrauen erzeugen.
https://www.tokyo-np.co.jp/article/424554?rct=politics

1 Kommentar
Well, it’s Ishiba who is still continuing with what is known to worsen Japanese economy and incite distrust in the government.
Unfortunately, the article is missing the point. People don’t want Ishiba to take responsibility for what has already been done but they want him out because he won’t be able to turn Japanese economy around. The result of the election showed people want somebody new who can lead to turn the economy around so all residents would be able to live normally.