>Das „Hauptdefizit“ allerdings sei „fehlender politischer Wille, rote Listen so rasch wie notwendig zu aktualisieren“, so Essl – „in der Vergangenheit vielleicht auch manchmal deshalb, weil es gar nicht so gewünscht war, wirklich einen aktuellen Überblick über die Gefährdungssituation zu haben. Das zeigt ja auch, dass es in Österreich um die Artenvielfalt nicht zum Besten steht“.
>„Rote Listen sind ungemütlich, weil sie eine Diagnose über den Zustand unserer Natur geben und diese Diagnose manchmal dazu führt, dass Vorhaben neu oder umgeplant werden müssen.“
>Jede Tierart mehr auf einer Roten Liste kann unter Umständen etwaigen Bauvorhaben im Weg stehen. „Das macht aber Sinn“, sagt Essl, „denn die rasante Zerstörung der Natur verursacht sehr hohe Folgekosten und Folgeschäden.“
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>Das „Hauptdefizit“ allerdings sei „fehlender politischer Wille, rote Listen so rasch wie notwendig zu aktualisieren“, so Essl – „in der Vergangenheit vielleicht auch manchmal deshalb, weil es gar nicht so gewünscht war, wirklich einen aktuellen Überblick über die Gefährdungssituation zu haben. Das zeigt ja auch, dass es in Österreich um die Artenvielfalt nicht zum Besten steht“.
>„Rote Listen sind ungemütlich, weil sie eine Diagnose über den Zustand unserer Natur geben und diese Diagnose manchmal dazu führt, dass Vorhaben neu oder umgeplant werden müssen.“
>Jede Tierart mehr auf einer Roten Liste kann unter Umständen etwaigen Bauvorhaben im Weg stehen. „Das macht aber Sinn“, sagt Essl, „denn die rasante Zerstörung der Natur verursacht sehr hohe Folgekosten und Folgeschäden.“