
War heute mal wieder meine Mutter besuchen und die hat traditionell am Sonntag sowohl Krone als auch Kurier, die Krone ist ja schon länger nur mehr unterirdisch, keine Frage.
Aber dann hat der Kurier einen Artikel über eine TERF-Dame die halt anscheinend beinhart anti-trans ist und ziemlich sicher deswegen nicht mehr bei den Grünen ist, da ist eine ganze Seite unkommentierter Blödsinn, der selbst Trump stolz machen würde.
Und da hab ich mir dann nur gedacht das kann doch nicht der Anspruch sein den eine auflagenstarke Zeitung haben kann oder?
Ich mein ja, es gibt noch den Standard, aber das ist dann teilweise schon wieder zu hoch angesetzt, es muss doch etwas geben zwischen "normalen" Medien und höheren Medien, das nicht radikalen Leuten so viel Raum eingesteht und informiert?
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Von cofffeeismypoison
9 Kommentare
Ich vermisse die Wiener Zeitung 🙁
Der Standart ist keine Tageszeitung?
Und ja, der Boulevard ist stark in AT. Ich sag nur Kurz.
Ah, eine Fliegenklatsche 🙂
Finde nur orf at wirklich neutral und gut. Alle anderen Nachrichten sind dann entweder nicht so gut oder haben einen klaren links/rechts bias. Heißt aber nicht, dass man die nicht alle konsimieren kann und sollte. Wer sich nur auf ein Blatt beschränkt ist sicher schlechter bereaten, als wer, der die beiden Extreme liest.
Salzburger Nachrichten noch am ehesten, wobei ich da auch schon länger nichts mehr gelesen hab.
Die wichtigsten Eigentümer der tageszeitungen sind reiche Familien (z.B. Dichand), Investmentfirmen, die Raiffeisenbank und die katholische Kirche. Wunderts dich?
Gab es je welche?
Als ich hergezogen bin, habe ich verschiedene Formate testweise abonniert. Die Salzburger war noch am ehesten das, was ich lesen würde, aber da ich nicht in Salzburg wohne, war mir der Salzburg-Bezug zu stark…effektiv habe ich die Hälfte gar nicht gelesen. Lese jetzt über den bibliotheksausweis der Arbeiterkammer (umsonst!) im press Reader ab und an meine lokalen schundigeren Taheszeitungen 🤷♀️ und über die Onleihe in meiner alten Münchner Stadtbibliothek meine geliebte sz und die Zeit
Wieso muss ein Interview immer kommentiert und eingeordnet werden?
Man kann doch den Leser auch selbst entscheiden lassen, welche Meinung zu diesem Interview aufgebaut wird?