Moin.
    Ich hoffe ihr seit das Thema noch nicht satt.
    Vor zwei Jahren oder so haben wir unseren Rasen einfach nur noch 2 mal gemäht und es hat sich entwickelt, was auf den Fotos zu sehen ist.
    Wir wollen mehr für Insekten und Co in der Wiese haben. Einfach heimische (SH) Wildblumen oder kann man da noch mehr machen?
    Sollten wir gegen den Giersch (Bild 1, links hinten) etwas machen oder kann der einfach blühen und dann passt's?
    Über Tipps und alles in die Art freue ich mich 😀

    Von DarrenFear

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    15 Kommentare

    1. greenghost22 on

      Du könntest Inseln mit passenden Blumen säen. Ein kleines Stück Wiese abstechen, lockern, harken, Blumen säen und warten. Was passt, bleibt, wenn nichts bleibt, übernimmt die Wiese wieder das Fleckchen.

    2. Few-Brain-649 on

      Das sieht doch schon ganz ok aus für eine Fettwiese. 
      Gibt bei rieger- hoffmann und anderen Versandhäusern tolle, regionale wildwiesenmischungen. 
      Ich würde Giersch wegmachen.. oder eindämmen.. sonst hast Du in 5 Jahren nur noch giersch . 
      Beim Hortus Netzwerk gibt es auch viele tolle Ideen für biodiversitätsunterstützung . Totholzecke, insektentränke etc 

    3. kokainhaendler on

      wie verhindert man, dass sowas mit löwenzahn und disteln überwuchert wird?

    4. Meine Wiese sieht exakt so aus. Wir müssen eher aufpassen, dass die Brombeere und der Efeu nicht alles zuranken.

    5. Die ist doch top! Ich würde da überhaupt nichts machen. Diese Wildblumenmischungen funktionieren meistens ziemlich schlecht. Und wenn überhaupt, dann müsstest du einen Teil der Wiese umbrechen, dort die Blumenmischung säen und wahrscheinlich spätestens alle drei Jahre wieder den Boden durcharbeiten und neu säen. Studen würde ich auch keine setzen. Ihr habt ja schon einen schönen Gehölzbestand rundherum. Wenn ihr doch aus Gestaltungs- oder Sichtschutzgründen noch etwas Hecke dazu haben wollt, würde ich schauen, was in der benachbarten Feldflur natürlich wächst und das anzusiedeln versuchen, eventuell mit Ablegern direkt von dort.

    6. Löwenzahn, Giersch und Co. sind ja ökologisch schon sehr wertvolle Pflanzen, also von daher schon mal gut.

      Wenn du da ein wenig mehr Abwechslung reinbringen willst, dann würde ich da einfach mal eine kleine Fläche nehmen und dann Blumenwiesen-Saatgut ausbringen. Achte darauf, dass die Qualität stimmt und es heimsiche Sachen sind, bspw. von Rieger-Hoffmann gibt es da geeignetes. Da findest du dann auch Anleitungen wie man so etwas anlegt.

      Wertvoller wird so eine Fläche wenn man sie abmagert. Aber das von heute auf morgen zu machen ist doch schon aufwendig. Ansonsten würde ich zumindest das Schnittgut immer ein paar Tage liegen lassen, damit die Samen zur Notreife kommen können und das Schnittgut dann abführen. So magert die Fläche dann zwar nicht schnell ab, aber zumindest ein wenig. Und natürlich darf man dann nicht düngen oder so.

      Und dann würde ich auch schauen, dass ich die Pflanzen die dort wachsen identifizieren kann, geht bspw. super mit Apps wie Flora Incognita. Und nicht-heimische bzw. zumindest invasive Arten würde ich dann rausmachen. So wie es aussieht könnte es sich bei der einen Rosette um die Goldrute handeln. Das ist gut wenn man die rausmacht.

    7. Wenn ich eines bei Klee bemerke ist das Bienen und vorallem Hummeln auf Kleeblüten total abfahren.

      Bin nun dabei eine Weißkleewiese anstelle meines Rasens anzuziehen und freu mich schon drauf, allein das die Pflege nicht mehr so viel Arbeit ist.

    8. WildesWoizaglas on

      gras kurz schneiden/ entfernen alles was nach blume aussieht stehen lassen eventuell auch noch nen Sandhaufen und bisschen totholz für wildbienen reinschmeißen und dann passt das eigentlich

    9. InternationalShoe23 on

      Kann mich der Fraktion „sieht schon Recht gut aus“ nur anschließen, was deiner Wiese bzw. dem Blühaspekt noch helfen könnte, wäre einen Teil der Fläche nach der letzten Mahd auszuharken. Das heißt nach dem beräumen deines Mahdgutes die Moosschicht und den Filz (alte abgestorbene Biomasse) mit einer Harke aus deiner Wiese herauszuholen. Bietet Konkurrenzschwachen Arten für das nächste Jahr einen guten Startpunkt und zusätzlich hast du eine Aushagerung der Fläche

    10. CallmeWolferl on

      Also wenn du wirklich Zeit und Lust hast:

      Ne herkömmliche Sense braucht zwar etwas Geschick, ist aber wesentlich besser für gesunde Wiesenentwicklung!

      Rasenmäher/Fadenschneider heckseln das Gras und schneiden jeden Halm zigfach. Dadurch entsteht auf dem Boden eine Matte an kleinen Grashalmen, die v.a. Lichtkeimern das Wachstum schwer macht.
      Eine Sense hingegen schneidet jeden Halm sauber ab. Wenn man dann das Gras noch abträgt entwickelt sich da nach ein paar Monaten eine Artenvielfalt, die mit einem Mäher nicht erreichbar wäre.

      Allerdings ist der Umgang mit einer Sense wirklich tricky und natürlich auch eine Anschaffung, da muss man Zeit und Geduld mitbringen:D

    11. namesareunavailable on

      Sehr schön. Man könnte noch Nachtkerzen und Disteln dazu tun. Nachtkerzen kann man obendrein essen.

    12. Ok_Crew2748 on

      Einfach wachsen lassen

      Je nach belieben einmal im Jahr bis alle paar Monate mal mähen

      Fertig

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