Schweden plant, 600 Gefangene nach Estland zu schicken. Insgesamt 400 Kammern werden aus dem Tartu -Gefängnis gemietet. Der schwedische Justizminister Gunnar Strängern gab am Mittwoch auf einer Pressekonferenz bekannt, dass das gesamte Gefängnis Schweden zur Verfügung stehen würde.

    Das Gefängnispersonal besteht aus Esten, aber sie arbeiten mit Gefangenen zusammen, die in englischer Sprache aus Schweden gebracht wurden. Gefangene haben auch das Recht, einen Dolmetscher zu verwenden. Die Schweden nehmen an der Ausbildung des Gefängnispersonals teil. Laut Ströher haben Estland und Schweden eine vereinte Vision von der Sicherheit und Verwaltung des Gefängnisses. Die zwischenstaatliche Vereinbarung berücksichtigt die Unterschiede in der Gesetzgebung der Länder in Bezug auf Aktivitäten, das Recht auf Besuch und Kommunikation mit der Außenwelt.

    Ziel ist es, dass die in Estland in Übereinstimmung mit der Gefängnisstrafe in Schweden entsprechende Haftstrafe entspricht. Mögliche Ferien für Gefangene werden in Schweden verbracht. Ein Gefängnisplatz in Estland kostet Schweden 8.500 Euro pro Monat, während in Schweden die durchschnittlichen Kosten 11.500 EUR pro Monat betragen. Die Transportkosten zwischen Schweden und Estland wurden in den monatlichen Ausgaben nicht berücksichtigt. Die Diskussion über die Miete estnischer Gefängnisse begann bereits im Herbst 2024.

    Spezifische Verhandlungen begannen in diesem Frühjahr. Zu Beginn des Jahres führte die schwedische Regierung eine Studie durch, nach der das Senden von Gefangenen nach Estland nicht der schwedischen Verfassung oder der Europäischen Konvents für Menschenrechte widerspricht. Die Vereinbarung zwischen Estland und Schweden soll in diesem Sommer unterzeichnet werden. Danach muss die Entscheidung, die Entscheidung in Schweden zu verabschieden, drei Viertel der Mehrheit sein.

    Wenn der Vorschlag wie geplant verläuft, werden die ersten Gefangenen im Frühjahr 2026 nach Estland geschickt. Es gibt ungefähr tausend Gefangene im Tartu -Gefängnis, aber Estland selbst hat nur wenige hundert Orte gehabt. Estland hat schätzungsweise 3.000 Gefängnisplätze, aber nur etwa die Hälfte von ihnen braucht. In einem Interview mit dem schwedischen TV -Kanal TV4 gab Konstantin Nikiforov, Direktor des Tartu -Gefängnisses, zu, dass die Aufrechterhaltung leerer Gefängnisse für Steuerzahler teuer sei. Neben Schweden verhandelte Estland auch mit den Niederlanden.

    https://www.hs.fi/alueet/art-2000011278713.html

    Von railnordica

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