Ein spannender Vortrag (in Englisch) von der Frühjahrskonferenz des Wiener Instituts für Wirtschaftsvergleiche (das Bild oben ist von Folie 11) – Territorial divides and the rise of discontent in the EU Andrés Rodríguez-Pose, LSE

    https://i.redd.it/ggrmdb0z5g5f1.png

    Von Friendly-Note-4029

    Share.

    9 Kommentare

    1. Das ist für mich so eine Henne-Ei-Frage. Wählen sie FPÖ weil so ist, oder hat ihre Gesinnung die Entwicklung beeinflusst.

    2. Jetzt Mal den development trap Index über das rechte Wahlergebnis legen und voila … Korrelation

    3. Hmm vor kurzem gab es einen Artikel wonach die ländlichen Bezirke bei der Kaufkraft stark auf die Städte aufholen. Das hängt natürlich mit dem Wohnsitz zusammen aber man kann schon vermuten, dass auch ländliche Bezirke wirtschaftlich attraktiver werden. Das passt mit dem Vortrag aber nicht ganz zusammen.

      Artikel: [news.orf.at](https://orf.at/stories/3395707/)

    4. Nach der Karte nach passt das für Kärnten und Steiermark aber fürs Innviertel und den norden Niederösterreichs korreliert es nicht. Da sind wohl die FPÖ und ÖVP ultras zuhause lol

    5. kodos_der_henker on

      Das ist an sich jetzt nichts neues und zB mit Fokus auf die ehemalige DDR und die Entwicklung der AfD gibt es da entsprechend viel Material.

      Es ist vor allem auch eine langfristige Entwicklung, so gesehen geben die Menschen jeder Partei die Chance an der Situation was zu ändern, und wenn über Jahre nichts passiert oder die Lage sich verschlechtert wird gewechselt.

      So wie Kärnten von einer SPÖ Hochburg über die ÖVP zur FPÖ und zurück zur SPÖ gewandert ist und jetzt wieder auf die FPÖ schwenkt.
      In Ostdeutschland ist man von der Union, zur SPD, zur Linken, zurück zur Union, zur SPD und aktuell zur AfD gewechselt.

      Stammwähler oder Hochburgen halten eben nur so lange wie es den Menschen gut geht bzw sich die persönliche Situation nicht verschlechtert. Wenn sich die Parteien dann gleichzeitig nur auf ihre Hochburgen konzentrieren macht man den Weg frei für andere.
      Und bei Protestwahlen gibt es kein Tabu, da muss man nicht überrascht tun wenn Parteien gewählt werden welche für andere Tabu sind vor allem wenn man alle anderen schon durch hat.

    6. Für Kärnten und die Obersteiermark geht die Korrelation hervor, aber nicht z.B. für Oberösterreich, Wald- und Weinviertel, das Südburgenland, etc. Vielleicht ist der Betrachtungsrahmen mit 30 Jahren auch zu groß, Wähler erinnern sich ja meistens nur an die letzten 3 Jahre, wenns hoch kommt. Natürlich spielt das trotzdem eine große Rolle, aber bei uns ist es nicht so eindeutig wie jetzt in Deutschland, hier kommen noch andere Faktoren dazu.

    7. Sam30062000 on

      Also wien was nahezu ein viertel der österreichischen bevölkerung ausmacht und ja wohl alles andere als blau ist ist hier auch unterm durchschnitt ebenso umgekehrt in Oberösterreich ich seh hier nicht wirklich viel Zusammenhang

    Leave A Reply