Share.

    4 Kommentare

    1. Wenn man parallel Busse fahren lässt und nichts in die Infrastruktur investiert, dann kommt das dabei raus. ÖBB und Land haben da gleichermaßen versagt. Und weil die Mattigtalbahn positiv erwähnt wird: Auch die konnte erst nach einer umfassenden Attraktivierung auf das heutige Niveau anwachsen. Laut Wikipedia hatte sie 2015 rund 2.900 Fahrgäste an einem durchschnittlichen Werktag. Jetzt sind es 5000-7000. Das war nur möglich mit besseren Verbindungen (auch an den Tagesrandzeiten) und modernerer Infrastruktur. Jetzt fahren so viele damit, dass man die Strecke elektrifiziert (die Masten stehen schon). Ein anderes Beispiel ist die Salzburger Lokalbahn. Vor einigen Jahrzehnten war sie von der Schließung bedroht. Jetzt wird sie teilweise zweigleisig ausgebaut und sie fährt zu den Stoßzeiten im 15-Minuten-Takt.

      Solche Maßnahmen hat es z.B. auf der Mühlkreisbahn nie gegeben. Und dann beginnt eine Abwärtsspirale.

    2. Realistic-Major4888 on

      Einerseits wirklich das falsche Zeichen jetzt im 21. Jahrhundert. Andererseits fahren da halt wirklich nur sehr wenige Leute.

      Vielleicht sollte man mal schauen warum es so wenige Passagiere gibt. Fahren die Züge zu den falschen Zeiten? Zu langsam? Zu teuer? Oder arbeiten aus diesen Gebieten wirklich nicht mehr Leute in Linz?

      Grundsätzlich würde eine flotte Anbindung an die nächste grössere Stadt halt auch wirklich viel grössere Jobchancen für die Menschen tief am Land bedeuten.

    3. HabEsSchonGelesen on

      Das wäre eine bodenlose Frechheit für die Almtal- und Hausruckbahn. Sobald die gestrichen werden sollen, krachts ordentlich.

      Bei der oberen Mühlkreisbahn noch verständlich. Wäre bisher ja eh der Fall gewesen bis Kleinzell (Teilelektrifizierung)

    Leave A Reply