Die Regierungen Lettlands und Schwedens geben an, Schäden an einem Unterwasser-Glasfaserkabel bestätigt zu haben, das in der Ostsee zwischen den beiden Ländern verlegt wurde. Das gaben die Regierungen am Sonntag bekannt. Der Vorfall ist der jüngste in einer Reihe von Schäden an Strom- und Kommunikationskabeln auf dem Grund der Ostsee. Als wahrscheinlichste Ursache vermuten die Behörden externe Faktoren. Sie sagen, sie hätten im Rahmen ihrer Ermittlungen ein Schiff inspiziert, das in der Nähe des Kabels fuhr. Ein lettischer Sender sagte, dass es aufgrund des Schadens zu einer Verlangsamung der Datenübertragungsgeschwindigkeit kommen könnte. Die lettische Premierministerin Evika Silina sagte am Sonntag auf einer Pressekonferenz, dass die Beamten bei der Untersuchung des Vorfalls eng mit ihren schwedischen Verbündeten und der NATO zusammenarbeiten. In der Ostsee wurden im Oktober 2023 Schäden an einer Unterwasserpipeline entdeckt und von November bis Dezember letzten Jahres wurden unterseeische Strom- und Kommunikationskabel durchtrennt gefunden. Länder in der Region deuten auf die Möglichkeit von Sabotageakten mit Beteiligung Russlands hin. Die NATO hat ihre Luft- und Seepatrouillen in der Region verstärkt.
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