
Verbraucher seien zunehmend mit irreführenden Lebensmitteletiketten konfrontiert, heißt es in einem Bericht des Europäischen Rechnungshofs. Laut Rechnungshof bietet die EU-Gesetzgebung keinen ausreichenden Schutz vor unklaren und irreführenden Angaben auf Lebensmittelverpackungen.
"Es gibt Hunderte verschiedener Schemata, Logos und Werbeaussagen, die Verbraucher entschlüsseln müssen"sagt Keit Pentus-Rosimannus, Mitglied des Europäischen Rechnungshofs.
Die Regeln können sogar zur Täuschung ermutigen. So dürfen Unternehmen nun auch gesundheitsbezogene Angaben auf dem Etikett von Produkten anbringen, die viel Fett, Zucker und/oder Salz enthalten. Beispielsweise können Produkte mit viel Zucker als „proteinreiche Produkte“ eingestuft werden und es kann zahlreiche unbewiesene Angaben zu Produkten mit pflanzlichen Inhaltsstoffen geben.
https://nos.nl/l/2545944
Von Balance-