
Foto: YONHAP News Die nordkoreanische Wirtschaft dürfte 2023 um mehr als drei Prozent gewachsen sein und sich damit von einer dreijährigen Rezession erholt haben. Laut Daten, die die Bank of Korea (BOK) am Freitag veröffentlichte, stieg das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Nordens im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr um drei Komma eins Prozent. Die BOK führte das Wachstum auf die gelockerten COVID-bezogenen Kontrollmaßnahmen des Nordens und den verstärkten Handel mit China zurück. Das BIP des Nordens war 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Prozent geschrumpft, 2021 um 0,1 Prozent und 2022 um 0,2 Prozent. Im Jahr 2023 wuchsen die Agrar-, Forst- und Fischereiindustrie des Landes um ein Prozent und der verarbeitende Sektor um 5,9 Prozent, verglichen mit einem Rückgang von 2,1 bzw. 4,6 Prozent im Jahr 2022. Das nominale Bruttonationaleinkommen (BNE) des Nordens wurde im vergangenen Jahr auf 40,9 Billionen Won geschätzt, etwa ein Sechzigstel des BNE Südkoreas, während das BNE pro Kopf des Nordens 1,59 Millionen Won betrug, ein Dreißigstel des BNE Südkoreas. Das Handelsvolumen Nordkoreas erreichte, mit Ausnahme der innerkoreanischen Aktivitäten, im Jahr 2023 27,7 Billionen Won, ein Plus von 74,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.