Japan und Philippinen teilen sich Emissionsrechte durch Reduzierung des Methans im Reisanbau Japan und die Philippinen haben vereinbart, Emissionsrechte zu teilen, indem sie die Methanemissionen der Reisfelder auf den Philippinen mithilfe japanischer Technologie reduzieren. Das japanische Landwirtschaftsministerium gab am Freitag bekannt, dass es sich mit den Philippinen auf die Einzelheiten des Projekts geeinigt habe. Es heißt, Japan werde Technologie bereitstellen, um Reisfelder regelmäßig zu entwässern und den Boden Sauerstoff auszusetzen, um die Funktion der Methan produzierenden Bakterien zu unterdrücken. Reisfelder sind Berichten zufolge für 48 Prozent der Treibhausgasemissionen der weltweiten Anbauflächen verantwortlich. Methan soll hauptsächlich dafür verantwortlich sein. Die als abwechselndes Befeuchten und Trocknen bekannte Technik soll die Methanemissionen um 35 Prozent reduzieren und gleichzeitig die Ernteerträge um mehr als 20 Prozent steigern. Japan und die Philippinen werden die Gutschriften aus den Emissionssenkungen im Rahmen eines sogenannten Joint Crediting Mechanism teilen. Japan hat Partnerländern im Rahmen des bilateralen Credit-Sharing-Systems bereits erneuerbare Energietechnologien angeboten. Das Landwirtschaftsministerium sagt jedoch, das Projekt mit den Philippinen sei das erste im Bereich der Landwirtschaft. Es hofft, Vietnam mit ähnlicher Technologie versorgen zu können.

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