Das Deutsche Herzzentrum der Charité übernimmt eine führende Rolle in einem europäischen Projekt zum Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) in der Herzmedizin. Das Institut für kardiovaskuläre Computer-assistierte Medizin (ICM) am Deutschen Herzzentrum der Charité (DHZC) übernimmt eine führende Rolle in einem europäischen Projekt zum Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Herzmedizin. Das teilte das DHZC mit.Das Projekt CHAIN (European Cardiovascular Health Data and AI Network) wird mit 20 Millionen Euro aus dem EU4Health-Programm gefördert. In den kommenden drei Jahren soll eine europäische Infrastruktur entstehen, mit der KI-Anwendungen für die kardiovaskuläre Versorgung geprüft und für den klinischen Einsatz bewertet werden können. An dem von der European Society of Cardiology koordinierten Projekt beteiligen sich 53 Partner aus 20 Ländern.KI-Modelle für die HerzinsuffizienzDas ICM bringt unter anderem KI-Modelle für die Rechtsherzinsuffizienz sowie zur Früherkennung einer Herzinsuffizienz mit erhaltener Auswurffraktion (HFpEF) ein. Zudem ist das Institut klinischer Partner für bildgebungsbasierte Modelle. Diese sollen beispielsweise Herzultraschall- und CT-Aufnahmen auf Hinweise auf bislang unerkannte Erkrankungen untersuchen.„Die Frage ist nicht mehr, ob KI in der Kardiologie funktioniert – entscheidend ist, wie wir sie sicher, nachvollziehbar und im klinischen Alltag nutzbar machen“, sagt Marcus Kelm vom ICM.„KI-Pässe“ sollen Anwendungen bewertenCHAIN will zudem gemeinsame Bewertungsverfahren und eine europäische Sammlung validierter KI-Lösungen entwickeln. Geplant sind sogenannte KI-Pässe, die Leistungsfähigkeit und Sicherheit der Modelle sowie ihre möglichen klinischen Einsatzgebiete dokumentieren sollen.fa

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